Baumpflanzaktion im Pfarrgarten

Eine grüne Lunge soll im Ortskern von Sasbach entstehen

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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21. April 2021
Die Planung und Umsetzung des Konzeptes „Pfarrpark“ für mehr Klimaschutz erfolgte durch ein Team der Verwaltung mit Bürgermeister Gregor Bühler und den Amtsleitern, von links Gregor Bühler, Kerstin Burkart und Marcel Stöckel.

Die Planung und Umsetzung des Konzeptes „Pfarrpark“ für mehr Klimaschutz erfolgte durch ein Team der Verwaltung mit Bürgermeister Gregor Bühler und den Amtsleitern, von links Gregor Bühler, Kerstin Burkart und Marcel Stöckel. ©Roland Spether

Dass die Initiative der Verwaltung „Sasbachs Ortsmitte wird zum Pflanzgarten“ bei den Bürgern so schnell auf fruchtbaren Boden fiel, bestätigt Bürgermeister Gregor Bühler und seinem Team, dass dieser Einsatz für mehr Umweltschutz, Lebensqualität und Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema ist. Drei Wochen nach der Veröffentlichung der Baumpflanzaktion im Pfarrgarten und der Suche nach Spendern beziehungsweise Baumpaten haben die Mitarbeiter des Bauhofes sechs Platanen und zehn Eichen gesetzt.
Der finanzielle Wert allein der Bäume liegt bei etwa 9600 Euro. Dazu kommen Gelder für den Arbeitslohn der Bauhofmitarbeiter, für den Einsatz von Maschinen und Material wie Kompost, Rindenmulch und Sand für den Weg und den Boule-Platz, sodass mit einer geschätzten Summe von 17 350 Euro für die Bepflanzung im Pfarrgarten zu rechnen ist.
„Dank der äußerst positiven Resonanz aus der Bevölkerung konnten wir das Projekt im Herzen Sasbachs auch zeitnah umsetzen“, so Bürgermeister Bühler, der sich begeistert von dem Engagement der gesamten Bevölkerung, den Vereinigungen, dem Gemeinde- und Ortschaftsrat sowie von Pfarrer Jens Bader zeigte. „Im Ergebnis wollen wir eine grüne Lunge im Ortskern schaffen, die optisch an früher erinnert und mit dem renovierten Pfarrhaus zusammen eine Einheit bildet“, betonte Bühler.

Die Planung und Umsetzung des Konzeptes „Pfarrpark“ erfolgte verwaltungsintern durch Bürgermeister Gregor Bühler und die Amtsleiter Kerstin Burkart, Marcel Stöckel und Joachim Falk, die praktische Umsetzung lag in Händen von Bauhofleiter Roland Haunß und dessen Mitarbeitern.

Aufgrund der großen Resonanz sollen zeitnah weitere Spendenaktionen starten. Der Bürgermeister blickte auf die bisherigen ökologischen Aktivitäten im Zeichen des Umwelt- und Klimaschutzes. Im Zeitraum zwischen 2018 und 2020 hat die Gemeinde etwa 1100 Bäume und 200 Sträucher in Sasbach und Obersasbach gepflanzt. Allein im Jahr 2020 wurden 640 Bäume und 70 Sträucher im Bereich der Turenne-Allee, des Erlenbadparkes und im Gemeindewald gepflanzt, in den beiden Jahren davor wurden Bäume und Sträucher beim Kältebächel, im Kinderhaus Obersasbach, am Maienwegel, auf Spielplätzen, im Waldkindergarten und entlang der Fischtreppe beim Obersasbacher Sportplatz gepflanzt.

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Auch ältere Bäume

„Während wir in den drei vergangenen Jahren hauptsächlich sehr junge Bäume pflanzten, sind wir nun auch dazu übergegangen, auch ältere Bäume zu setzen“, berichtet Bühler. Dies habe den Vorteil, dass sie schon kräftiger ausgebildet und damit besser gegen Umwelteinflüsse aber auch gegen Vandalismus gerüstet seien, allerdings belasteten größere Bäume den Haushalt der Gemeinde wesentlich stärker. „Deshalb sind wir in Zeiten knapper Kassen als Mitmachgemeinde auf die Unterstützung vieler engagierten Bürgerinnen und Bürger angewiesen.“

Bei der Auswahl der Bäume und Sträucher hätten sich die Mitarbeiter der Verwaltung nicht nur von ihrem eigenen Wissen, sondern auch von Förster Gerhard Bruder, Roland Haunß und weiteren Spezialisten, wie Baumschulen oder Naturschutzexperten unter anderem aus den Reihen des Gemeinderates beraten lassen. Eine große Hilfe sei auch Ortsvorsteher Rudi Retsch, der bei Themen wie Durchlässigkeit des Sasbachs und Anlegung von Fischtreppen oder der Gestaltung der Friedhöfe immer wieder an die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern denke.

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