Zum Jubiläum

Freistetter Behindertensportgruppe ehrt treue Mitstreiter

Autor: 
Hermann Kiefer
Lesezeit 3 Minuten
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09. Mai 2018
Ehrungen bei der Behindertensportgruppe Freistett mit dem Vorsitzenden Werner Weik (links), Bürgermeister Michael Welsche (Dritter von links) und dem BBS-Vizepräsidenten Bernhard Kurz (rechts).

Ehrungen bei der Behindertensportgruppe Freistett mit dem Vorsitzenden Werner Weik (links), Bürgermeister Michael Welsche (Dritter von links) und dem BBS-Vizepräsidenten Bernhard Kurz (rechts). ©Hermann Kiefer

Vor 50 Jahren wurde die Freistetter Behindertensportgruppe ins Leben gerufen. Dieses Jubiläum feierte der Verein mit einem großen Fest, bei dem auch einige langjährige Mitglieder geehrt wurden.

»Gemeinsam bewegen, Spaß erleben und sich gegenseitig stützen« – das hat sich die Freistetter Behindertensportgruppe seit 50 Jahren zur Aufgabe gemacht, denn »Behindertensport ist Lebenshilfe«. Ihr Jubiläum feierte sie am Samstag in der TB-Vereinsturnhalle.

»Vor 50 Jahren haben einige Kriegs- und Zivilgeschädigte beschlossen, eine Versehrtensportgruppe ins Leben zu rufen. Robert Wolf wurde zu ihrem ersten Vorsitzenden gewählt«, erinnerten Vorsitzender Werner Weik und seine Stellvertreterin Gertrud Bartel. Zunächst wurde nach einer Gymnastik Faustball gespielt. Tischtennis und Bogenschießen kamen dazu und nach dem Bau des Hallenbads (1974) auch noch eine Wassergymnastik. Sechs Vorsitzende standen seither an ihrer Spitze (Robert Wolf, Werner Britz, Rudolf Fauti, Nikolaus Fischer, Fritz Hauss und Werner Weik). 

Ihren heutigen Namen Behindertensportgruppe erhielt sie 1992. In dieser Zeit wurden zahlreiche Veranstaltungen ausgetragen wie Bezirksmeisterschaften im Faustball, badische Faustballmeisterschaften bis zu baden-württembergischen Meisterschaften für Menschen mit Handicap. Seit 2010 wird auch Rehasport für die Deutsche Rentenversicherung und verschiedene Krankenkassen angeboten.

Großer Einzugsbereich

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Der Einzugsbereich der Mitglieder erstreckt sich im Süden von Ichenheim bis Oberkirch und Rheinmünster im Norden. Elsässische Mitglieder kommen von Höhnheim bis Herrlisheim. Wichtig ist für sie aber auch die Pflege einer guten Kameradschaft. »Alle Gruppen erfreuen sich großer Beliebtheit«, ergänzte die stellvertretende Vorsitzende Gertrud Bartel (Bodersweier).  Die Übungsleiterinnen Helene Kientz und Beate Lüftner stellten die Gruppen vor: Wassergymnastik (jeden Mittwoch im Hallenbad), funktionale Gymnastik (jeden Donnerstag in der Vereinsturnhallle) sowie Gymnastik und Faustball (jeden Freitag in der Sporthalle).

»Die Behindertensportgruppe leistet vorbildliche Arbeit und ist ein wichtiges Glied im Vereinsangebot«, betonte Bürgermeister Michael Welsche. 

»Die vollständige Integration in die Gesellschaft und ins selbstständige Berufsleben ist gerade für behinderte Menschen von großer Bedeutung und daher eine wirkliche Herausforderung für all diejenigen, die zur Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen beitragen wollen«, gratulierte der Vizepräsident Bernhard Kurz vom Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband. Dabei sei es Ansporn und Verpflichtung zugleich, Barrieren zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen abzubauen. 

Humorvolle Einlagen

Aufgelockert wurde das Programm durch humorvolle Beiträge von Ilse Wagner, Sonja Solda sowie die Übungsleiterinnen Helene Kientz und Beate Lüftner. »Im Laufschritt geht es durch die Hall’ mal mit Reigen, mal mit Ball. Alle woll’n wir uns bewegen und manchmal auf den Boden legen«, animierte Ilse Wagner zum Mitsingen. Sonja Solda lüftete das Geheimnis um drei Abschiedsbriefe ihres verstorbenen Ehemannes. Die Gruppe Four Friends begleitete den Abend musikalisch. Für die Bewirtung sorgten die Jedermänner des Turnerbunds.

Stichwort

Ehrungen

Mit der Verbandsehrennadel in Silber ausgezeichnet wurden Hertha und Willi Schäfer (Memprechtshofen) sowie Wilhelm Hänßler (Freistett) als ältestes Mitglied. Das Verbandsehrenzeichen in Silber mit goldenem Kranz ging an Margret Metzger (Herrlisheim) und Konrad Weber (Freistett), das in Gold an Übungsleiterin Helene Kientz (Freistett). Für 25 Jahre geehrt wurden Hildegard Lindemann (Memprechtshofen), Herta Zimmer, Friedrich Guth, Horst Ross und Vereinsarzt Ernst Wallisch (alle Freistett) sowie für 50 Jahre   Friedrich Hauss (Freistett).

Ehrenmitglied wurde Gertrud Bartel, die seit 25 Jahren im Vorstand und seit 20 Jahren stellvertretende Vorsitzende ist. 

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