Appenweier

»Das Fundament gesellschaftlichen Lebens«

Autor: 
Kerstin Handsteiner
Lesezeit 2 Minuten
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09. Januar 2017

Bürgermeister Manuel Tabor blickte beim Neujahrsempfang der Gemeinde in die Zukunft. ©Kerstin Handsteiner

»Wenn morgen die Welt untergeht, so pflanze ich heute meinen Apfelbaum«, zitierte Bürgermeister Manuel Tabor am Sonntag beim Neujahrsempfang  im Luther-Jahr den Reformator und gab einen Ausblick auf 2017 aus kommunalpolitischer Sicht:

Ein Schwerpunkt sei erneut das Sanierungsgebiet »Ortsmitte II«. Für private Ordnungsmaßnahmen stünden ausreichend Mittel zur Verfügung. Zudem werde die Planung für das Rathausareal vorangehen und parallel in die Ortsverwaltungen investiert.
Tief- und Straßenbau: Geplant seien der Abschluss der Sanierung Runzweg, die Erneuerung der Josefsgasse, eine Fußgängerampel in der Sander Straße, neue Straßendecken für den Alten Zimmererweg und das Buttergässle, die Fortführung der  Erschließung des Gewerbegebiets »Langmatt« sowie die Schließung der Radweglücke zwischen Nesselried und Ebersweier.
Feuerwehr: Geplant seien  Investitionen in Material (Schweinwerfer, Rollwägen) über die Erneuerung der Schutzausrüstungen bis zur Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges (MLF).

Schulen und Kindergärten: Neben Investitonen in der Schauenburgschule (Laptops, Sanierung des Verbindungsgangs) und im Schwarzwaldkindergarten (Innenanstrich, Fingerklemmschutz U3-Bereich, Akustikdecke) soll die Planung der Erweiterung der Schwarzwaldschule bei  einer Klausurtagung konkretisiert werden. 
Spielplätze und Sportanlagen: neues Winterrasenspielfeld für den Fußballverein Urloffen und Beachvolleyballfeld in Nesselried.
Eigene Räumlichkeiten soll das DRK Appenweier mit dem Katastrophenschutzzentrum Mitte erhalten.
Der Gemeinderat werde sich nach wie vor mit den Themen Flüchtlinge, Asylsuchende und Anschlussunterbringung beschäftigen müssen. 
Bei einer Bürgerversammlung sollen die Ergebnisse der Haushaltsumfrage präsentiert werden.

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Neben dem Neuen Kommunalen Haushaltsrecht werde der Aufbau eines Straßenkatasters die Verwaltung beschäftigen, so Tabor, der zudem auf die Bundestagswahl im September verwies und am Ende meinte: »Es wird uns nicht langweilig werden.«

Seinen zuversichtlichen Ausblick führte der Bürgermeister auf eine verantwortungsvolle Sozial- und Wirtschaftspolitik zurück und reklamierte ein gutes Stück am Erfolg für den kommunalen Bereich. »Ohne unsere Investitionen, ohne das nachhaltige Bemühen, die Lebensqualität in unserer Gemeinde stetig zu verbessern, stünden wir heute nicht dort, wo sich unser Gemeinwesen insgesamt befindet«, so Tabor, der starke Kommunen als »das Fundament des gesellschaftlichen Lebens« bezeichnete. 

Lob hatte er am Ende für den Gemeinderat, dessen Credo es sei, stets Maß und Ziel im Auge zu behalten: »Bei allen Meinungsverschiedenheiten, die in einem demokratischen Gremium aufkommen, sehe ich aber überall die Absicht aller Verantwortlichen, die gesamte Gemeinde nach vorne zu bringen.« 

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