Neues Konzept

Beim Wirteball in Sasbachwalden feiert sich die Branche selbst

Autor: 
Regina de Rossi
Lesezeit 2 Minuten
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15. Juni 2018
Ehrung bei der Gastropool-Sommerparty der Dehoga im Sasbachwaldener Kurhaus (von links): Monika Köninger mit Helmut Jülg vom Gasthaus Zur Einkehr in Waldulm, Dehoga-Vorsitzender Herbert Decker vom Hotel Engel in Sasbachwalden sowie Bert Fischer von der »Alten Zunft« in Achern mit Mitarbeiterin Natascha Seiler.

Ehrung bei der Gastropool-Sommerparty der Dehoga im Sasbachwaldener Kurhaus (von links): Monika Köninger mit Helmut Jülg vom Gasthaus Zur Einkehr in Waldulm, Dehoga-Vorsitzender Herbert Decker vom Hotel Engel in Sasbachwalden sowie Bert Fischer von der »Alten Zunft« in Achern mit Mitarbeiterin Natascha Seiler. ©Regina de Rossi

Die Wirte der Hotel- und Restaurantbranche feierten am Dienstag: Mit ihren Mitarbeitern sind sie einmal im Jahr selber Gast beim Wirteball. Etwas abgewichen vom ehemaligen Konzept traf man sich zu einer Gastropool-Sommerparty. 

Der Wirteball am Dienstag stieg im Kurhaus Alde Gott in Sasbachwalden. Patricia Dickerhof-Roth und ihr Team hatten ein Büffet aufgeschlagen, das keine Wünsche offen ließ. Reichhaltig war allein das Vorspeisenbüffet, abgelöst von einem deftigen Hauptgang mit lodernden Flämmchen zwischen dem Gebratenen und den vielfältigen Beilagen bis hin zu den Nachspeisen, einem malerischen Bild feiner Gläschen mit süßem bis fruchtigem Inhalt. 

Die Mitglieder des Deutschen Hotel und Gaststättenverbands (Dehoga) der Kreisverbände Kehl, Bühl und Achern feierten diese »Party« das erst Mal gemeinsam: »Wir wollten einfach mal ein neues Konzept anbringen«, meinte Bernhard Kininger von Kiningers Hirsch in Oberachern, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbands Achern ist. 

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In lockerer Atmosphäre

Einerseits galt es, die drei Kreisverbände zusammenzuführen, andererseits die jungen und gestandenen Gastronomen vor Ort zu vereinen. Das schien aufzugehen, denn man sah neue Gesichter. Das mag auch dem aufgelockerten Konzept geschuldet sein und einem Programm, das der Gastropool für diese Sommerparty aufgestellt hatte. So gewann man Jörg Trautmann, der mit seiner Zauberkunst unterhielt und den Abend charmant moderierte. DJ Lion sorgte für anfänglich untermalende Begleitmusik, bevor er nach dem Essen zur Tanzmusik auflegte. Eine Fotobox hatte hervorragenden Unterhaltungswert und die Gastropoolparty war mit Trends aus der Gastoszene vor Ort. Gebündelte Kompetenz möchten die Zulieferer für den Fachbereich und Großhandel der Gastronomie vermitteln, und sie waren mit ihrem Obst- und Gemüsehandel, mit Getränken, speziellen Backwaren und Blumenschmuck vor Ort. Sie präsentierten spezielle Braukultur aus der Ortenau, Weine und Sekt, Textildrucke, neue Computerkassensysteme und Technik und Ambiente für Küche, Gastraum und Zimmer: Stände, an denen sich man zwischen den Essenspausen traf, regen Austausch pflegte und natürlich probieren durfte. 
Immer ausgelassener wurde die Stimmung und gegen 21.30 Uhr durften schließlich jene tanzen, die sonst übers Jahr ihre Gäste bewirten.

Stichwort

Ehrungen

Der Vorsitzende der Dehoga Achern, Herbert Decker vom Hotel Engel in Sasbachwalden, ehrte zwei langjährige Mitarbeiterinnen – Natascha Seiler für zehn Jahre Mitarbeit im Servicebereich der »Alte Zunft« in Achern und Monika Köninger für 40 Jahre im Gasthaus Zur Einkehr in Waldulm. Hier wuchs letztere im elterlichen Betrieb auf, der nun von ihrem Bruder Helmut Jülg geleitet wird. 

»Ja, in der Gastronomie bin ich groß geworden, ich kenne es nicht anders, und ich möchte diese Arbeit niemals missen«, meinte sie. Die Arbeit an Sonn- und Feiertagen lasse sich zwar nicht immer mit dem Familienleben vereinbaren. Doch den »Gastrovirus, wie Herbert Decker es nannte, habe man – oder eben nicht. 

Auch Natascha Seiler fühlt sich infiziert: »Eine schöne Aufgabe, die ich mit 18 als Aushilfe begann und bis heute weitermache.« rdr

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