Termin im Herbst

Diersheimer Rat sammelt Vorschläge für die Verkehrsschau

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 2 Minuten
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12. September 2018

Kritisch ist oft die Parksituation in der Diersheimer Herrenstraße, vor allem wie hier bei Gegenverkehr, wie am Montag in der Ratssitzung zu hören war. ©Ellen Matzat

Welche Verkehrsbrennpunkte gibt es in Diersheim? Mit dieser Frage befasste sich am Montag der Diersheimer Ortschaftsrat und erhielt dazu einige Hinweise aus der Bevölkerung, wo die Verkehrsschau genauer hinschauen sollte.

Für Oktober, November ist in Diersheim wieder eine Verkehrsschau vorgesehen, für die bis 1. Oktober Vorschläge eingegangen sein müssen. In der Sitzung des Ortschaftsrates am Montag verwies ein Bürger auf das hohe Verkehrsaufkommen in der Hanauer Straße, vor allem in der Kurve des Autohauses. Die Überquerung sei dort für ältere Leute sehr gefährlich. Er schlug vor, dort einen Blitzer aufzustellen. Ein Vorschlag der Verkehrsschau zur Eindämmung der Gefahrensituation sei ihm ebenfalls willkommen. 

Die Räte argumentierten, dass man ein paar Meter entfernt die Straße überqueren sollte, wo die Sicht besser sei. Weiter wünschte der Bürger ab und zu einen Blitzer in der Rheinwaldstraße, da vom Sportplatz kommend schneller als Tempo 30 gefahren werde. Ortsvorsteherin Doris Bleß will den Bauhof bitten, dem Baum am Knoten Rheinwaldstraße/Hanauer Straße die unteren Äste abzunehmen, um die Sicht für Autofahrer zu verbessern.
Appell an Freiwilligkeit

 

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Eine Bürgerin regte einheitlich Tempo 40 innerorts in allen Ortschaften deutschlandweit an. Dies stieß im Gremium auf Zustimmung, denn mit 40 käme man noch überall zügig durch und es wäre wieder alles einheitlich, aber dies betreffe die große Politik. Allerdings soll dieses Jahr noch »freiwillig 40« in Diersheim ausgeschildert werden. 

Ein weiterer Bürger wünschte, dass die Verkehrsschau zwischen 6 und 8 Uhr stattfinde, da in dieser Zeit der Berufsverkehr stattfinde und gleichzeitig die Schüler zur Schule fahren. Da gebe es in den Kurven oft gefährliche Situationen, meinte er. 
Da könne man nur an die Vernunft der Autofahrer appellieren, sagte Bleß. Als weitere Möglichkeit schlug Grampp-Weiß »Schikanen« vor, denn bei großen Hubbeln wie in Frankreich würden alle langsam machen.

Angesprochen wurde die Parksituation in der Herrenstraße, da dort öfter so viele Autos parkten, dass man bei Gegenverkehr kaum ausweichen könne. Karsten Schulz argumentierte, dass es in Diersheim kaum öffentliche Parkplätze gebe. »Im Grunde genommen ist jeder Hauseigentümer dazu angehalten, wenigstens einen Parkplatz auf dem Hof zu haben und auch zu nutzen«, sagte Bleß. Durch die Vermietungen von Wohnungen würden erfreulicherweise die Einwohner zunehmen, aber eben auch die Fahrzeuge. Hier sollte mit einseitigen Parkverboten abgeholfen werden.

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