Bad Peterstal-Griesbach

DRK-Ortsverein war nicht nur in der Schnelltest-Station gefordert

Autor: 
Jutta Schmiederer
Lesezeit 3 Minuten
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13. Oktober 2021
Für langjährige Mitgliedschaft wurden beim DRK Ortsverein Bad Peterstal geehrt: Elisabeth Huber und Bernhard Zimmermann (vorne), Michael Gäbelein und Herbert Müller (hinten von links). Den Dank des Kreisverbandes überbrachte Meinrad Baumann (rechts).

Für langjährige Mitgliedschaft wurden beim DRK Ortsverein Bad Peterstal geehrt: Elisabeth Huber und Bernhard Zimmermann (vorne), Michael Gäbelein und Herbert Müller (hinten von links). Den Dank des Kreisverbandes überbrachte Meinrad Baumann (rechts). ©Jutta Schmiederer

Hauptversammlung des DRK-Ortsvereins Bad Peterstal: Von Blutspendeterminen über Trinkwassertransporte bis zu Corona-Schnelltests reicht das Aufgabengebiet der DRK-Helfer, die viele ehrenamtliche Stunden leisten.

Auf zwei völlig unterschiedliche Jahre blickte der Ortsverein (OV) Bad Peterstal des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in seiner Jahreshauptversammlung zurück. Vorsitzender Herbert Müller stellte fest, 2019 sei schon „beinahe in Vergessenheit geraten“, in seinen Rückblick ging es als das Jahr ein, als das Vereinsleben „noch seinen geregelten Gang ging“. Im Gegensatz dazu sei 2020 „wohl wesentlich präsenter“. Alle „Aktivitäten wurdenn fast vollständig heruntergefahren“, dennoch hatten die Aktiven des DRK viel zu tun. Gemeinsam mit dem OV Bad Griesbach wurde von April 2020 bis Juni 2021 die Teststation im Kulturhaus betrieben, wobei eine „große Anzahl an durchgeführten Tests“ zu verzeichnen war.

Bereitschaftsleiter Albrecht Huber listete für 2019 2601 ehrenamtlich geleistete Stunden der 16 Bereitschaftsmitglieder auf, unter anderem für die Blutspendetermine. Für die Fachgruppe Trinkwassernotversorgung, die bereits 2018 zahlreiche Einsätze hatte, standen vier mehrtägige Weiterbildungen im Kalender.

Nach einem Beginn „in normaler Weise“ änderten sich 2020 die Rahmenbedingungen. Schulungen wurden online angeboten, für zwei Blutspendetermine mussten Hygienekonzepte beachtet werden. Dennoch konnten zahlreiche Blutspenden entgegengenommen werden. Die Trockenheit im Sommer machte von April bis Dezember 25 Trinkwasser-Transporte notwendig, dabei gab es Lieferungen auch nach Oberkirch und Zell-Weierbach.

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Bereitschaftsleiterin Maria Hofsaeß berichtete von der Sozialarbeit die gemeinsam mit dem Ortsverein Bad Griesbach geleistet wurde. 50 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden so 2019 geleistet. Im Jahr 2020 durfen die DRK-Aktiven nicht mehr zu den Bewohnern der Heime, kleine Präsente wurden dennoch für sie gerichtet und abgegeben. Hofsaeß wurde als Bereitschaftsleiterin verabschiedet.

Der Kassenbericht von Ulrike Huber verzeichnete für 2019 einen Überschuss von rund 1400 Euro. Im ersten Halbjahr 2020 fuhr das DRK ein Minus von 5000 Euro ein, durch Corona-Hilfe und Mitgliedsbeiträge „erholte sich der Kassenbestand wieder“.

Bürgermeister Meinrad Baumann äußerte „großen Respekt“ für Weiterbidung und Arbeit. „Beide Ortsvereine leisten Großes und haben ihre Spezifika“. Er dankte für die gemeinsame Durchführung der Corona-Teststation, „ich konnte mich auf sie verlassen, hier ist die Kompetenz dafür“. Ohne Überraschungen führte das DRK seine Neuwahlen vor. Vorsitzender bleibt Herbert Müller, zweite Vorsitzende Sonja Huber. Michael Gäbelein bleibt Ortsvereinsarzt, Ulrike Huber Schatzmeisterin, Lothar Müller und Julius Zimmermann Beisitzer. Als neue Schriftführerin wurde Verena Kirschke gewählt, Martin Armbruster gab das Amt ab. Albrecht Huber bleibt Bereitschaftsleiter, seine Stellvertreter sind Fabian Bayer, Joachim Armbruster und Martha Zimmermann.

Mitglieder geehrt

Langjährige Mitglieder wurden in der Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Bad Peterstal ausgezeichnet. Verena Kirschke und Julia Kessler gehören seit zehn Jahren dem DRK als Mitglieder an, Jochen Spinner brachte es auf 15 Jahre. Seit 25 Jahren halten Herbert Müller und Michael Gäbelein dem DRK die Treue. Elisabeth Huber brachte es gar auf 40 Jahre und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Ehrenbereitschaftsarzt Bernhard Huber wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. „Er hat den Verein stark geprägt“, lobte Herbert Müller den in Abwesenheit Geehrten, der die DRK-Ehrennadel erhielt. Den Rekord des Abends hielt Bernhard Zimmermann, der für „65 Jahre treue Dienste“ die Auszeichnungsspange des DRK erhielt. Meinrad Baumann zollte ihm im Namen des Kreisverbandes „riesigen Respekt“.

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