Achern

Fünfter Allerhand-Markt ist Fundgrube für Kunstbegeisterte

Autor: 
Wolfgang Winter
Lesezeit 2 Minuten
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04. November 2019

Viel zu entdecken gab es beim Allerhand-Basar in der Acherner Illenau. ©Daniela Busam

Der fünfte Allerhand-Basar in den Illenau-Werkstätten erwies sich am Wochenende als Publikumsmagnet. Wer kreative Designobjekte, gekonntes Upcycling, traditionelles Handwerk und innovatives Kunsthandwerk statt Massenware suchte, wurde an 31 Ständen fündig.
 

Drei Freiburger, aber auch Aussteller aus Graben-Neudorf, Karlsruhe, Lörrach, Offenburg, Rastatt und Schallstadt, bereicherten das Allerhand-Angebot. Zu den vier Anbietern aus Achern zählte Andreas Scheidecker aus Gamshurst. Die edlen, handgefertigten und aus Holz und Metall nach eigenen Entwürfen konstruierten Schreibgeräte des Industriemechanikers bestechen durch ihr formschönes Design. 

Mit neuem Design

Frederic Ehmann und Anita Grommes aus Sasbach verpassen Alt- und Edelresthölzern ein neues, überraschendes „ecoDesign“. In ihrem kleinen Acherner Laden „ménage à deux“ sind ihre Objekte und Gebrauchsgegenstände auch außerhalb der Allerhand-Ausstellung zu sehen. Große Aufmerksamkeit fand der Acherner Fairtrade-Stand. Für die wichtige Bewegung wurde auf dem Markt eifrig die Werbetrommel geschlagen. 

Zum ersten Mal waren Larissa Manßhardt und ihre Schwester Vera Kimmig in der Illenau dabei. Die in Baden-Baden ansässigen Hobbykünstler bemalen Steine mit penibel konstruierten Mandalamotiven. Ihre zumeist in der Murg aufgelesenen Steine werden mit großer Hingabe und viel Liebe zum Detail verziert und so zu einem dekorativen Hingucker. Die Kinder konnten sich an den farbenfrohen Püppchen und Zwergen der Märchen-Wollwerkstatt von Steffi Berger-Junker nicht satt sehen. Die Offenburgerin gehört zu den Stammanbietern des Marktes.

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Die Schmuckanbieter, sieben an der Zahl, boten neben traditionellen Silber-und Goldwaren auch originelle Papier- und gehäkelte Schmuckunikate. Großen Einfallsreichtum bewies auch Sonja Erb aus Renchen, die in ihrer „Kunterbunten Kreativwerkstatt“ aus Omas Bettfedern „Blumenväsle“ macht. 

Über Schulter geschaut

Zu den aktiv zu bewundernden Kunsthandwerkern gehörte Josef Braun aus Oberkirch. Der 78-Jährige drechselte, dass die Späne in Haufen flogen. Neben Schalen, Bechern und anderen Haushaltsobjekten erwies sich eine stilecht dem Original nachempfundene Harley-Davidson als bestaunte Attraktion. „Wo gibt es schon eine Harley für nur 350 Euro zu kaufen“, freute sich die aus Offenburg angereiste Besucherin Annemarie Maier. 

Zur Stärkung gab es allerlei auf dem Allerhand-Gelände. Anna Maria Schindler-Scalisi, die zu den Organisatoren des Marktes gehört, verkaufte für die Werkstätten-Kasse leckere sizilianische Arancini, die zu den Rennern des Kulinarik-Angebots gehörten. Im Außenbereich unterhielt die Besucher ein abwechslungsreiches Musikangebot.

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