7500-Euro-Spende für Ersthelfer

Helfer vor Ort des DRK leisten im Achertal wichtigen Dienst

Autor: 
Hilmar Walter
Lesezeit 2 Minuten
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26. April 2019
Das Einsatzfahrzeug der Helfer vor Ort ist ins Eigentum des DRK Ottenhöfen-Seebach übertragen worden (von links): Rudi Huber, Heiko Friedrich, Sabrina Lamm (alle HVO), Bürgermeister Hans-Jürgen Decker, DRK-Chef Bruno Ketterer, Gerhard Federle und Manuela Vierthaler (Sparkasse), Bürgermeister Reinhard Schmälzle und DRK-Bereitschaftsleiter Josef Steinel.

Das Einsatzfahrzeug der Helfer vor Ort ist ins Eigentum des DRK Ottenhöfen-Seebach übertragen worden (von links): Rudi Huber, Heiko Friedrich, Sabrina Lamm (alle HVO), Bürgermeister Hans-Jürgen Decker, DRK-Chef Bruno Ketterer, Gerhard Federle und Manuela Vierthaler (Sparkasse), Bürgermeister Reinhard Schmälzle und DRK-Bereitschaftsleiter Josef Steinel. ©Hilmar Walter

Die sieben Mitglieder der Helfer-vor-Ort Gruppe (HVO) und die Verantwortlichen des DRK Ottenhöfen-Seebach freuten sich mit ihrem Chef Bruno Ketterer am Dienstag: Das bisher geleaste Einsatzfahrzeug ging dank einer Spende der Sparkassenstiftung ins Eigentum des Ortsvereins über.

Die innerhalb der DRK-Bereitschaft Ottenhöfen-Seebach im November 2008 gegründete Helfer-vor-Ort-Gruppe wird parallel zum Rettungsdienst bei Notfällen alarmiert. Sie soll die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit erweiterter Ersthilfe überbrücken.

163 Alarme im Jahr 2018

In den ersten fünf Jahren sind die Mitglieder mit ihren Privatwagen zu den Einsätzen gefahren. Die Zahl der Einsätze nahm stetig zu, im Jahr 2018 waren es 163 Alarmierungen. 2014 wurde ein speziell auf die Bedürfnisse zugeschnittenes Einsatzfahrzeug angeschafft – auf Leasing-Basis ausschließlich aus Spenden finanziert. 

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Anfang des Jahres machte sich der Ortsverein Gedanken, wie die Restsumme von 7500 Euro abgelöst werden könnte. Die Bürgermeister Hans Jürgen Decker und Reinhard Schmälzle wandten sich an die Sparkassenstiftung Offenburg, die sich bereit erklärte, für Ottenhöfen 5000 und für Seebach 2500 Euro zur Verfügung zu stellen. Damit ist der Wagen nun Eigentum des DRK. 

Der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Ketterer bedankte sich bei den beiden Bürgermeistern sowie bei Bereichsdirektor Gerhard Federle und Filialleiterin Manuela Vierthaler von der Sparkassenstiftung Offenburg. HVO-Mitglied Heiko Friedrich stellte die vielfältige, wichtige Arbeit der HVO vor. Unfallopfer müssen schnelle Hilfe erfahren. Die HVO sind auch oft Wegweiser für den Rettungsdienst in den weit verzweigten Tälern des oberen Achertals. So lobten alle den freiwilligen Einsatz der HVO-Gruppe. Das Geld für die Ausrüstung sei zum Nutzen aller Bürger gut angelegt.

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