Weitere sieben Bauplätze in Renchen

Gemeinderat beschließt Bebauungsplan "Friedhofsweg"

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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18. Juni 2018

Auf dieser Fläche zwischen Gärtnerei und Schule sowie dem Friedhof Renchen (links im Hintergrund) sollen Stellplätze und einige Bauflächen entstehen. ©Peter Meier

2015 hatte Renchens Gemeinderat seine Bereitschaft erklärt, einen Bebauungsplan »Friedhofstraße« aufzustellen. In der Sitzung am Montag beschloss das Gremium die Aufstellung des Plans im »beschleunigten Verfahren«.

Die Fläche des künftigen Bebauungsplans »Friedhofstraße« ist 1,22 Hektar groß und liegt zwischen der Grimmelshausenschule und dem Friedhof. Mit der Planung wurde das Büro Fischer (Freiburg) beauftragt, den aktuellen Stand des Entwurfs stellte  Lioba Fischer dem Gemeinderat vor.
Der Plan soll die Voraussetzungen dafür schaffen.dass der Teil der Friedhofstraße, der aktuell oberhalb der Mensa mit einem Wendehammer endet, bis auf die Höhe des Friedhofs fortgeführt werden kann. Hier sollen nicht nur zusätzliche Stellplätze am Friedhof angelegt, sondern eine Wendemöglichkeit und eine kurzfristige Parkmöglichkeit für Busse geschaffen werden. Gleichzeitig entstehen südöstlich der Schule drei, östlich davon vier  weitere Bauplätze für frei stehende Einzelhäuser. Dies sei wichtig im Hinblick auf die sehr große Nachfrage in Renchen nach Bauflächen. Mit der Beschränkung auf zwei Wohneinheiten je Gebäude und auf Einzelhäuser sei die Funktionsfähigkeit des Gebietes insbesondere beim ruhenden Verkehr sichergestellt, informierte die Planerin. 
Da es sich um einen Bebauungsplan der Innenentwicklung handelt, so Fischer, erfolge die Aufstellung in einem »beschleunigten Verfahren«. Auf einen Umweltbericht könne ebenso verzichtet werden wie auf eine frühzeitige Anhörung der Träger öffentlicher Belange. Eine artenschutzrechtliche Abschätzung habe ergeben, dass keine Auswirkungen auf besonders geschützte Arten zu erwarten sind. 

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Zustimmung

Von den Fraktionsvorsitzenden wurde Zustimmung signalisiert. So erinnerte Wolfgang Bär (FWV) daran, dass dieses Gebiet schon vor Jahren ins Auge gefasst wurde, Werner Bär (CDU) verwies auf den großen Bedarf an Bauplätzen und Heinz Schäfer (SPD) freute sich, dass neben den dringend notwendigen Parkplätzen auch rasch bebaubare Grundstücke zur Verfügung stehen können. Sein Fraktionskollege Erdi Ayhan erinnerte daran, dass in diesem Bereich unter anderem auch der Bienenlehrpfad angelegt ist. Hier verwies Bürgermeister Bernd Siefermann auf den konkreten Planentwurf, der zurzeit erarbeitet wird. Die Stadt sei sich ihrer ökologischen Verantwortung bewusst, bestätigte auch Hauptamtsleiter Stefan Gutenkunst. Eine Fläche von 20 Ar werde als extensives Grünland und damit auch als Ausgleichsfläche entwickelt. 
Bergers Bedenken
Bedenken äußerte Ratsherr Patrick Berger. Auch bei einem gesunden Wachstum sei es wichtig, Agrar- und Grünflächen im Stadtbereich zu erhalten. Diese seien bei den Verfahren zur innerstädtischen Entwicklung gefährdet. 
»Wir wollen nicht Wachstum und Verdichtung um jeden Preis«, antwortete Bürgermeister Siefermann, letztlich müsse man jeden Einzelfall entscheiden. 

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