Achern - Fautenbach

Fautenbacher Verein mit neuem Namen neu ausgerichtet

Michael Karle
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28. November 2023
Mit neuem Programm startet der ehemalige Kameradschaftsbund unter dem Namen "Wir in Fautenbach", von links Rainer Ganter, Gebhard Glaser, Josef Burgert, Max Schindler, Raimund Schreiber, Roland Gleiß, Christian Weber. Es fehlen auf dem Foto Verena Huber und Peter Stiebitz.

Mit neuem Programm startet der ehemalige Kameradschaftsbund unter dem Namen "Wir in Fautenbach", von links Rainer Ganter, Gebhard Glaser, Josef Burgert, Max Schindler, Raimund Schreiber, Roland Gleiß, Christian Weber. Es fehlen auf dem Foto Verena Huber und Peter Stiebitz. ©Michael Karle

Der Kameradschaftsbund hat sich in „Wir für Fautenbach“ umbenannt und neue Ziele gesetzt.

Neu gefunden hat sich der Kameradschaftsbund Fautenbach. In der Jahresversammlung gab es mit Einstimmigkeit eine Neuausrichtung der Satzung, des Vereinsnamens und eine nahezu komplett neue Vorstandsriege.

Max Schindler und Gebhard Glaser erläuterten, dass seit der vergangenen Jahresversammlung eine Findungs- und eine Satzungskommission intensiv gearbeitet hatten. Alternative wäre die Auflösung des 1863 als Militärverein gegründeten ältesten Vereins der Ortschaft gewesen. Ursprünglich war der Verein als Militärverein Fautenbach gegründet worden und hatte die Aufgabe, sich um die Angehörigen von Kriegerfamilien zu kümmern und bei Beerdigungen von Veteranen mit der Fahne zur Stelle zu sein.

Beispielhafte Pflege

Einig war man sich, dass man „erinnern, gedenken und gestalten“ will. Geschichte, Zukunft und Gegenwart der Ortschaft sollen aus dem Grundgedanken des „fürsorglichen Miteinanders“ heraus gestaltet werden, so Gebhard Glaser. Beispielhaft sei schon, dass die Anlage ums Soldatenehrenmal gut gepflegt wird und eine Gruppe sich ums Archiv der Ortschaft verdient macht. Max Schindler erläuterte, dass die Kasse bestens geführt ist. 

Debatten gab es um den neuen Vereinsnamen. Der komplette avisierte Vorstand hatte sich für „Wir in Fautenbach“ entschieden, Horst Glaser plädierte für „Bürger- und Heimatverein“ Fautenbach.

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Gebhard Glaser meinte, letztlich müssten die für den Verein handelnden Personen für Klarheit sorgen.

Auch der Begriff der „ökologischen Gestaltung“ solle einen Platz bekommen, meinte Beate Flick-Schreiber vom Arbeitskreis Ökologie. Roland Gleiß befand „Wir in Fautenbach“ als deutlicher in die Zukunft ausgerichtet als der Begriff Heimat.

Letztlich folgten alle Mitglieder dem Vorschlag „Wir in Fautenbach e.V.“. Nicht weniger einstimmig verliefen die Neuwahlen. Gebhard Glaser wurde als Vorsitzender gewählt, Verena Huber zur stellvertretenden Vorsitzenden. Josef Burgert wird die Kassengeschäfte übernehmen, Raimund Schreiber die Aufgabe des Schriftführers. Horst Glaser und Alfons Ganter wurden für zwei Jahre Kassenprüfer. Beisitzer im Vorstand sind Rainer Ganter, Max Schindler, Roland Gleiß, Peter Stiebitz und Christian Weber.

Ortsvorsteher Rainer Ganter dankte allen Gewählten, ebenso den Angehörigen der Kommissionen in der Übergangszeit. Vordringliche Ziele werden die weitere Bekanntheit und die Gewinnung von noch mehr Mitgliedern sein. Heinrich Späth schlug vor, einen Flyer aufzulegen.

Mit der Anlage ums Ehrenmal, dem Weg bei der alten Kirche, dem heimatkundlichen Rundweg und der ortshistorischen Tafel am Rathausplatz führte Gebhard Glaser konkrete Aufgaben an. „Wie nach diesem intensiven Denken und Planen der Praxistest aussieht, das zeigt die Zukunft“, so der neue Vorsitzende.

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