Positive Zwischenbilanz

Grindehütte der Seebacher Waldgenossen läuft bestens

Autor: 
Berthold Gallinat
Lesezeit 2 Minuten
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21. Oktober 2019

Die Grindehütte auf der Hornisgrinde wird sehr gut angenommen. Mit dem Schließen der Schranke beruhigte sich auch die Verkehrssituation. ©Berthold Gallinat

Die Seebacher Waldgenossenschaft hielt am Freitag im Foyer der Mummelseehalle Rückblick auf das Geschäftsjahr 2018. Zentraler Punkt war die Fertigstellung und Eröffnung der 2,171 Millionen Euro teuren Grindehütte. Eine Investition, die sich zu lohnen scheint.
 

Markus Huber, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, blickte zunächst auf das Dilemma der freien Zufahrt zur Grindehütte in den ersten Tagen der Öffnung zurück. „Wenn wir von vornherein gesagt hätten, die Schranke bleibt geschlossen, hätten wir keinen Pächter für die Grindehütte bekommen. Zu groß war die Skepsis, ob in der Winterzeit sich Gäste zu Fuß hoch zur Grindehütte auf der Hornisgrinde begeben“, begründete er die anfangs offene Schranke unten am Mummelsee.

Beste Werbung

Dass der Zustrom durch die offene Schranke gleich in den ersten Tagen so gewaltig sein würde, habe keiner wissen können. Nach der Schließung der Schranke habe sich alles wieder beruhigt. Im Nachhinein betrachtet seien all die Schlagzeilen und Leserbriefe zur damaligen Verkehrssituation die beste Werbung gewesen. „Die Grindehütte läuft bestens und übertrifft unsere Erwartungen“, so Huber Fazit. 

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Das Zahlenwerk zur Entwicklung im Wirtschaftsjahr 2018 war umfassend. Wie die stellvertretende Vorsitzende Christa Schneider mitteilte, schloss das Forstwirtschaftsjahr mit einem richtig guten Ergebnis ab. Für das aktuelle Jahr sehe die Prognose nicht so gut aus, meinte Markus Huber: „Nach dem umfassenden Schneebruch und Sturm im Januar hatten wir 4000 Festmeter Schadholz aufzuarbeiten. Die Wetterkapriolen im Januar haben uns schlimmer getroffen als damals der Orkan Lothar, weil sich die Schäden über unseren gesamten Wald erstreckten. Dies wird noch Generationen nach uns beschäftigen.“ Der Skiliftbetrieb am Seibelseckle erbrachte positive Zahlen. „Das sehr gute Ergebnis von 2017 konnten wir aber nicht erreichen“, so Huber. Er listete 2018 nur 98 Betriebstage auf; 2017 waren es 104. Demgemäß lag der Jahresüberschuss rund 5000 Euro niedriger.

Im Blick auf 2019 teilte er mit, dass man derzeit ähnlich liege wie 2018, bisher stünden 81 Betriebstage zu Buche. Viel Arbeit durch Sturm, nassen Schnee und Eisregen habe dieses Jahr der Januar bereitet, an sechs Tagen musste der Lift geschlossen werden. 

Die Pachteinahmen aus dem Berghotel Mummelsee entwickelten sich zur Zufriedenheit der Waldgenossen, in Kooperation mit Pächter Karl-Heinz Müller wurde in diesem Jahr der Altbau auf der Westseite vollständig saniert. „Insgesamt haben wir 250 000 Euro in die Sanierung investiert und damit ist das Berghotel aus einem Guss“, so Huber. Mit erneuert und etwas erweitert wurde der Biergarten im Anschluss an den Anbau. 

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