Sasbachwalden

Besinnung mit Liedern und Texten in Sasbachwalden

Heidrun Gräber
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26. Oktober 2016
Die Schwarzwadfamilie Seitz begeisterte mit ihrem Auftritt in Sasbachwalden.

Die Schwarzwadfamilie Seitz begeisterte mit ihrem Auftritt in Sasbachwalden. ©Heidrun Gräber

Die Schwarzwaldfamilie Seitz hatte bei ihrem Konzert in der Sasbachwaldener Dreifaltigkeitskirche am Sonntagnachmittag wieder ein volles Haus.

Die Geschwister Gabi und Manuela Seitz sowie Gabis Ehemann, Karlheinz Barbo, verstanden es vorzüglich, ihr Publikum zu begeistern. Mit Gesang, Wortbeiträgen und Geschichten aus ihrer in der dritten Generation musizierenden Familie animierten sie zum Mitsingen und ernteten immer wieder stehende Ovationen. Karlheinz Barbo begleitete an Keyboard, Gitarre und mit Gesang. Aus seiner Feder stammen auch neuere Lieder und viele Arrangements.

Drei Generationen Musik

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Unter dem Motto »Mit Gott durch den Tag« eröffnete Karlheinz Barbo mit dem Lied »Danke«. Ehefrau Gabi sprach die Gedanken von Jürgen Werth »Du bist der Clou«. Viele Lieder und Geschichten stammen aus dem reichen Schatz des Großvaters, mit dem sie oft und gerne auf der Bank unter Birnbaum im Garten musizierten, wie Schuberts »Heilig, Heilig«, das fröhliche Taizé-Halleluja, die jubelnde Gospelversion mit rhythmischer Publikumsunterstützung oder die tausend Jahre alte gregorianische Hymne des Benediktinermönchs Guido von Arrezzo. Karlheinz Bardo trug sein Danklied an einem Frühlingsmorgen vor. Unausgesprochene Gedanken bei einem Besuch in einer leeren Kirche gerieten zum stummen Gebet, das er führte. 

Ein besonderes Erlebnis waren die von Gabi Seitz andächtig und mit glockenheller Stimme vorgetragenen Stücke wie das »Ave Verum Corpus« aus Mozarts »Großer Messe« und »Ave Maria« von Bach/Gounod. Das weltbekannte brasilianische Volkslied »Ave Maria no morro« zählte zum Marienlob ebenso, wie das Lourdeswallfahrtslied. In Wortbeiträgen weckte Manuela Seitz Gottvertrauen mit den »Spuren im Sand«. Dazu passte das Lied »I will follow him« aus dem Film Sister Act. Viel besungen von Sängern des 20. Jahrhunderts war die Liebeslyrik des Friedrich Halm »Liebe ist«. Gute Wünsche kamen in »Das wünsch› ich dir« und einem Tauflied zum Ausdruck. 
Und das Gschichtli vom schlauen Domini durfte auch nicht fehlen. Als Zugabe erfolgte ein gemeinsames, feierliches »Großer Gott wir loben Dich«.

Pastoralreferent Gerhard Brock bedankte sich bei der Familie Seitz für das Kirchenkonzert dessen Spendenerlös teilweise der Sasbachwaldener Pfarrkirche zugute komme.

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