Klausurtagung der Landtagsfraktion

CDU trifft sich mit Bürgern in Oppenau

Autor: 
Roman Vallendor
Lesezeit 3 Minuten
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12. Januar 2018
Gut gelaunt war die CDU-Landtagsfraktion, an der Spitze mit dem Fraktionsvorsitzendem Wolfgang Reinhardt (2. von links), beim Bürgerempfang in der Günter-Bimmerle-Halle in Oppenau.

Gut gelaunt war die CDU-Landtagsfraktion, an der Spitze mit dem Fraktionsvorsitzendem Wolfgang Reinhardt (2. von links), beim Bürgerempfang in der Günter-Bimmerle-Halle in Oppenau. ©Roman Vallendor

Die CDU-Landtagsfraktion kommt traditionell zu Beginn des Jahres zu ihren Klausurtagungen zusammen. Diesmal war die Fraktion zu Gast im Ortenaukreis – in Oppenau.

 Gastgeber im Rahmen eines Bürgerempfangs waren am Mittwoch der CDU-Stadtverband und die Stadt Oppenau. Rund 300 geladene CDU-Mitglieder und kommunale  Amtsträger kamen in die Günter-Bimmerle-Halle, um Tuchfühlung zu den  Abgeordneten aufzunehmen. Zum Abschluss ihrer Klausurfahrten im Ortenau, zuletzt mit dem Besuch der Oppenauer Firma Doll Fahrzeugbau, zog es die CDU-Mitglieder der  Landesregierung mit Staatssekretären an die CDU-Basis, um im Small-Talk »Stimmungen und Schwingungen aufzunehmen«  – wie es Fraktionsvorsitzender  Wolfgang Reinhardt ausdrückte.

Schließlich verstünden sich die Parlamentarier als »politische Transformatoren« und politische Dienstleiter. Gespräche seien  wichtige Begegnungen, um zu erfahren, was »unter den Nägeln brennt«. 

Die Stadt- und Kirchspielskapelle  Oppenau stimmte die Gäste mit schmissigen Klängen ein. Vom  Fraktionsvorsitzende gab es viel Lob: »Wir fühlen uns wohl im schönen Renchtal, in der wunderschönen Heimat im Herzen des Schwarzwaldes«. Da durfte auch das Schwärmen von der »typischen  Natur- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg« nicht fehlen. Und für den Ländlichen Raum von großer Bedeutung ein »blühender Mittelstand« und für den Gourmet, eine »Region im Umkreis von 20 Kilometern mit zwölf Michelin-Sternen«, ein »Mekka für Genießer«.

Lob für Ehrenamt

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Bei der politischen Situationsanalyse  stellte Reinhardt fest, dass es dem Land »so gut wie nie zuvor gehe«. In Baden-Württemberg führte er es unteren anderen auf den gestiegenen gesellschaftlichen Zusammenhalt zurück, um auch dem Ehrenamt höchstes Lob zu  zollen. Unter großem Applaus hatte er ein besonderes Lob für die badischen  Landsleute parat: »Badener sind in der Spitzengruppe des Wohlfühlens«.

Der Fraktionsvorsitzende stellte fest, dass  die CDU die »Schlagzahl« in der Landesregierung vorgebe. Man habe Akzente in den Bereichen Bildung, Sicherheit und Wirtschaft gesetzt. Der Sicherheit gelte »oberste Priorität«.  Elf Milliarden würden in die Bildung, 1,6 Milliarden für eine leistungsfähige Infrastruktur gesteckt. Mit der Schuldentilgung habe man eine historische Trendwende eingeleitet. Eines machte er auch klar:  Die Bürger sollen konstruktiv mitmachen. Dem Populismus erteilte er eine klare  Absage.
»So kann es weitergehen«

Landtagsabgeordneter Volker Schebesta nahm das Lob des Fraktionsvorsitzenden  für »unsere schöne Ortenau« gerne auf und stellte fest: »2018 kann es so weitergehen«.  Bei den Als eines der Anliegen in seinem Wahlkreis nannte  er die Bewirtschaftung der Landschaft.

Die zwei Stunden mit den Angeordneten nützten die Bürger zum persönlichen  Kennenlernen und Vortragen von Anliegen. Vize-Landtagspräsident Wilfried Klenk konnte sich noch gut an den Neujahrsempfang  2016 in Oppenau erinnern, als er – damals noch als Landtagspräsident –  mit  dem Stadtverbandsvorsitzenden Jörg Peter die Neujahrsbrezel anschnitt. Noch weiter zurück bis ins Jahr 2005 liegt der Besuch des ehemaligen  Ministerpräsidenten des Saarlandes, Peter Müller, dem heutigen  Bundesverfassungsrichter, in der »Oberen Linde« Oberkirch, als er mit dem  frisch gewählten Zusenhofener Ortsvorvorsteher Peter Müller Bekanntschaft bei einem Handwerkertreffen machte. Beim diesmaligen Besuch in Oppenau schmeckte dem Saarländer das regional gebraute Bier ebenso vorzüglich wie schon damals.

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