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Energiesparen: Oberkirch bildet Krisenstab

Redaktion
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24. September 2022
Das Rathaus Oberkirch ist eine von 54 Liegenschaften der Stadt. Sie veröffentlicht am Montag ihre Maßnahmen zum Energiesparen. 

Das Rathaus Oberkirch ist eine von 54 Liegenschaften der Stadt. Sie veröffentlicht am Montag ihre Maßnahmen zum Energiesparen.  ©Christoph Breithaupt

Aus der Arbeitsgruppe, die sich mit den Folgen eines Gasmangels auseinandersetzte, ist ein Krisenstab geworden: Er soll sich mit Energiesparpotenzialen in den Oberkircher Liegenschaften beschäftigen. Weitere Maßnahmen sollen schon bald folgen.

Ende August hat OB Matthias Braun einen erweiterten Krisenstab für die Oberkircher Stadtverwaltung gebildet. Er sollte Potenziale zum Energiesparen für die städtischen Liegenschaften ermitteln. Die konkreten Maßnahmen werden in der Sitzung des Oberkircher Gemeinderates am Montag, 26. September, in der Erwin-Braun-Halle vorgestellt.

Das Bundeskabinett hatte am 24. August zwei Energiesicherungsverordnungen beschlossen, die bundesweit konkrete Maßnahmen zum Einsparen von Energie für die kommende und übernächste Heizperiode regeln. Die Stadt Oberkirch hat direkt im Anschluss bereits erste daraus ergebende Maßnahmen umgesetzt. Unter anderem wurde die Beleuchtung von Gebäuden und Baudenkmälern von außen mit Ausnahme der Notbeleuchtung untersagt. Dem kommt die Stadt nach und hat die Fassaden- und Schmuckbeleuchtung in der Fußgängerzone abgeschaltet.

Weiter regelt die Verordnung auch die Nutzungseinschränkung beleuchteter Werbeanlagen. Analog der Beleuchtung von Schaufenstern sind daher die digitalen Stadteingangstafeln jetzt nur in der Zeit von 16 bis 22 Uhr in Betrieb. 

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„Ein Engpass bei Strom und Gas in diesem Winter gilt es unter allen Umständen abzuwenden, dies ist das Ziel all der Maßnahmen zum Energiesparen. Doch wie schon in der Corona-Pandemie macht auch hier das Wir den Unterschied gegenüber dem Ich“, teilt die Stadt mit. Oberbürgermeister Matthias Braun und seine Kollegen Bernd Siefermann, Thomas Krechtler, Uwe Gaiser und Meinrad Baumann sind davon überzeugt, dass diese Krise nur gemeinsam und solidarisch gemeistert werden kann. „Auch im Kleinen kann ein Beitrag zum Erfolg im Großen gelegt werden“, betonen sie in einem gemeinsamen Aufruf an die Bürger: „Sparen fängt zu Hause an.“ Solidarität gelte es dabei auch mit all jenen zu üben, die Hilfe benötigen.

Die Stadt Oberkirch hat 54 eigene Liegenschaften, darunter fallen neben dem Rathaus und den Ortsverwaltungen auch die Kindergärten und Schulen sowie die Sport- und Mehrzweckhallen. Insgesamt gibt es auf dem Gebiet der Großen Kreisstadt 6.500 Liegenschaften. Die Stadt Oberkirch hatte bislang jährlich Energiekosten von 1,1 Millionen Euro im Jahr.

Im Internet halten die Stadtwerke Oberkirch Energiespartipps unter www.stadtwerke-oberkirch.de/energiespartipps bereit, die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg unter unter www.kea-bw.de/energiekrisen-lotse. Eine Energieberatung für  Bürger bietet die Ortenauer Energieagentur (www.ortenauer-energieagentur.de) an.

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