Kommunalwahlen in Oppenau

CDU Oppenau fordert Einrichtung einer Rettungswache

Autor: 
red/RK
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20. Mai 2019

Die CDU Oppenau unser Bild zeigt die Gemeinderats- und Kreisratskandidaten) denkt über den Bau einer Rettungswache nach. ©CDU Oppenau

Die CDU Oppenau beschäftigt sich intensiv mit der Forderung nach einer Rettungswache und einem Blaulichtzentrum. Damit sollen auch die "Helfer vor Ort" entlastet werden.

In der hauptamtlichen Notfallversorgung gäbe es für Oppenau eine deutliche Unterversorgung bei der Einhaltung der Rettungsfristen. Das hätten  die Recherchen des SWR für die Jahre 2016 und 2017 belegt. »Die ›Helfer vor Ort‹ des DRK übernehmen einen sehr wichtigen ehrenamtlichen Job mit zahlreichen Einsätzen pro Jahr und verbessern die verankerten Hilfsfristen spürbar beziehungsweise führen erst zur Einhaltung. Das schreibt die CDU Oppenau in einer Pressemitteilung. Im Rahmen der Klinik-Schließung Oberkirch war der Auf- und Ausbau einer ambulanten Notfallversorgung ein wesentliches Zugeständnis an das Renchtal, dieses Ziel sei erheblich in Gefahr und bedeute für Oppenau auch zukünftig weitere Wege bei der ambulanten Versorgung. Der Neubau der Rettungswache mit Rettungswagen-Standort in Appenweier müsse der Anlass sein, die Einhaltung der Hilfsfristen im Renchtal neu zu konzipieren. »Wir werden als CDU-Ortsverband an den zuständigen Bereichsausschuss für den Rettungsdienst konkret den Prüfantrag stellen in Oppenau einen Standort für einen Rettungswagen einzurichten. Unsere Forderung ist, dass zukünftig die Notfallversorgung bereits durch hauptamtliche Kräfte gewährleistet ist und nicht die Verantwortung zur gesetzlichen Einhaltung auf das Ehrenamt abgewälzt wird«, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
 

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Sanierung zweier Feuerwehrgerätehäuser "fast unmöglich"
 

Das Blaulichtzentrum sei darüber hinaus für die CDU Oppenau ein mittelfristiges Projekt im Kontext einer effizienten und wirtschaftlichen Notfallversorgung. »Auf unserer Gemarkung sind in den kommenden Jahren mehrere Feuerwehrhäuser erheblich sanierungsbedürftig und feuerwehrfachlich nicht mehr aktuell (zum Beispiel getrennte An- und Abfahrtswege, sanitäre Anlagen), die Standorte Oppenau und Ramsbach liegen räumlich nah beieinander. Das DRK hat nur sehr beengt Raum, Fahrzeuge müssen im Freien abgestellt werden. Die Verwaltungsvorschriften des Innenministeriums über Zuwendungen für das Feuerwehrwesen lassen Sanierungen unter den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie den Regeln der Technik, Bau- und Unfallverhütungsvorschriften an beiden Standorten mit Blick auf notwendige Fördermittel unmöglich erscheinen«, so die CDU weiter: »Es ist uns daher wichtig anzuregen, dass die lokalen Akteure, im Optimalfall sogar inklusive der Polizei, an einem modernen, kostensparenden und effizienten Standort ihre Tätigkeiten ausüben können. Die Kosten für die Einrichtung und Unterhaltung der Rettungswache liegen nicht bei der Kommune, für die Feuerwehranteile können Fördermittel beantragt werden. An den bisherigen Feuerwehrstandorten kann die Stadt interessante Flächen für Wohnbebauung, Handel oder Gewerbe zur Kofinanzierung des Projekts vermarkten. Eine teilweise Verschmelzung von bestehenden Feuerwehr-Ortsgruppen (zum Beispiel der Stadtwehr und der Ortswehr Ramsbach) ist keinesfalls ein Bestreben der CDU Oppenau.«

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