Erste Gespräche

Ausbildungsmesse in Oppenau soll kommen

Autor: 
Katharina Reich
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
09. November 2019

Produktiver Austausch: Zu verschiedenen Themen sammelten die Teilnehmer am Donnerstagabend Ideen für eine Ausbildungsmesse. ©Katharina Reich

Auf große Resonanz stieß am Donnerstag die Auftaktveranstaltung zur Idee, in Oppenau eine  Ausbildungsmesse für das obere Renchtal ins Leben zu rufen. Mehr als 20 Unternehmer und  Ausbildungsleiter waren der Einladung in die Günter-Bimmerle-Halle gefolgt und diskutierten  dort verschiedene Aspekte des Projekts. 

 Die Idee, in Oppenau eine Ausbildungsmesse zu veranstalten, auf der ortsansässige  Unternehmen aus dem oberen Renchtal um Auszubildende werben können, geht auf  Jugendreferentin Susanne Droste und Christine Hermann, Ausbildungsleiterin bei der Firma Etol,  zurück. Bei Bürgermeister Uwe Gaiser haben die beiden Frauen damit offene Türen eingerannt.  Die Betriebe durch eine Ausbildungsmesse bei der Nachwuchssuche zu unterstützen wertet der  Bürgermeister als Instrument der Wirtschaftsförderung. 

Christine Hermann schilderte, dass es  immer schwerer werde, Jugendliche für das Handwerk oder für technische Berufe zu begeistern.  Die jungen Leute über die Perspektiven vor der eigenen Haustür zu informieren, soll das Ziel der  Veranstaltung sein. Susanne Droste stellte weitere Ideen vor, wie Ausbildung in Oppenau  gefördert werden könne – etwa durch die Begleitung der Jugendlichen durch die gesamte  Ausbildung, durch Aktionen im Jugendtreff, bei denen die Jugendlichen bei praktischen Arbeiten  in Kontakt mit Betrieben kämen oder durch eine App mit Oppenauer Ausbildungsangeboten. 

An vier Stationen zu unterschiedlichen Fragestellungen kamen die Oppenauer Unternehmer und  Ausbildungsleiter aus verschiedenen Branchen miteinander ins Gespräch und notierten an  Flipcharts ihre Ideen und Gedanken. So hielten sie unter dem Titel „Probleme der Ausbildung“  fest, dass es oft an Kenntnis der vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten der Berufe fehle.  Außerdem kritisierten die Teilnehmer den Akademisierungswahn und notierten, dass auch  Rahmenbedingungen wie der öffentliche Nahverkehr bei der Wahl einer Ausbildungsstelle eines  Jugendlichen eine Rolle spielten.  

- Anzeige -

Ortsansässige Betriebe

Wie eine Ausbildungsmesse in der Halle oder alternativ ein Tag oder eine Nacht der Ausbildung  in den Betrieben aussehen könnte, diskutierten die Teilnehmer ebenfalls. Als möglicher Zeitpunkt  stand der Herbst im Fokus. Außerdem war es den Teilnehmern wichtig, dass sich das Oppenauer  Angebot von den anderen Ausbildungsmessen abhebe und außerdem ausschließlich  ortsansässigen Betrieben vorbehalten sein soll. Auch die Bewerbung der Veranstaltung mit  digitalen Medien wurde diskutiert. Zum Thema „Zukunft der Ausbildung“ im allgemeinen waren  sich die Vertreter der Betriebe einig, dass Schüler schon viel früher in die Berufswelt  hineinschnuppern sollten, um im Laufe ihrer Schulkarriere mehrere Berufe und Betriebe  kennenlernen zu können.  

Am Ende der Veranstaltung fanden sich zehn Vertreter bereit, im Organisationskomitee die erste  Ausbildungsveranstaltung zu organisieren. Für die Veranstaltung verantwortlich soll der Handels-  und Gewerbeverein sein, tatkräftig unterstützt durch die Stadt Oppenau.  

