Spielgemeinschaften

Bottenau und Nußbach gehen Kooperation ein

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
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11. Juli 2020

Auf dem Bottenauer Sportplatz von links: Patrick Lerch (Vorstand Sport SVN), Stephan Ritter (Vorsitzender SVN), )Wilfried Huber (Vorstand Finanzen FVB), Florian Huber (Vorstand Sport FVB), Reinhard Walter (Vorstand Öffentlichkeitsarbeit FVB). ©Peter Meier

Die Sportvereine Bottenau und Nußbach bilden ab der kommenden Runde auch bei den Herrenmannschaften eine Spielgemeinschaft. Das gute Miteinander klappt seit Jahren.

Im Jugendbereich gibt es schon gut 50 Jahre Spielgemeinschaften, manchmal auch ergänzt durch Jugendspieler weiterer Vereine. Grund war, dass bei den Jüngsten zwar noch jeweils „eigene“ Teams gebildet werden konnten, ab den C- und B-Junioren waren  Jugendliche aus mehreren Vereinen erforderlich, um überhaupt noch einen spielfähigen Kader melden  zu können.

Was sich im Nachwuchsbereich bewährte, soll jetzt auch für die Herrenmannschaften praktiziert werden: Ab der kommenden Runde will die Spielgemeinschaft Nußbach-Bottenau insgesamt  drei Herrenmannschaften melden. „Die Zusammenarbeit unserer beiden Vereine ist seit Jahrzehnten vorbildlich“, erklärt der SVN-Vorsitzende Stephan Ritter. Auch Reinhard Walter, Vorsitzender Öffentlichkeitsarbeit beim FV Bottenau, verweist auf das gute Miteinander. Deshalb war es auch nur logisch, im Januar Gespräche über einen Kooperationsvertrag aufzunehmen. Der Grund: beide Vereine haben im Herrenbereich vergleichbare Probleme. Es wurde in den vergangenen Jahren von Wochenende zu Wochenende  schwieriger, zwei komplette Mannschaften auf den Platz zu bringen, das betraf dann vor allem die  Reservemannschaft.

„Der FV Bottenau besteht in diesem Jahr seit 60 Jahren und war seither im  Seniorenbereich immer selbstständig“, betonte Walter, jetzt zeichneten sich zunehmend Schwierigkeiten  im Hinblick auf den aktiven Kader ab. „Wir hätten versuchen können, das Problem noch eine oder zwei  Runden zu überbrücken“, so auch Stephan Ritter für den SVN. Deshalb habe man sich für die Kooperation im Rahmen einer Spielgemeinschaft ab der kommenden Saison entschieden. Damit stehe dann ein  ausreichend großer Kader für drei gemeinsame Mannschaften zur Verfügung.

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Die 1. Mannschaft wurde  für die Kreisliga A Nord gemeldet, hier war Nußbach schon seit Jahren im Einsatz. Die 2. Mannschaft  spielt dann in der Reservestaffel B, eine 3. Mannschaft in der Kreisliga C. Als Vereine bleiben beide  Vereine selbstständig und können auf eine stattliche Zahl von Mitgliedern verweisen – rund 400 beim SV Nußbach, 370 beim FV Bottenau. Die Mitglieder wurden bereits über die Zusammenlegung des  Spielbetriebs informiert, so Walter, die Resonanz war überwiegend positiv. 

Zunächst für zwei Jahre

Knackpunkt des  Kooperationsvertrags war die wirtschaftliche Seite, aber auch hier fand man eine akzeptable Lösung. Die Heimspiele werden einvernehmlich zwischen Bottenau und Nußbach aufgeteilt, Einnahmen aus  Eintrittsgeldern und Bewirtung kommen dann dem jeweils gastgebenden Verein zugute.

Wann die Verbandsrunde wieder starten wird, steht noch nicht fest, sicherlich werde es coronabedingt Einschränkungen geben. So ist unter anderem von einer Begrenzung der Zuschauerzahlen auf 100 die Rede, so Ritter, was bei den Derbys mit bislang jeweils rund 200 Besuchern nicht leicht umzusetzen wäre. Ähnliches gilt für die zu erwartenden anspruchsvollen Hygienemaßnahmen. Natürlich werde man, wenn die Bedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs  feststehen, die geforderten Maßnahmen konsequent umsetzen, auch da waren sich die Vorstände einig. Ebenso sind beide Vereine bestrebt, ihre Jugendarbeit weiter zu intensivieren. Der Kooperationsvertrag  wurde zunächst für die kommenden beiden Jahre festgelegt, er kann natürlich entsprechend verlängert  werden.

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