Werbung für Fairtrade-Produkte

Fairtrade-Stadt Achern: Steuerungsgruppe im Einsatz

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red/aci
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17. November 2018
Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade haben ihre Arbeit aufgenommen, von links: Philipp Schäfer (Achern aktiv), Louisa Schweizer (Stadtverwaltung Achern), Francoise Laspeyres (Politisches Frauenforum Achern), Oberbürgermeister Klaus Muttach und Patrick Hillenbrand-Detzer (Katholische Pfarrgemeinde Achern).

Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade haben ihre Arbeit aufgenommen, von links: Philipp Schäfer (Achern aktiv), Louisa Schweizer (Stadtverwaltung Achern), Francoise Laspeyres (Politisches Frauenforum Achern), Oberbürgermeister Klaus Muttach und Patrick Hillenbrand-Detzer (Katholische Pfarrgemeinde Achern). ©Stadt Achern

Achern will fairtrade-town werden. Der Gemeinderat hat bereits diesem Projekt zugestimmt.

»Faire Handelspartnerschaften sichern Menschenwürde und sind ein Beitrag zur Schaffung und Sicherung des Friedens. Hierzu sollen auch die Menschen in Achern ihren Beitrag leisten«, so Francoise Laspeyres (Politisches Frauenforum Achern), Patrick Hillenbrand-Detzer (Katholische Pfarrgemeinde), Philipp Schäfer (Achern aktiv) sowie Oberbürgermeister Klaus Muttach und Louisa Schweizer von der Stadtverwaltung. Nach einem entsprechenden Beschluss des Gemeinderates für eine Bewerbung als Fairtrade-Stadt hat diese Steuerungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen, teilt die Stadtverwaltung Achern mit. 

In den nächsten Wochen sollen Einzelhandelsgeschäfte, Cafés oder Restaurants gewonnen werden, die Fairtrade-Produkte anbieten. Mindestens zwei Produkte des Sortiments müssen aus fairem Handel kommen: Schokolade, Kaffee, Saft, Tee, Reis, Baumwolle für Textilien oder auch Schnittblumen. Wichtig ist den Mitgliedern der Steuerungsgruppe allerdings in diesem Zusammenhang auch, dass regionale Produkte stets Vorrang haben. Schulen, Vereine oder Kirchengemeinden sollen ebenfalls als Partner gewonnen werden. So können Schulen und Vereine zum Beispiel fair gehandelte Sportbälle oder auch Trikots zum Einsatz bringen. In den Pausen oder an verschiedenen Veranstaltungen kann beispielsweise fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt werden. Gleiches gilt auch für Kirchengemeinden. Die Steuerungsgruppe regt auch an, in der Bildungsarbeit den fairen Handel zu thematisieren. »Uns geht es darum, die Konsumenten zu einem verantwortungsvollen Kaufverhalten zu sensibilisieren, gleichzeitig aber auch möglichst viele Partner als Anbieter zu gewinnen«, so Francoise Laspeyres, Patrick Hillenbrand-Detzer, Philipp Schäfer, Klaus Muttach und Louisa Schweizer. 

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Mit gutem Beispiel voran

In den nächsten Wochen soll bei Einzelhandelsgeschäften, Gastronomiebetrieben, Schulen, Vereinen und Kirchengemeinden verstärkt zum Mitmachen geworben werden. Interessenten können sich melden bei Louisa Schweizer von der Stadtverwaltung, E-Mail louisa.schweizer@achern.de oder unter • 0 78 41 / 642-11 22. »Als Stadtverwaltung gehen wir selbstverständlich mit gutem Beispiel voran. In der Stadtbibliothek gibt es an dem öffentlichen Kaffeeautomaten bereits seit drei Jahren ausschließlich fair gehandelten Kaffee, in Besprechungen im Rathaus und den Sitzungen des Gemeinderates seit einiger Zeit ebenfalls«, teilt OB Klaus Muttach mit.

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