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

vor 26 Minuten
Mühldeichgenossenschaft zog Bilanz
Der Wasserstand am Oberkircher Bachschlenker soll im kommenden Jahr mit einer neuen Anlage gesteuert werden. Die Mühldeichgenossenschaft befasste sich in der Verbandsversammlung am Mittwoch darüber hinaus auch mit den Verbandsfinanzen.  
14.12.2019
Sanierungsmaßnahmen
Das Ortenau Klinikum will ins Oberkircher Krankenhaus investieren. Wenn der Kreistag am kommenden Dienstag zur letzten öffentlichen Sitzung des Jahres in Offenburg zusammenkommt, geht es auch um Investitionen in die Sanierung der bestehenden Betriebsstellen in Achern und Oberkirch bis 2029. 2030...
14.12.2019
RP und Stadt verhandeln über die Allee
Die Bäume am Renchdamm sind mit zentimeterlangen Schrauben markiert worden. Oberkircher Gemeinderäte sorgen sich darum, ob die Linden das gut verkraften und vermuten System dahinter: Dem Dammgutachter sind die Bäume ein Dorn im Auge. 
14.12.2019
Kitakinder verzaubern
Die Adventsfeier der Stadt wurde am Mittwoch von 260 Senioren der Acherner Kernstadt besucht. In der Festhalle Oberachern wurden der Generation 75 plus eine reich gedeckte Kaffeetafel und gute Unterhaltung geboten.
14.12.2019
29-jähriger Oboist stammt vom Kaiserstuhl
Jakob Scherzinger wird ab dem 1. Oktober 2020 von Rudolf Heidler die Leitung der Musik- und Kunstschule Achern-Oberkirch übernehmen.
14.12.2019
ARZ-Geflüster
Das heutige ARZ-Geflüster beschäftigt sich mit der Schließung der Geburtenstation am Oberkircher Krankenhaus zum 18. Dezember, mit der späteren Haushaltseinbringung in Rheinau und dem Paragrafen 13 b, der Städten und Gemeinden noch bis Jahresende das Ausweisen von Baugebieten erleichtert.
14.12.2019
De Pankraz
Wir Menschen können schon schrecklich sein. Das beobachtet der Pankraz etwa beim Einkaufen. Wie da manche Kunden mit den Angestellten umspringen, sei unmöglich. Der Pankraz möchte da kein Verkäufer sein.
14.12.2019
Ehrungsrichtlinien erfüllt
Der Gemeinderat der Weinbaugemeinde Kappelrodeck hatte 2018 eine Ehrungsrichtlinie für die Ehrung von herausragenden Leistungen im Weinbau verabschiedet. Nun wurde eine Exzellenz ausgezeichnet
14.12.2019
Historische Fotos begleiten durchs Jahr
Den Mösbacher Nostalgie-Kalender stellte Ortsvorsteherin Gabi Bär in der Sitzung des Ortschaftsrats vor. Er ist eine Anregung von Ortschaftsrätin Andrea Schwenk, deren Familie (Maximilian Schwenk) einen Großteil der historischen Fotos gab. Thema am Donnerstag war auch der Kirschblütenzauber am 5....
14.12.2019
Oppenau
Der  Athleten-Club Oppenau hat am Samstag zur alljährlichen Jahresabschlussfeier ins Gasthaus „Rebstock“ eingeladen. Bei der Feier gab es für zwei Mitglieder eine Überraschung.
14.12.2019
Integrationsprojekt „Team4Winners“
Seit knapp drei Jahren gibt es an der Schwarzwaldschule Appenweier das Integrationsprojekt „Team4Winners“ welches vom Rotary Club Offenburg-Ortenau ins Leben gerufen wurde. Organisatoren, Bürgermeister, Konrektor und Kinder trafen sich zu einer Spendenübergabe.
14.12.2019
Generationswechsel bei Spedition Werner in Appenweier
Seit 65 Jahren gehört die in Offenburg-Weier gegründete Spedition Werner mit Sitz in Appenweier zu den Vorzeigeunternehmen der Region. Nun rückt mit Patrick Werner,  der seinen Vater Erich als geschäftsführenden  Gesellschafter ablöst, die dritte Generation in das Unternehmen ein.   

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • a2 Metallbau Armbruster sucht Verstärkung im Team.
    12.12.2019
    Metallbauer und Projektleiter
    a2 Metallbau Armbruster in Oberwolfach gilt als Experte rund um Metall- und Edelstahlverarbeitung. Das Familienunternehmen hat sich mit seinen individuellen Lösungen im Schlosserhandwerk weit über das Wolf- und Kinzigtal einen breiten Kundenstamm erarbeitet. Die Metallspezialisten suchen...
  • 11.12.2019
    KF Kinzigtaler Fenster GmbH - Der Experte in Gengenbach
    Winter – die Tage werden wieder kürzer und dunkler, die beste Saison für Einbrecher. Gut, wer da sichere Türen und Fenster hat. Die KF Kinzigtaler Fenster GmbH in Gengenbach hat sich genau darauf spezialisiert und ist in der Region Experte für die Sicherheit zu Hause.
  • 10.12.2019
    Triberger Weihnachtszauber 2019
    Wenn die Weihnachtsmärkte schon abgebaut sind, lädt der „Triberger Weihnachtszauber“ vom 25. bis 30. Dezember zu einem romantischen Weihnachtsspektakel ein. Mehr als eine Million Lichter verwandeln den Schwarzwald an Deutschlands höchsten Wasserfällen in ein funkelndes Wintermärchen!
  • 09.12.2019
    Gravuren, Reparaturen, Anfertigungen
    Bei Juwelier Spinner dreht sich alles um Schmuck und Uhren. Aber nicht nur edle Accessoires lassen sich hier finden – es gibt auch einen ausgezeichneten Service mit vielen weiteren Dienstleistungen.