Appenweier

Gemeinde Appenweier muss jetzt Zuschüsse nachzahlen

Autor: 
Fritz Bierer
Lesezeit 2 Minuten
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20. Juli 2017

Die Gemeinde Appenweier muss rund 99500 Euro Zuschüsse ans "Vogelnest" nachzahlen. ©Archiv

Die Gemeinde Appenweier muss 99 500 Euro Zuschüsse an die Kinderbetreuungs-Einrichtung Vogelnest in Appenweier und Urloffen nachzahlen. Diese Zahlen bekam der Gemeinderat Appenweier in der Sitzung am Montag von Hauptamtsleiter Fritz Langerenecker präsentiert. 
Zur Historie: Mit Vertrag vom 2. Februar 2006  wurde dem Vogelnest e.V. in der Gesamtgemeinde die Betreuung von Kleinkindern im Alter bis zu drei Jahren übertragen, erinnerte Langenecker. Danach  wurden auf der Grundlage dieses Papieres mehrere Vereinbarungen geschlossen, in denen sich die Gemeinde Appenweier an den angefallenen Betriebskosten für das Vogelnest in Appenweier und Urloffen sowie dem Adlerhorst (Schulbetreuung) beteiligt. Im April 2015 wurde dann der bisherige Verein Vogelnest in eine gemeinnützige GmbH überführt und wird jetzt von den beiden Gesellschaftern Christoph Oberle und der Geschäftsführerin Lena Heupgen weitergeführt. Nach einer juristischen Ausein-
andersetzung mit dem alten Vermieter in der Betriebsstätte Bahnhofstraße 77 wurden laut Langenecker aufgelöst. »Erst jetzt können die Abrechnungen des Vereins für die noch offen stehenden Jahre 2013 und folgende  vorgelegt werden«, so Langenecker. 
Und der Hauptamtsleiter präsentierte am Montag die Schlussabrechnungen der Vogelnest gGmbH für die Zeit von April bis Dezember 2015 und für 2016 – mit dem Ergebnis, dass aus dem Gemeindesäckel noch rund 99 500 Euro zu überweisen sind.
»Solide finanziert«
»Normalerweise werden Zuschüsse immer in den jeweiligen Jahren abgerechnet, aber durch die Änderungen und die juristische Auseinandersetzung war dies nicht möglich«, antwortete Bürgermeister Manuel Tabor auf eine entsprechende Frage aus dem Gremium. Auch eine Frage nach den gestiegenen Kosten beantwortete das Gemeindeoberhaupt: Diese seien auf Tariferhöhungen zurückzuführen, denn alle Fachkräfte der Einrichtungen seien in den entsprechenden Tarifstufen drin. »Wir brauchen uns aber keine Gedanken machen, denn alles ist solide finanziert«, erklärte Manuel Tabor. 

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