Einsatzauto für »Helfer vor Ort«

DRK Ortsverein Oppenau weiht Einsatzwagen ein

Autor: 
Simon Allgeier
Lesezeit 2 Minuten
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13. Oktober 2018
Die Ehrenamtlichen des DRK Ortsvereins Oppenau freuten sich am Donnerstagabend gemeinsam mit den Spendern über das neue Einsatzfahrzeug für die »Helfer vor Ort«.

Die Ehrenamtlichen des DRK Ortsvereins Oppenau freuten sich am Donnerstagabend gemeinsam mit den Spendern über das neue Einsatzfahrzeug für die »Helfer vor Ort«. ©Katharina Reich

Bis der Rettungswagen oder Notarzt im hinteren Renchtal ankommt, vergehen oft wichtige Minuten. Diese Zeit überbrücken die »Helfer vor Ort« ehrenamtlich mit erster Hilfe. Für ihren Einsatz steht den Helfern aus Oppenau nun ein professionelles Fahrzeug zur Verfügung. Am Donnerstagabend wurde es hinter dem Feuerwehrhaus eingeweiht.

Seit vergangenem Jahr sind die »Helfer vor Ort« im hinteren Renchtal aktiv. Allein 2018 sind sie bisher 170 Mal ausgerückt, um bei Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Unfällen als Ersthelfer ihren Dienst zu tun. Seit Neuestem steht den Ehrenamtlichen des DRK Ortsvereins Oppenau ein Einsatzfahrzeug zur Verfügung. »Kein Projekt hat den DRK-Ortsverein Oppenau so beschäftigt wie dieses«, sagte Manfred Huber, Vorsitzender des DRK Ortsvereins, und bedankte sich bei den rund 100 Spendern für ihre Großzügigkeit. 

Das gebrauchte Fahrzeug hat inklusive neuer Innenausstattung 48 000 Euro gekostet. Mehr als 36 000 Euro sind bereits durch Spenden zusammengekommen. Den Rest der Summe hat der Ortsverein über die Vereinskassen finanziert. »Wir hoffen natürlich noch auf weitere Spenden«, sagte Herbert Rendler, stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins. Er betonte, dass die Ehrenamtlichen bereits mehrfach Leben gerettet hätten und mit ihrem Dienst eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe übernähmen.

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Gaiser: »Ein Skandal«

Dankesworte an die Ehrenamtlichen fand auch Bürgermeister Uwe Gaiser: »Wir brauchen die Helfer vor Ort zum Schutz unserer Bevölkerung«, betonte er und nannte es gleichzeitig einen Skandal, dass dieses ehrenamtliche Engagement überhaupt nötig sei. »Der zweite Skandal ist, dass die Kosten für das Engagement des DRK nicht übernommen werden«, schob er nach. 

Den Segen Gottes für das Fahrzeug und damit für alle, die damit in den Einsatz fahren, überbrachten der evangelische Pfarrer Achim Brodback und von der katholischen Pfarrgemeinde Pfarrer Klaus Kimmig. Details zum Fahrzeug vermittelten anschließend Jonas Herrmann und Florian Hebding, »Wir Helfer vor Ort sitzen etwa dreieinhalb Minuten nach Alarmierung im Auto«, berichtete Hebding. Oft gehe es beim Einsatz nicht nur um die Erste Hilfe am Patienten, sondern auch um die Betreuung von Angehörigen. Beim Einsatz des Rettungshubschraubers seien die »Helfer vor Ort« auch gefragt, um den Notarzt vom Landeplatz des Hubschraubers an den Einsatzort zu bringen. 

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