In der Freistetter Rheinstraße

„Biancas Café“ eröffnet am ehemaligen Apothekenstandort

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 3 Minuten
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10. Oktober 2019

Tibor und Bianca Vladar eröffnen in der Freistetter Rheinstraße ein Café. Mittelfristig soll hier auch der Dorfladen aus der Kronenstraße einen neuen Standort erhalten. ©Ellen Matzat

In der einstigen Apotheke in der Freistetter Rheinstraße 12 zieht „Biancas Café“ ein. Zudem soll hier das „Lädle 2.0“ von Bianca Vladar aus der Kronenstraße Platz finden – das zunächst aber im Dornröschenschlaf bleibt.

Inhaber von „Biancas Café“ in der Rheinstraße 12 ist Tibor Vladar, die Filialleitung übernimmt seine Exfrau Bianca Vladar. „So sind wir mit dem Personal flexibler und können unsere Arbeitsplätze noch besser sichern“, erklärt Bianca Vladar. 
Das „Lädle 2.0“ aus der Kronenstraße 38 zieht mit ein, bleibt aber vorerst im Dornröschenschlaf. In den nächsten zwei Jahren möchten die Vladars daraus einen Haushaltsmittellieferservice für telefonische oder Online-Bestellungen anbieten. Die Nahversorgungsartikel werden bis dahin aus dem Sortiment genommen. Der Umzug in die Rheinstraße erfolge, da es in der Kronenstraße sehr schwierig gewesen wäre, noch ein Café zu integrieren. Angeboten werden Backwaren von der Bäckerei Schmidt in Rheinbischofsheim, Deko- und Geschenkartikel, Wein, Sekt und Schulbedarf. Das Café hat rund 30 Sitzplätze, dazu kommen zehn Freiluftsitzplätze. „Es ist auch keine Selbstbedienung, sondern hier wird bedient wie früher“, erklärte die Filialleiterin. In dem Café kann man auch frühstücken oder für kleine Feiern wie Geburtstage, Taufen, Weihnachtsfeiern, Vereinssitzungen oder Beerdigungscafés buchen. Die Schüler können sich in ihrer Mittagspause in der kleinen Snackeria versorgen. Tagessuppen und Crêpes sind ebenfalls geplant. 

Optimistischer Ausblick

Bianca Vladar freut sich, dazu beitragen zu können, zentrumsnah wieder mehr Leben in die Rheinstraße zu bringen. Dies ersetzt das ursprünglich geplante Café auf dem Marktplatz. Aufgrund der bisherigen durchweg positiven Resonanz ist sie sich sicher, dass das Café gut angenommen wird. „Man kennt uns von den drei Lädles und weiß unseren Service, die guten Kuchen sowie unseren Kaffee zu schätzen“, sagt sie. Die Einrichtung ist wieder, wie in den anderen Läden, aus Alt und Neu gemixt. Sie habe die Akzeptanz bereit auf dem Pfingstmarkt mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen getestet. Mit der Eröffnung gebe es in Rheinau wieder ein Café, das auch am Sonntag geöffnet hat. 

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Auf jeden Fall möchte die Leiterin vor Weihnachten in allen Läden wieder eine Spendenaktion für Familien, die es gerade sehr schwer haben, machen. Dafür könne man sich, wenn man aus Rheinau oder den angrenzenden Ortschaften kommt, bewerben. Die Spende werde direkt an Heiligabend überbracht. Nicht verkaufte Backwaren sollen als Spende an den Helferkreis für bedürftige Flüchtlinge gehen. 

Erfolgreich behauptet

Warum können sich ihre mittlerweile vier Dorfläden (neben Freistett in Rheinbischofsheim, Honau und Zierolshofen) trotz der umliegenden Discounter behaupten? „Ich weiß es selbst nicht, die Kunden kommen gerne zu uns und sagen wir hätten Herz und Verstand am richtigen Fleck“, sagt dazu Bianca Vladar. Der zweite Grund sei sicher der hausgemachte Kuchen. Weitere Anfragen aus Gemeinden lägen ihr für weitere Nahversorgungsläden und Cafés vor.
◼ „Biancas Café“ ist am Samstag, 12. Oktober, ab 6 Uhr erstmals geöffnet. Ab 9.30 Uhr wird mit einem Sektempfang gefeiert.

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