Infos über umgesetzte und geplante Projekte

Die Freien Wähler Kappelrodeck haben einiges vor

Autor: 
Berthold Gallinat
Lesezeit 2 Minuten
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15. Dezember 2018
Die Freie Wähler Vereinigung zog Bilanz. Wichtiges Projekt im kommenden Jahr ist die Sanierung des Kirchplatzes in Waldulm.

Die Freie Wähler Vereinigung zog Bilanz. Wichtiges Projekt im kommenden Jahr ist die Sanierung des Kirchplatzes in Waldulm. ©Berthold Gallinat

Die Freie Wähler Vereinigung Kappelrodeck veranstaltete vor wenigen Tagen im Gasthaus Warteck einen Informationsabend zum kommunalpolitischen Geschehen sowie zur weiteren Entwicklung der Gemeinde. 

Die aktuellen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Freien Wähler referierten über aktuelle Kommunalpolitik sowie über anstehende Projekte in der 2019 zu Ende gehenden Legislaturperiode. Eingeladen waren interessierte Bürgerinnen und Bürger und insbesondere die potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2019.

Rainer Aalfeld, Karin Hättig und Silke Panter widmeten sich Schule und Kindergarten. Kappelrodeck, so stellten sie heraus, habe als Schulstandort einen guten Ruf, was die Anmeldezahlen der Schlossbergschule belegten. Als wertvoll habe sich die Beharrlichkeit zur Anstellung eines Schulsozialarbeiters erwiesen. Seine gezielte, konstruktive Hilfe bei Problemfällen zeige jetzt schon, dass die Ausweitung der halben Stelle für die Schulsozialarbeit Sinn mache. Zur Versorgung der Kinder in Kindergärten wollen die Freien Wähler alle Kraft einsetzen, um den Bedarf an Kindergartenplätzen zu decken. 

Zur Situation im Weinbau und damit verbundener Flurneuordnung berichtete Georg Baßler und vermittelte, welche Wertschöpfung der Weinbau mit sich bringt und wie wichtig Flurneuordnungen für einen rentablen Weinbau sind. Ludwig Kohler machte deutlich, dass Kappelrodeck eine beliebte Wohngemeinde geworden ist, wie man am Neubaugebiet Schlossacker sehe. Daher gelte es, das anvisierte Baugebiet Heidenhof gut zu entwickeln. Dasselbe gelte für das Gewerbegebiet Kohlmatt. 

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Jürgen Köninger ging auf Kanäle und Straßen ein. Er informierte, dass man darauf hinwirke, über eine softwarebasiertes System alle Straßen und Kanäle zu erfassen und eine Prioritätenliste für Erhaltung und Sanierung zu fertigen. 

Einiges umgesetzt

 
Aus dem Ortsteil Waldulm berichtete Sandra Hodapp, dass dort mit finanzieller Unterstützung aus ELR-Mitteln öffentlich wie privat einiges umgesetzt wurde wie etwa der neue Waldulmer Dorfplatz oder die barrierefreien Toiletten des Gasthauses Einkehr.  Im kommenden Jahr könne man sich über einen neu gestalteten Kirchplatz freuen.

»Noch sind wir Schwerpunktgemeinde, es bietet sich also an, die Fördermittel bis 2020 zu nutzen«, forderte sie auf. Ortsvorsteher Johannes Börsig zeigte sich erfreut, dass es auf dem Sektor schnelles Internet zwar durch die Installierung von Vektoringtechnik sowohl in Kappelrodeck als auch in Wald­ulm deutliche Verbesserungen gegeben habe. Er erklärte aber auch deutlich, dass für die Zukunft ein Glasfasernetz mit Anschluss zu jedem Haus das Ziel sein müsse. 

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