Versteigerung

Fundbüro Oberkirch räumt seinen Bestand

Autor: 
red/rüd
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08. November 2019

Gerhard Schuler und Lisa Hergenreder vom Bürgerbüro stellen die Fundsachen für die nächste Versteigerung zusammen. ©Ulrich Reich/Stadt Oberkirch

Das Fundbüro Oberkirch räumt am Freitag seinen Bestand. Die Sachen werden versteigert. Schon ab 14 Uhr können die Fundsachen besichtigt werden.
 

Das Fundbüro der Stadt Oberkirch führt am Freitag eine Versteigerung im Feuerwehrhaus in der Eisenbahnstraße durch. Bei der  Auktion werden ab 14.15 Uhr wieder all die Fundsachen aufgerufen, die nach Ablauf  der Aufbewahrungsfrist zur Versteigerung kommen können. Schon um 14 Uhr können zur Versteigerung  anstehende Fundsachen besichtigt werden.    

  
Neben dem „Klassiker“ Fahrräder werden immer wieder Schirme, Uhren und Handys  im Fundbüro der Stadt Oberkirch abgegeben. Aber auch Bekleidung wie Fahrradhelme  finden sich dort ein. All dies wird in regelmäßigen Abständen, falls sich nicht der  Eigentümer ermitteln lässt versteigert. Die Anzahl der dem Bürgerbüro zukommenden Fundsachen bleibt seit einigen Jahren  mit 100 relativ konstant. Aber auch beim Polizeiposten in Oberkirch gehen solche Meldungen ein, teilt die Stadtverwaltung mit. 

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Sechs Monate

Sechs Monate warten die Fahrräder auf ihren eigentlichen Eigentümer. Nach  Möglichkeit versucht das Bürgerbüro den Eigentümer herauszufinden und zu  benachrichtigen. Bei den Fahrrädern wird eine Gebühr in Höhe von fünf Euro  fällig. Meldet sich innerhalb der sechs Monate nicht der Besitzer und verzichtet der  Finder auf seinen Fund, kommen die Fundsachen zur Versteigerung.     Meist ein bis zwei Mal werden die Versteigerungen durch das städtische Fundbüro  organisiert. 
Eine Viertelstunde haben alle Bietenden Zeit, um sich die  Fundsachen genauer anschauen zu können. Danach werden die einzelnen  Fundsachen zur Auktion aufgerufen. Bei Fahrrädern gilt ein Mindestgebot von fünf Euro, für die sonstigen Fundsachen von einem Euro. Auf diese Art und Weise kommen  300 bis 400 Euro an Einnahmen zusammen, die dem städtischen  Haushalt zukommen.     

Bei Bargeldbeträgen verzichtet mancher Finder nach sechs Monaten auf das Geld.  Stattdessen wird manchmal gebeten, den gefundenen Betrag an eine  gemeinnützige Einrichtung zu spenden. Dieser Wunsch wird von  den Mitarbeitern des Bürgerbüros erfüllt.     Grundsätzlich können die Mitarbeiter des Bürgerbüros von vielen ehrlichen Findern  berichten, teilt die Stadtverwaltung mit. Dabei gibt es nicht den „typischen“ Finder. Ob alt oder jung, ob wohlhabend  oder in finanziellen Schwierigkeiten, alle Bevölkerungsgruppen sind gleichermaßen  vertreten. Viele Kinder werden auch nicht von einem etwaigen Finderlohn  angetrieben, der nicht pauschal zehn  Prozent, sondern bei Fundsachen bis zum Wert von 500 Euro fünf Prozent  beträgt und darüber hinaus noch drei Prozent. Ein aufrichtiges  Dankeschön vom Eigentümer ist vielen ehrlichen Findern wichtiger als der  Finderlohn. 

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