Achern

Drei "goldene Kessel" für die Küche von St. Martin

Autor: 
Stephanie Rohn
Lesezeit 3 Minuten
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03. Juni 2017

Die Küchencrew um Magdalena Huber (2. von links) mit Geschäftsführer Thomas Ritter (ganz rechts) und Küchenmeister Rolf Maninger (2. von rechts). ©Stephanie Rohn

Das Küchenteam der Seniorendienste St. Martin GmbH in Urloffen hat sich der Herausforderung einer externen Bewertung gestellt. Am Mittwoch wurde das Ergebnis im Rahmen einer Feierstunde zelebriert und mit einem Zertifikat des Dienstleistungsunternehmen »My Kessel« besiegelt.

380 Personen werden täglich von Magdalena Huber und ihrem Küchenteam versorgt. Davon sind 56 Bewohner des Altenpflegeheims, 45 Personen der Tagespflege, 20 von »Essen auf Rädern« sowie 260 Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen. Somit greift das Versorgungssystem, das im Pflegeheim begann, inzwischen im ganzen Quartier und versorgt Menschen von ganz jung bis ins hohe Alter, betonte Geschäftsführer Thomas Ritter in seiner Begrüßungsrede in der Cafeteria des Altenpflegeheims St. Martin. Er sei zu Recht stolz, so Ritter, auf sein engagiertes Küchenteam, das sich in diesem Jahr insgesamt drei externen Bewertungen gestellt habe. 
Das Küchenteam um Leiterin Magdalena Huber hatte sich in den vergangenen Monaten auf eigenen Wunsch der Herausforderung einer externen Leistungsbewertung des Unternehmens »My Kessel«  gestellt. In einem zweimonatigen Audit wurde das Team durch eine neutrale Prüfstelle gecoacht und zertifiziert. Die so genannte »Kessel-3.0 Methode«, die Küchenmeister Rolf Maninger dabei anwendet, wurde in den Bereichen Qualität, Marketing, Mitarbeiter und Wirtschaftlichkeit bewertet. Insgesamt mussten in allen Bereichen 320 Fragen beantwortet werden, die in einer Begutachtung durch den Auditor kontrolliert wurden. Dazu kamen zusätzlich Angaben zu aktuellen Daten wie zur Anzahl der produzierten Mahlzeiten, zum Lebensmitteleinkauf, zu Personalkosten oder Hygienefaktor. 
»Goldene Kessel«
Küchenmeister und Coach Rolf Maninger, seit 47 Jahren im Gewerbe tätig, erklärte auf anschauliche und unterhaltsame Art die Herangehensweise seiner Arbeit und unterbreitete die einzelnen Ergebnisse seiner Testate. 
»In der Gastronomie gibt es Michelin-Sterne, wir vergeben goldene Kessel«, berichtete er den Gästen. In allen vier Bereichen erzielte die Küchencrew der Seniorendienste St. Martin eine hohe Punktzahl, sodass von fünf möglichen drei Kessel erzielt werden konnten, was einem »Vorbildhaft« entspricht. Auch in den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit wurde bewertet. Hier erreichten die Köche volle Punktzahl, was mit »fünf Blättern« einem perfekten Ergebnis entspricht. 
Magdalena Huber bedankte sich bei ihrem engagierten Team, bei der Geschäftsleitung sowie bei Coach Rolf Maninger für die gute Zusammenarbeit. Besonders wichtig in ihrer Arbeit seien ihr, wie sie betonte, Qualität und Regionalität der zu verarbeitenden Lebensmittel. 
Frisch, abwechslungsreich und selbstgemacht seien die Grundsätze ihrer Arbeit. 
Motiviertes Team
Nach diesem Erfolg ist der Ehrgeiz des motivierten Teams noch mehr geweckt worden und man sei sich einig, auch den nächsten Kessel anzugehen. 
»Es war sehr anstrengend, aber ich bin stolz, und 2018 werden wir noch den letzten Kessel erreichen«, gab sie sich überzeugt. 
 

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