Neuauflage nach 30 Jahren

Heimatbuch über Fautenbach ist wieder zu haben

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
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14. Juli 2018

Heimatbuch für Fautenbach wieder aufgelegt: von links Roland Gleiß, Klaus Muttach, Gebhard Glaser, Horst Glaser, Gerhard Federle, Kurt Bühler. ©Peter Meier

Das Heimatbuch »Fautenbach – ein Dorf und seine Geschichte« wurde wieder neu aufgelegt. Im Rahmen einer Feierstunde wurde die zweite Auflage am Freitagvormittag in der Ortsverwaltung vorgestellt.
 

Das Heimatbuch »Fautenbach - ein Dorf und seine Geschichte« wurde von Heinrich Glaser verfasst und erschien im Jahr 1988. Es enthält auf 376 Seiten viel Wissenswertes und Erhaltenswertes aus der Geschichte der ehemals selbständigen Gemeinde Fautenbach und umfasst die gut 900 Jahre von der urkundlichen Ersterwähnung 1085 bis 1986. Nahezu zehn Jahre lang war die erste Auflage des interessanten Werks vergriffen, bis der Ortschaftsrat im Frühjahr beschloss, das Buch neu aufzulegen, um der Nachfrage von Fautenbacher, aber auch auswärtigen Interessenten gerecht zu werden. 

Ortsvorsteher Gebhard Glaser hieß am Freitagvormittag neben Oberbürgermeister Klaus Muttach auch Horst Glaser willkommen, der als Sohn von Heinrich Glaser die Neuauflage des Heimatbuches begrüßte. Eingeladen waren Mitglieder des Ortschaftsrates und Vertreter der Sponsoren, Bereichsdirektor Gerhard Federle von der Sparkasse Offenburg/Ortenau und Kurt Bühler als Vorsitzender des Kameradschaftsbundes Fautenbach. Die Sparkassenstiftung hatte 5000, der Kameradschaftsbund 1500 Euro gespendet, und so, wie Gebhard Glaser betonte, die Neuauflage überhaupt erst möglich gemacht. Bei Herstellungskosten von rund 10 500 Euro blieb der Anteil, den die Ortschaft aus Dorfmitteln vorfinanzieren muss, in einem überschaubaren Bereich, zumal er durch den Verkauf nach und nach kleiner wird. 

Gebhard Glaser erinnerte an erste Überlegungen, das Heimatbuch bei einem Nachdruck um die Geschichte der vergangenen 30 Jahre zu ergänzen. Der Ortschaftsrat habe sich entschieden, das Heimatbuch von Heinrich Glaser als Basis zu erhalten. Denkbar wäre im Lauf der Jahre ein weiterer Band als Ergänzung. Das Heimatbuch wurde digitalisiert, so dass künftige Nachdrucke einfacher möglich werden. Horst Glaser machte deutlich, dass eine gleichzeitige Ergänzung einen neuen Autor und einen neuen Stil bedeutet hätte. »Ich wollte die intensive Arbeit meines Vaters in Form und Ausgestaltung erhalten«, betonte er. Sein Vater habe Hunderte von Stunden aufgewendet und in zahlreichen Archiven von Freiburg bis Stuttgart geforscht. 

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Wertvoller Kompass

Ein solches heimatgeschichtliches Werk könne, so OB Klaus Muttach, ein wertvoller Kompass für alle Menschen und auch für politische Entscheidungsträger in einer globalisierten Welt sein. Als Beispiel nannte er das Kapitel über Auswanderer nach Amerika, die damals als »Wirtschaftsflüchtlinge« angesichts der Not im Ort eine neue Heimat suchten und fanden.
»Unsere Regionalstiftung fördert auch die Heimatkunde und Heimatpflege«, betonte Gerhard Federle und überreichte Horst Glaser symbolisch einen Scheck über 5000 Euro. Kurt Bühler würdigte die vielfältigen Verdienste von Heinrich Glaser für den Heimatbund, unter anderem ging auch das Kriegerdenkmal im Ort auf seine Initiative zurück. Deshalb war es selbstverständlich, dass sich auch der Kameradschaftsbund an der Finanzierung der Neuauflage beteiligt.
Gebhard Glaser schilderte abschließend das Wirken von Heinrich Glaser, der von 1979 bis 1989 als Kreisrat und 1953 bis 1989 als Gemeinderat die Kommunalpolitik über 40 Jahre prägte. Neben der Verfassung des Heimatbuches baute er auch in rund 900 Arbeitsstunden das Ortsarchiv auf.

▸ Das Heimatbuch ist ab sofort zum Preis von 32 Euro auf der Ortsverwaltung Fautenbach erhältlich.

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