Gestaltung ist noch offen

Fautenbacher Räte wollen alte Hinweisschilder erneuern

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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16. November 2018
Verblasst sind die vor rund 20 Jahren aufgestellten Hinweisschilder auf Geschäfte und Einrichtungen in Fautenbach. Sie sollen erneuert, aktualisiert und teils auch optisch umgestaltet werden, beschloss der Ortschaftsrat.

Verblasst sind die vor rund 20 Jahren aufgestellten Hinweisschilder auf Geschäfte und Einrichtungen in Fautenbach. Sie sollen erneuert, aktualisiert und teils auch optisch umgestaltet werden, beschloss der Ortschaftsrat. ©Peter Meier

Weil sie stark verblasst und teils nicht mehr aktuell sind, sollen die vor fast 20 Jahren errichteten Hinweisschilder an der B 3 in Fautenbach erneuert werden. Die genaue Gestaltung will der Ortschaftsrat aber noch prüfen.

Vor fast 20 Jahren wurden entlang der Bundesstraße Schilder aufgestellt, die auf öffentliche Gebäude und Plätze, aber auch auf Geschäfte hinweisen. Diese seien insbesondere auf der Südseite sehr verblichen und kaum noch lesbar, erklärte Ortsvorsteher Gebhard Glaser am Dienstag in der Sitzung des Fautenbacher Ortschaftsrates. Die beteiligten Firmen hatten die Schilder damals selbst bezahlt, für die anderen Hinweise war die Gemeinde zuständig. 

Von einer Firma kam jetzt ein Antrag, das neue Schild auch anders gestalten zu dürfen – mit dem eigenen Logo und möglicherweise auf weißem Untergrund. Als Diskussionsgrundlage schlug der Ortsvorsteher vor, die schlecht lesbaren Schilder zu erneuern, die Hinweise auf öffentliche Einrichtungen auf dunkelgrünem Hintergrund zu belassen und den Firmen die Gestaltung ihrer Schilder zu überlassen. Lediglich die Größe der Schilder solle vorgegeben werden.

Geschmacksache

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Auf Frage von Kurt Wild, ob alle Firmen überhaupt neue Schilder wollen, stellte Glaser klar, dass dies zunächst abgeklärt werden müsse. Zu den voraussichtlichen Kosten werde die Firma Tisch ein Angebot abgeben. Roland Burger, Beate Flick-Schreiber und Rainer Ganter gaben zu bedenken, wie unterschiedliche Farben der Schilder optisch wirken würden; ein solcher Anblick sei zumindest gewöhnungsbedüftig. 

Die Schilder der Gemeinde sollten auch inhaltlich aktualisiert und ergänzt werden. So solle die Pfarrkirche den Zusatz »Jugendkirche« erhalten, statt auf die »Krieger-« soll auf »Soldatengräber« hingewiesen werden. 

Roland Burkart sagte zu, eine Fotomontage herzustellen, damit der optische Eindruck unterschiedlich gefärbter Schilder besser nachvollzogen werden könne. Über die teilnehmenden Firmen und konkreten Kosten sollen vor weiteren Beschlüssen zusätzliche Informationen eingeholt werden.

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