Gelungener Konzertabend

Harmonikafreunde Lauf streifen durch die Welt der Musik

Autor: 
Klaus Huber
Lesezeit 3 Minuten
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14. November 2018
Egal ob Tango oder Popmusik, die Akteure beim Konzertabend der Harmonikafreunde Lauf begeisterten mit ihrer gefühlvollen Interpretation aller Musikrichtungen.

Egal ob Tango oder Popmusik, die Akteure beim Konzertabend der Harmonikafreunde Lauf begeisterten mit ihrer gefühlvollen Interpretation aller Musikrichtungen. ©Klaus Huber

Eintauchen in die Harmonika-Welt konnten am Samstag bei einem  grandiosen Konzertabend der Harmonikafreunde Lauf mit Dirigent Michael van Boxel viele Besucher in der vollbesetzten Neuwindeckhalle. teils resiten die Akteure aus ganz Baden-Württemberg an.

 Den Auftakt machte das zehnköpfige Jugendorchester mit dem Titel »The Rose« von Bette Midler in einem Arrangement des Dirigenten. »Twist Time« stellte eine Ovation an den Modetanz der Sechziger Jahre dar und animierte die Musiker zu flinkem Fingerspiel auf der Harmonika. »Chariots of fire«, ein Musikstück von Vangelis erinnerte an die Filmmusik »Stunden des Siegers«. Die erste Musik mit einem Synthesizer wurde einst mit einem Oscar belohnt und erntete nun auch tosenden Applaus des Publikums. In beeindruckender Reihe zog sodann das große Orchester mit neunundzwanzig Musikern auf die Bühne. »Con Spirito« von Moritz Moskowski mit dem fünften Satz aus dessen Spanischen Tänzen beeindruckte durch gehaltvollen und doch spritzigen Vortrag.

Der Titel »Tango Sentimentale«, 1957 von Rudolf Würthner  geschrieben, ließ traditionelle Akkordeonmusik erklingen. Der Tango, bei dem sonst die Violine eine führende musikalische Rolle spielt, verkündete auch mit dem Akkordeon Leidenschaft.

Sakrale Einlagen

»Silva Nigra«, wie die Römer einst den Schwarzwald nannten, war als Ovation  an das tausend Jahre  alte St. Märgen entstanden. Einfallsreich mit nahezu sakralen Einlagen der Musiker als Chor war das Hämmern des Spechts ebenso wie der Kuckucksruf herauszuhören. Als Zugabe wussten Michael van Boxel und Clemens Ratejczak die Ouvertüre der Oper »Die diebische Elster« wirkungsvoll zu inszenieren.

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Der Titel »Don’t Worry, Be Happy« des amerikanischen Jazzsängers Bobby Mc Ferrin führte samt einer Zugabe von Tina Turners »Simply the Best« in die Pause. 

Besonderer Höhepunkt war das Abschlusskonzert des Sommerorchesters 2018 des deutschen Harmonikaverbandes, Akkordeonjugend  Baden-Württemberg mit Dirigent Michael van Boxel. Dessen junge Mitglieder waren aus ganz Baden-Württemberg angereist.

 Die Romanze, von Fritz Dobler, ein  Stück für flinke Finger, brachte mit viel Gefühl Wiener Walze-Atmosphäre ebenso zum Klingen wie den Flair des französischen Musette-Walzers. Es folgten der Jazz-Titel »Birdland« sowie Auszüge aus dem »Barbier von Sevilla«  des italienischen Komponisten Giacomo Rossini.

Mystische Pyramiden

Der Bolero von Maurice Ravel stand Pate für den »Black Bolero« von Heinz Ehme. »In the Lap Of the Goss« aus »The Alan Parsons Project« der britischen Progressive Rockband weckte den Glauben an das Mystische von Pyramiden. Das abwechslungsreiche Programm schloss ein Streifzug durch das Schaffen des Electric Light Orchestra. Eine der Zugaben war »Rocking All Over Thorld«  von Status Quo. Karin Fierhauser-Merkel hatte die Moderation des Abends übernommen.

Stichwort

Sommerorchester

Das »Sommerorchester« wird so genannt wegen seinem Musik- und Freizeit-Camp. Ihm gehören Akkordeonspieler im Alter von 15 bis 27 Jahren aus Baden-Württemberg an, die an den Landeswettbewerben der Akkordeonjugend Baden-Württemberg teilgenommen und dabei das Prädikat »ausgezeichnet« oder »hervorragend« erhalten haben. Sie kommen aus dem ganzen Bundesland.

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