Auf dem Friedhof in Önsbach

"Die Hecken sind in einem erbärmlichen Zustand"

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
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17. September 2020

Äußerst unschön ist der aktuelle Zustand der Friedhofshecke im Eingangsbereich. ©Peter Meier

An den Friedhöfen in Achern stehen Ersatzbepflanzungen an, so auch am Friedhof in Önsbach. Die abgängigen Thujahecken sollen durch Eiben oder Hainbuchen ersetzt werden.

Zur ersten Sitzung nach der Sommerpause trat der Ortschaftsrat am Dienstagabend in der Aula der Schule zusammen. 
Wie Ortsvorsteherin Christine Rösch erläuterte, sollen noch in diesem Jahr auf den Friedhöfen in Fautenbach, Gamshurst, Großweier und Önsbach die abgängigen Thujahecken durch Eiben oder Hainbuchen ersetzt werden. Die Ersatzpflanzung war in Losen öffentlich ausgeschrieben. Zur Submission gaben neun Firmen ein Angebot ab, die Werth GmbH (Baden-Baden) erhielt mit rund 23 600 Euro den Zuschlag. 

„Die Hecken sind in einem erbärmlichen Zustand“, betonte Christine Rösch, ein Ersatz sei dringend erforderlich. Diskussionen gab es vor allem zu der Frage, ob als neue Einfriedung Eiben oder Hainbuchen gepflanzt werden sollen. Für die Eibe sprach unter anderem, dass damit auch andere Bereiche des Friedhofs schon bepflanzt sind, bei der Hainbuche wurde vorgebracht, dass diese je nach Art in Herbst oder Winter das Laub verliert. 

Der Ortschaftsrat sprach sich dafür aus, im Hinblick auf Pflegeaufwand oder auch Trockenstress Rücksprache mit Fachleuten wie Arno Weber zu halten. Dieser begleitet seit vielen Jahren Bepflanzungen auf öffentlichen Flächen und auf dem Friedhof. Der Vergabebeschluss erfolgte einstimmig, die Entscheidung darüber, ob Eiben oder Hainbuchen gepflanzt werden sollen, wird nach Rücksprache nachgereicht.

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Bereits zum Auftakt der Sitzung wurde über Bauanträge beraten. Einstimmig wurde der Antrag akzeptiert, zum Ausbau eines Dachgeschosses verschiedene Gauben sowie eine Außentreppe neu zu bauen. Genehmigt wurde auch eine Werbeanlage in der Offenburger Straße. Hier soll mit einem Schriftzug aus Edelstahl auf eine Zahnarztpraxis im Haus hingewiesen werden, der Schriftzug soll nicht beleuchtet werden. 

Eine Bauvoranfrage betraf den Anbau einer Garage an ein bestehendes Wohnhaus. Wie die Ortsvorsteherin erläuterte, ist die Anhörung der Nachbarschaft sowie der Träger öffentlicher Belange noch nicht abgeschlossen. Unter dem Vorbehalt, dass sich bei diesen Anhörungen keine neuen Gesichtspunkte ergeben, stimmte der Ortschaftsrat dem Neubau der Garage zu. Christine Rösch informierte den Ortschaftsrat auch darüber, dass Oberbürgermeister Muttach inzwischen den städtebaulichen Vertrag für die Erweiterung des Baugebiets „Feldmatt“ unterschrieben hat. Jetzt werden als Nächstes die Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt, die Zusagen liegen bereits vor. Anschließend werden als nächster Schritt die Erschließungskosten ermittelt. 

Rasenmäher beschafft

Für den Friedhof wurde der beantragte neue Aufsitzrasenmäher beschafft, auch die Einweisung der Arbeitskräfte wurde bereits durchgeführt. Wie Christine Rösch ergänzte, wurden auch Arno und Josef Weber eingewiesen, die in ehrenamtlichen Einsätzen unterstützend tätig sein werden. Eine weitere Information betraf die Stelle des Hausmeisters für Schule und Halle. Zwischenzeitlich sei eine Ganztagsstelle ausgeschrieben, die je zur Hälfte auf Önsbach und auf den Hausmeisterpool des Rathauses Achern läuft. Ein Mitarbeiter des Hausmeisterpools sei derzeit in Vertretung für Schule und Halle Önsbach verantwortlich.

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