Einblicke gewährt

Freistetter Obstbauverein präsentiert Lehrgarten

Autor: 
Josef Budai
Lesezeit 2 Minuten
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11. September 2018

Der neu angelegte und mit blühenden Stauden aufgewertete Kräutergarten zog am Sonntag das Interesse der Besucher im Obstlehrgarten in der Freistetter Kronenstraße auf sich. Hier stand Fachfrau Annik Kohler (mit Hut) Rede und Antwort. ©Josef Budai

Wie man einen Garten naturnah und ökologisch gestalten kann, zeigte der Freistetter Obst- und Gartenbauverein am Sonntag beim Tag der offenen Gartentür. Dabei ging es auch um Alternativen für den sterilen Schottergarten.

Bestes Wetter lockte am Sonntag zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür des Freistetter Obst- und Gartenbauvereins. Dieser informierte im Obstlehrgarten in der Kronenstraße rund um den Obst- und Gartenbau. Bereits zur Mittagszeit herrschte ein reger Besuch, und auch das angebotene Mittagessen fand guten Anklang. 

So hätten zusätzlich Bänke und Tische aufgestellt werden müssen, berichteten Vorsitzender Rolf Reichlin und sein Stellvertreter Werner Uibel. Beide begrüßten zahlreiche Gäste aus benachbarten Vereinen und auch etliche Obstbaufreunde aus dem Elsass, wo man schon lange Jahre freundschaftliche Kontakte hin pflegt. Bald waren auch die begehrten Schattenplätze unter den Bäumen einer angrenzenden privaten Obstanlage dicht besetzt und das Helferteam hatte einiges zu tun, um den Ansturm zu bewältigen. 

Im Obstlehrgarten selbst gab es nicht nur zahlreiche Apfel-, Birnen- und Beerensorten zu begutachten, sondern auch Weintrauben und diverses Gemüse in Hochbeeten – ein aktueller Trend, der immer mehr Freunde findet. Wer es noch genauer wissen wollte, dem stand mit Obstbaumeister Gerhard Lind-König ein Fachmann Rede und Antwort. 

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Naturnah gestaltet

Auch der von Fachfrau Annik Kohler gestaltete neue Kräutergarten zog die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. Dabei habe man viel Wert auf eine abwechslungsreiche Bepflanzung im Zusammenspiel mit blühenden Blumenstauden gelegt, um ein besonders Bienen- und Insekten freundliches Umfeld zu schaffen, erläuterte Kohler. Gleichzeitig wolle man naturnahe Alternativen zum sterilen, aber trendigen Schottergarten aufzeigen. Zusätzlich verdeutlichten Schautafeln die deutlichen Unterschiede zwischen der natürlichen Vielfalt eines bunten Blumengartens und der meist recht eintönigen Schottergärten. 

Insgesamt lobten die Besucher den gepflegten Obstlehrgarten sehr, zumal das heiße und trockene Gartenjahr die Hobbygärtner bei der Bewässerung ordentlich fordert.

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