Erweiterung unumgänglich

Das Archiv des Fachgebietes Baurecht in Achern ist zu klein

Autor: 
Stadt Achern
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03. Januar 2018

Das Archiv der Baurechtsbehörde in Achern platzt aus allen Nähten und muss erweitert werden. ©Stadt Achern

Mehr denn je genutzt wird das Archiv des Fachgebiets Baurecht. Deshalb muss es erweitert werden.

Von der Öffentlichkeit und somit von außen kaum wahrnehmbar, existiert im Herzen der Stadt Achern unter dem Rathausplatz in einem brandschutztechnisch abgeschotteten Raum mit dem Archiv des Fachgebietes Baurecht als örtlicher Baurechtsbehörde eine weitgehend unscheinbare Einrichtung der Stadt Achern. Dieser sei in den vergangenen Jahren jedoch eine erheblich wachsende Bedeutung zugekommen, wie die Stadtverwaltung in einem Pressetext mitteilt. 
In diesem Archiv werden sämtliche baurechtlich relevante Vorgänge, überwiegend in Form von Bauakten zu Bauten in der Kernstadt und den Stadteilen, zentral verwahrt. Hierunter befinden sich auch diejenigen Bauakten, die im Zuge der Gemeinde- und Kreisreform zu Beginn der 1970er Jahren von der bisherigen Baurechtszuständigkeit des Landkreises Bühl letztlich auf die Große Kreisstadt Achern übergegangen sind.  Aneinander gereiht ergeben die vorhandenen Aktenbestände und das Schriftgut derzeit eine Länge von rund einem halben Kilometer, teilt die Stadtverwaltung mit. 
Mit der gesetzlichen Wiedereinführung einer umfänglicheren Vorlagepflicht bei den für jedes Bauwerk notwendigen bautechnischen Nachweisen (Stichwort: Baustatik) im Zuge eines Baugenehmigungsverfahrens erhöhe sich zwischenzeitlich auch wieder der Umfang einer jeden Bauakte und somit auch der Platzbedarf für das Archiv. 2018 sei daher eine Erweiterung des bestehenden Lagersystems in den bestehenden Raumkapazitäten unumgänglich. Entsprechende Mittel seien im Entwurf des zur Einbringung vorgesehenen Doppelhaushalts hierfür eingeplant. 
Da es erforderlich sei, dass Bauakten und die darin enthaltenen Unterlagen über die Lebensdauer eines Bauwerks unabhängig von einer bestimmten Speichertechnik vorgehalten werden sollen, scheide aktuell eine ausschließliche elektronische Archivierung aus. Die Archivverwaltung selbst ist laut Stadtverwaltung seit Mitte der 1990er Jahre vollständig auf eine elektronische Verarbeitung umgestellt und seither auch fester und integrierter Bestandteil der bei der Baurechtsbehörde zum Einsatz kommenden Fachsoftware. Notwendige Änderungen an den Beständen und auch die erforderliche Suche nach Aktenbeständen können sowohl grundstücks- als auch namens- oder straßenbezogen zentral vom Fachgebiet Baurecht im Rathaus Illenau erfolgen.
Mehr Auskünfte
 Waren es früher neben dem heute noch geltenden Hauptzweck als unverzichtbares »Gedächtnis« der  Baurechtsbehörde eher Architekten oder Bauherren, die für An- oder Umbauten an Bestandsgebäuden Auskünfte aus den Bestandsakten oder den bautechnischen Nachweisen benötigten, so sei den letzten Jahren insbesondere wegen der feststellbaren Zunahme von Aktivitäten am Immobilienmarkt und im Bausektor sowie gerade auch aufgrund von Änderungen bei der Immobilienfinanzierung und Kreditvergabe durch Banken beziehungsweise deren Sicherungsrichtlinien eine signifikante Zunahme von Auskünften mit entsprechenden Abschriften aus diesen Aktenbeständen für diese Zwecke feststellbar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich das jährliche Auskunftsaufkommen geradezu verfünffacht, zuletzt auf 150 Einsichtnahmen und zu bearbeitenden Anträgen  im Jahr. 

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