Adventskonzert

Freistetter Kirchenchor erfreut mit Werken aus dem Barock

Autor: 
Josef Budai
Lesezeit 2 Minuten
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03. Dezember 2019

Der Freistetter Kirchenchor unter Dirigentin Stefanie Aukthun-Klövekorn gab am Sonntagabend ein stimmungsvolles Adventskonzert in St. Georg. ©Josef Budai

Eine bestens arrangierte Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit gelang dem Freistetter Kirchenchor am Sonntag beim Konzert in der Georgskirche. Dirigentin Stefanie Aukthun-Klövekorn war dabei gleich in mehreren Funktionen gefordert.

 „Es kommt ein Schiff geladen“, intonierte anfangs der Chor zum Orgelspiel von Karl Friedrich Selzer. Für das Publikum war es etwas gewöhnungsbedürftig, denn der Chor hatte sich nicht, wie sonst üblich, vor dem Altar aufgestellt, sondern auf der Empore vor der Orgel. 

Behutsam eingestimmt auf den Abend hatten zuvor Stefanie Aukthun-Klövekorn auf der Sopranblockflöte, gleichzeitig Dirigentin des Chors, und Cellistin Katja Maier, indem sie Passagen aus der Sonate 1 von Diogenio Bigaglia intonierten. Barocke Instrumentalmusik in Perfektion. 

Festliche Klänge

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„Wir sagen euch an, den lieben Advent“ stimmte dann der Kirchenchor sehr harmonisch an. Im Wechsel mit den Besuchern und dem Orgelspiel verfehlte das einfühlsame Adventslied seine Wirkung nicht. Festliche Klänge zauberten danach Stefanie Aukthun-Klövekorn, diesmal mit der Altblockflöte, und Katja Maier, bei ihrer Interpretation aus der Sonate C-Dur HWV 365 von Georg-Friedrich Händel. 

Mit den Liedern „Wie soll ich dich empfangen“ und „Seht, die gute Zeit ist nah“ kündigte der Kirchenchor, begleitet von Christoph Klövekorn an der Querflöte, das Kommen von Jesus Christus an. 
Pfarrer Harald Kratzeisen ging mit der Geschichte vom „Kleinen Esel“ auf die tiefere Bedeutung der Adventszeit ein. Mit einem Solo auf der filigranen Sopranblockflöte und musikalischen Variationen „Oh heilig Bethlehem“ aus dem „Fluyten Lusthof“ von Jacob van Eyck demonstrierte Stefanie Aukthun-Klövekorn eindrucksvoll ihr bemerkenswertes musikalisches Können. 

Mit „Maria durch den Dornwald ging“ besann Organist Karl-Friedrich Selzer die Besucher auf die „Zeit des Lichts“. Mit dem Stücken „Ein Licht geht uns auf“ und „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ wies der Kirchenchor den Weg durch die vorweihnachtliche Zeit, vermittelte die Adventsbotschaft nochmals eindrucksvoll und meisterte einen besonders feierlichen Übergang zur nahenden Weihnachtszeit. 

Meisterlich setzten sich danach Stefanie Aukthun-Klövekorn (Altblockflöte) und Katja Maier nochmals mit Georg Friedrich Händels Sonate in F-Dur HWV 369 in Szene. Sie markierten damit den stimmungsvollen Schlusspunkt des anspruchsvollen Konzerts. Mit anhaltendem Beifall quittierte das Publikum die gelungene, Einstimmung auf die Festtage. 

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