In der Dorfmitte oder am Ortsrand

Helmlinger Ortschaftsrat lässt Frage zur Bebauung vorerst offen

Thomas Hartmann
Lesezeit 2 Minuten
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16. Dezember 2021
Ob am einstigen Gasthaus Salmen in Helmlingen sechs Häuser entstehen – hier ein Symbolfoto – bleibt vorerst offen.

Ob am einstigen Gasthaus Salmen in Helmlingen sechs Häuser entstehen – hier ein Symbolfoto – bleibt vorerst offen. ©Fredrik von Erichsen

In der Dorfmitte oder am Ortsrand: Wo in Helmlingen ein neues Baugebiet entsteht, will der Rat bis zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans klären.

„Zurückgestellt, bis die Beratungen über die Fortschreibung des Flächennutzungsplans erfolgen“, so lautete das Ergebnis über die Anfrage zur innerörtlichen Bebauung am ehemaligen Gasthaus Salmen. Auf dem Tisch des Helmlinger Rates lag am Dienstag die Anfrage über die Bebauung mit sechs Wohngebäuden. Eine endgültige Beschlussfassung, wie verfahren werden soll, ist damit vertagt.

Um hier ein innerörtliches Baugebiet erschließen zu können, ist zunächst die Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Dieser gilt aktuell noch bis 2025 und sieht im rückwärtigen Bereich Grünflächen vor. Es ist beabsichtigt, 2023 die Beratungen über die Fortschreibung zu beginnen.

Entscheidung steht aus

„Wie sieht die Entwicklung in Helmlingen aus, soll innerorts ein Baugebiet entstehen oder am Ortsrand?“, stellte die neue Bauamtsleiterin Julia Hangs die möglichen Varianten über neue Baugebiete vor. Bis zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans wird sich der Helmlinger Rat entscheiden, wo künftig gebaut werden kann.

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„Es gehen keine landwirtschaftlichen Flächen verloren“, positionierte sich Ortsvorsteher Manfred Kreß für die Chance dieser innerörtlichen Bebauung. Gerd Körber und Alexander Thäter schlossen sich seinen Argumenten an. Kritisch sah Thomas Walther die Planung und fragte an, ob die Anwohner zuvor befragt werden können.

„Der Verfahrensweg sieht vor, dass der Flächennutzungsplan als auch der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt werden“, stellte Julia Hangs die Regularien fest. Im Falle einer Zustimmung und damit einer Änderung des Flächennutzungsplans könnte parallel der Bebauungsplan aufgestellt werden.

In diesem Zusammenhang erklärte Ortsvorsteher Kreß, dass im kommenden Jahr mit der Erschließung am Rheinniederungskanal begonnen wird. Hier entstehen sechs Bauplätze, wobei sich zwei in privatem Besitz befinden. Somit stehen vier Bauplätze zum Verkauf.

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