Oberkirch

Bildungspartner informierten an der August-Ganther-Schule

Autor: 
Marion Stürzel
Lesezeit 3 Minuten
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07. Dezember 2019

Acht Bildungspartner der August-Ganther-Schule gaben Hilfestellung bei der Wahl eines passenden Ausbildungsberufes. ©Stürzel

Beim Berufsinformationstag konnten sich die Acht- bis Zehntklässler der August-Ganther-Schule Oberkirch mit Vertretern von acht Betrieben austauschen.

Unterstützung und Hilfestellung auf dem Weg zum passenden  Ausbildungsberuf erhalten die Schülerinnen und Schüler der August-Ganther-Schule  auf vielfältige Weise. Eine der wichtigsten Veranstaltungen im umfangreichen  Berufswegeplan ist der Tag der beruflichen Orientierung mit den Bildungspartnern, der  an der Werkrealschule bereits vor fast 20 Jahren ins Leben gerufen wurde. In dieser Zeit wurden Inhalte und Ablauf dieses „Informationstages“ gemeinsam mit  den Vertretern der mitwirkenden Unternehmen stetig weiterentwickelt, so dass er zu  einem unverzichtbaren Bestandteil im Jahresplan aller Beteiligten geworden ist.  Inzwischen gehören acht Betriebe aus Oberkirch und der Umgebung zu den  Teilnehmern der Veranstaltung, allesamt eingetragene Bildungspartner, die mit der  August-Ganther-Schule eng zusammenarbeiten und durch viele gemeinsame  Aktionen und Aktivitäten in allen Klassenstufen verknüpft sind. 

Deshalb konnte  Schulleiterin Ursula Erdrich auch in diesem Jahr die Ausbildungsleiter der Firmen  Ernst Umformtechnik, Koehler Paper Group, Erdrich Umformtechnik, Doll  Fahrzeugbau, Ruch Novaplast sowie Verantwortliche des  Edeka Frischecenters  Decker, der Sozialstation St. Elisabeth und des Pflegedienstes des  Schwesternverbandes beim Tag der beruflichen Orientierung begrüßen. Sie alle  nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen oder zu festigen und mit den  Jugendlichen der achten bis zehnten Klassen ins Gespräch zu kommen. Dabei ging  es nicht nur darum, wertvolle Tipps und Hinweise rund um Ausbildungsberufe und  Bewerbungsverfahren zu vermitteln. 

Weg zum Wunschberuf

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Die Mädchen und Jungen erfuhren außerdem,  welche Stationen es auf dem Weg zum Wunschberuf gibt und wie wichtig es ist, selbst  aktiv zu werden und sich in eigener Sache zu engagieren. Schließlich waren in diesem Jahr von den 12 anwesenden Auszubildenden der  Bildungspartner sieben junge Frauen und Männer ehemalige Absolventen der August-Ganther-Schule, die mit Unterstützung der Schule und Eltern, über Praktika und  Probearbeitstage, durch viele Gespräche und intensive Informationsbeschaffung und  -auswertung auf den für sie richtigen Weg gefunden haben.  

„Es ist wichtig, sich Einblicke in verschiedene Berufe zu verschaffen,“ meinte Diana  Peitsch, die bei DOLL Fahrzeugbau in Oppenau kurz vor ihrer Abschlussprüfung zur  Konstruktionsmechanikerin steht. „Allerdings muss man auch irgendwann für sich die  Schwerpunkte definieren und herausfinden, was einen wirklich interessiert.“ Dass das praktische Erproben von Tätigkeiten in den meisten Fällen das A und O beim  Entscheidungsprozess ist, wurde bei der Veranstaltung immer wieder deutlich  gemacht. Nicht nur die Auszubildenden bekräftigten, wie wichtig diese Erfahrungen  für sie waren, auch die Verantwortlichen der Unternehmen erklärten, dass bei der  Auswahl von Bewerbern nicht nur Noten, die Ergebnisse der Eignungstests und der  Eindruck aus dem Vorstellungsgespräch eine Rolle spielen. Bei allen gehört ein  Praktikum oder ein Tag Probearbeit im Betrieb zum Auswahl-und  Einstellungsverfahren. „Es geht ja darum, herauszufinden, ob der Bewerber oder die  Bewerberin zu den Aufgaben und zum Betrieb passt und umgekehrt,“ erklärte Corinna  Schmidt vom Pflegedienst des Schwesternverbandes. 

Teamfähigkeit geprüft

Außerdem werden die Bewertungen im Bereich „Teamfähigkeit“ immer interessanter  für die Betriebe. Anhand der Beurteilungen von Projektarbeiten stellen die  Verantwortlichen fest, ob sich eine Person im erforderlichen Maße in ein Team  einbringen kann, und gerade das ist nicht nur im sozialpflegerischen Bereich  entscheidend, sondern gewinnt bei allen modernen Arbeits-und Produktionsabläufen  an immer größerer Bedeutung.

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