Dreisprachige Lesung für Renchens Kinder

Geschichte aus Tansania machte großen Eindruck

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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08. November 2019

Lesung (von links): Sabine Berger, Asuna Scheider, Nelsin, Bernd Siefermann, Willy Schneider. ©Peter Meier

Alles andere als alltäglich war die Lesung, die den Schulanfängern der Kindertagesstätte am Dienstagvormittag geboten wurde. Im Mittelpunkt stand „Wie die Tiere ihre Farben bekamen“, eine Geschichte aus Tansania in drei Sprachen, wobei sie nicht nur auf Deutsch von Bürgermeister Bernd Siefermann gelesen wurde.

Mit dabei waren auch Pfarrer i.R. Willy Schneider, seine Frau Asuna sowie Nelsin, Mitarbeiterin in einem der Projekte Scheiders in Kenia. Sie lasen ergänzend einige der Passagen in der Originalsprache Suaheli und auch auf Englisch. Großen Eindruck machten zur Geschichte von Agnes Mpata die farbenprächtigen Illustrationen von Issa Thabit, die in einer Präsentation eingeblendet wurden.
Die Geschichte war spannend, hatte aber auch sehr lustige Elemente. Erzählt wurde vom stolzen König Löwe, der zur Feier der Geburt seines Sohnes alle Tiere der afrikanischen Steppe zu einem großen Fest eingeladen hatte. Natürlich war die Freude groß, aber auch bei den Tieren stellte sich die Frage, wie man sich zu einem solchen Anlass möglichst festlich herausputzt. 
Nach langem Überlegen hatte der kleine Leopard einen genialen Einfall: Da damals noch alle Tiere grau waren, sollten sie sich einfach gegenseitig farbig anmalen. Man machte sich begeistert ans Werk, und so erfuhren die faszinierten Zuhörer unter anderem, wie der Pavian zu seinem roten Hinterteil kam und warum der Esel als einziges Tier nicht mehr bemalt werden konnte.
Natürlich feierten die Tiere dann mit Tänzen, Trommeln und Gesang das große Geburtstagsfest. Auch die Schulanfänger hatten noch Gelegenheit, mit Willy Schneider einen kleinen Tanz einzuüben, der zum Abschluss der eindrucksvollen Lesung mehrfach wiederholt wurde.

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