Konzert in Achern

Gymnasium-Big-Band tritt mit Stimmwerkstatt Oberkirch auf

Autor: 
Berthold Gallinat
Lesezeit 3 Minuten
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15. Juni 2018
Die Big Band des Acherner Gymnasiums und der Jazzchor der Stimmwerkstatt Oberkirch begeisterten am Mittwochabend mit einem Konzert in der Mensa-Aula.

Die Big Band des Acherner Gymnasiums und der Jazzchor der Stimmwerkstatt Oberkirch begeisterten am Mittwochabend mit einem Konzert in der Mensa-Aula. ©Berthold Gallinat

Vor zwei Jahren gaben die Big Band des Gymnasiums Achern und der Jazzchor der Stimmwerkstatt Oberkirch erstmals ein gemeinsames Konzert. Am Mittwochabend folgte im Gymnasium eine zweite Auflage, die erneut begeisterte.

 Jazzstandards, bekannte Filmmelodien und Hits aus dem Pop-Rock bildeten das Programm der beiden Ensembles unter Leitung von Dirigent Jens Weber und Chorleiter Peter Erdrich. Mit intensivem Sound spielte die Big Band das »James Bond Theme«. Ausdrucksvoll gelangen der anschwellende Sound und mächtige Breaks, dahinter eine feine Rhythmik und herausstechend die Akzente der Gitarre. Mit klangvoller, geschmeidiger Stimme interpretierte Amira Vollmer »Blue Skies«. Swing- und Latin-Elemente prägten »Green Dolphin Street«. 

Power auf die Ohren gab es beim Rocky-Thema »Gonna Fly Now«. Mit mächtigen Bläserfanfaren wurde das Thema eingespielt. Klanglich auf Samtpfoten, aber nichtsdestoweniger prägnant ließ die Big Band den »Pink Panther« in die Aula spazieren. Den Sinatra-Song »New York« interpretierte Peter Erdrich mit voller Stimme vor dem vollen Big Band Sound. 

Dramatischer Gestus

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»Jetzt wird’s chillig«, kündigte Jens Weber den Titel »Soul Bossa Nova« mit seinen exotischen Klangelementen an, und da die Big Band die vitale Rhythmik mit Elan herausspielte, konnte man bei diesem Titel wie bei einer lustigen Party schön entspannen. Mit dramatischem Gestus beendete die Big Band ihr Konzert und verabschiedete sich mit »Mission Impossible« von der Bühne. 

Peter Erdrich und sein Jazzchor eröffneten ihren Auftritt mit dem Jazzstandard »Watermelonman«. Hingebungsvoll fühlte sich der Chor in den Song ein und ließ in Gestik und Klangformung nachvollziehen, wie groß an einem heißen Tag das Verlangen nach einem Stück Wassermelone sein kann. Ganz anderer Natur war »This Masquerade«; Peter Erdrich sinnierte darin als Solist darüber, wie sehr die Menschen doch dazu neigen, sich in Maskeraden zu verlieren. Grandios wurde »Africa« dargeboten, das der Chor als Premiere beim Konzert in Achern sang. Mit aneinander reibenden Händen, schnipsenden Fingern und schließlich kräftigem Schenkelklopfen entfaltete der Chor zunächst geräuschvoll feinen Regen bis zum schweren Gewitter. Als sich das Naturereignis gelegt hatte, setzte die feine Intonation des Chores ein, die sich zum vollen Gesang und zu mitreißender Dynamik steigerte. 

Strahlende Intonation

Wie zuvor glänzte der Jazzchor durch strahlende Intonation, Geschmeidigkeit in der Stimmführung und Ausdruckskraft im gesamten Auftritt. Auch in den Titeln »Aqua De Beber« sowie »Higher and higher« begeisterte der Chor mit diesen Qualitäten, begleitete Peter Erdrich in »Take Five« harmonisch bei dessen Saxophonsolo und ließ mit »Fantasy« das Konzert ausklingen. Die Hommage »Sir Duke« an Duke Ellington bildete die Zugabe; in dieser setzten Big Band und Chor gemeinsam einen voluminösen Schlusspunkt. 

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