Amtseinführung an der Grundschule

Neue Rektorin ist da: Fautenbach begrüßt seinen "Glücksfall"

Autor: 
Michael Karle
Lesezeit 2 Minuten
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20. Juli 2019
Umrahmt von erwartungsvollen Kindern, mit vielen Reden und Blumengrüßen wurde die neue Schulleiterin Viktoria Weber (Vierte von links) in Fautenbach begrüßt.

Umrahmt von erwartungsvollen Kindern, mit vielen Reden und Blumengrüßen wurde die neue Schulleiterin Viktoria Weber (Vierte von links) in Fautenbach begrüßt. ©Michaela Gabriel

Viele schöne Beiträge hatten die Fautenbacher Grundschüler zur Amtseinführung der neuen Schulleiterin vorbereitet. In der Festhalle Fautenbach gab es am Freitagvormittag Lieder, Gedichte, Musikstücke, Reden und jede Menge Blumen für die 32-jährige Pädagogin.

Die Bläserklasse unter der Leitung von Thomas Neuberth und Franz Schindler eröffnete mit festlichen und fröhlichen Klängen und überraschte mit »Beat It« von Michael Jackson. Anita Steinhauer vom Lehrerkollegium übernahm die Begrüßung der geladenen Gäste und sagte der neuen Rektorin Unterstützung zu: »Wir marschieren mit, damit sie ihre Ideen und Ziele verwirklichen können.« Viktoria Weber sei ein Glücksfall für die Schule. Sie steige in ein spannendes Arbeitsfeld an einer jetzt wieder eigenständigen Schule ein, sagte Schulrat Alexander Ziola und zeichnet den Werdegang der jungen Rektorin nach.

Viel Lebenskraft

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Eine Schulleiterin solle sowohl eine gute Pädagogin als auch ein Entwicklungsprofi sein. Er wünschte dafür Mut und alles Gute. »Es ist mir nicht bang«, sprach der neue Fautenbacher Ortsvorsteher Rainer Ganter ihr sein Vertrauen aus. Es gelte, den Kindern des Dorfes einen guten Start zu geben und dafür zu sorgen, dass sie nicht nur lernen, sondern auch »miteinander leben lernen.« Zusammen mit seinem Vorgänger Gebhard Glaser überreichte er Blumen.

Als Rektorin könne sie eine Gegend prägen, müsse aber auch viel Lebenskraft in den Beruf stecken, sagte die geschäftsführende Schulleiterin der Acherner Schulen, Karin Kesselburg von der Robert-Schuman-Realschule. Viktoria Weber sei eine kluge und verantwortungsbewusste Kollegin, die sich schon in jungen Jahren viel vorgenommen habe. Viele gute Wünsche gab es außerdem vom örtlichen Personalrat, vertreten durch Horst Kosmalla, und von kirchlicher Seite, ausgesprochen vom katholischen Schuldekan Patrick Hillenbrand-Detzer. 

»Frischer Wind tut gut«, sagte Patricia Hodapp für den Elternbeirat und den Förderverein der Schule. Im guten Miteinander ließen sich Hürden überwinden. Sie wünschte der »Neuen« ein gutes Gespür für die Kinder und die Eltern. Am Ende dankte Viktoria Weber allen, vor allem den Kindern und sagte ihnen zu, mit ihnen auf eine abenteuerliche Reise zu gehen und mit ihren Kinderaugen neue Möglichkeiten entdecken zu wollen.

Zur Person

Viktoria Weber

Viktoria Weber wuchs in Kehl auf und studierte an der Pädagogischen Hochschule Freiburg Mathematik, Physik und Informatik. Ihr Referendariat absolvierte sie an der Grund- und Werkrealschule Rheinbischofsheim, ihre erste Stelle nach dem zweiten Staatsexamen trat sie 2011 in Gammertingen auf der Schwäbischen Alb an. 2014 wechselte sie an die Grund- und Werkrealschule Oppenau und wurde dort Konkrektorin. Sie bewarb sich bereits im Alter von 28 Jahren um den Schulleiterposten, zog die Bewerbung dann jedoch wieder zurück. Nach einer weiteren Station an der Grundschule Friesenheim kam sie 2018 als Konrektorin an die Grundschule Fautenbach. Die Schule war zuletzt kommissarisch von Heinz Moll, dem Rektor der Gemeinschaftsschule Achern geleitet worden.  mg

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