Feuerwehrabteilung Maisach

Hochwasser, Sturm und ein Absturz forderten die Feuerwehr

Autor: 
Bernhard Huber
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
09. März 2018
Oppenaus Bürgermeister Uwe Gaiser gratulierte dem neu gewählten Kommando der Feuerwehrabteilung Maisach (von links) Simon Kaltenbronn (stellv. Abteilungskommandant), Andreas Illenseer, Josef Braun, Ludwig Huber, Martin Huber, Herbert Huber (Abteilungskommandant) und Gesamtkommandant Albert Schmitt.

Oppenaus Bürgermeister Uwe Gaiser gratulierte dem neu gewählten Kommando der Feuerwehrabteilung Maisach (von links) Simon Kaltenbronn (stellv. Abteilungskommandant), Andreas Illenseer, Josef Braun, Ludwig Huber, Martin Huber, Herbert Huber (Abteilungskommandant) und Gesamtkommandant Albert Schmitt. ©Bernhard Huber

Vier Einsätze gab es für die Freiwillige Feuerwehr Oppenau, Abteilung Maisach, im vergangenen Jahr. In der Hauptversammlung wurde das Kommando neu gewählt. Bürgermeister Uwe Gaiser bekundete seine Wertschätzung für die Arbeit der Feuerwehrkameraden.

 »Die Entlastung des Kommandos honoriert dessen viele und gute Arbeit das ganze Jahr über«, meinte Albert Schmitt, Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Oppenau, noch vor den Neuwahlen und dem schloss sich die Versammlung in Maisach einstimmig an. Abteilungskommandant Herbert Huber und sein Stellvertreter Simon Kaltenbronn erhielten anschließend das uneingeschränkte Vertrauen für die kommenden fünf Jahre. In den Ausschuss gewählt wurden Ludwig Huber, Andreas Illenseer, Martin Huber und Josef Braun. Schriftführer und Kassier werden vom Ausschuss bestimmt. Der bisherige Kassier Ludwig Huber wird nach 20 Jahren diese Aufgabe allerdings abgeben. 

Abteilungskommandant Herbert Huber dankte Ludwig Huber für »eine sehr zuverlässige Arbeit«, ebenso Alexander Müller, der nicht mehr für den Ausschuss kandidierte.  Schriftführer Manfred Braun rief im Tätigkeitsbericht vier Alarmierungen in Erinnerung: Personensuche auf dem Wernesthof, Gleitschirmfliegerabsturz, technische Hilfen nach Hochwasser und Sturm. Parkplatzdienste wurden geleistet und geübt wurde an verschiedenen Anwesen im Maisachtal, wie Breitenbergstraße, frühere Bäckerei Link, Gantersgrund, am Bucheckweg mit der Stadtwehr und darüber hinaus mit der Stadtwehr am Schwimmbad und mit der Gesamtwehr bei der Firma Etol. Am Landschaftspflegetag hat man sich beteiligt, kameradschaftlich hob sich ein Familientag heraus. 

Appell an Mitglieder

- Anzeige -

Den Kassenbericht lieferte Ludwig Huber, geprüft wurde die Kasse von Ernst Braun und Karl Huber.  Bürgermeister Uwe Gaiser bedankte sich »für einen Dienst, der über das normale Ehrenamt hinausgeht«. Die Feuerwehr sei ein Dienst am Mitmenschen und eine äußerst wichtige Einrichtung für jede Gemeinde. Wer sonst sollte sich um Menschenrettung und Brandschutz kümmern, gab Uwe Gaiser zu bedenken und fügte hinzu: »Ich und die Stadt, wir schätzen das«. 

Abteilungskommandant Herbert Huber seinerseits hob die Wichtigkeit hervor, »den Rückhalt von der politischen Seite zu haben, wenn irgendwo der Schuh drückt«. Ortsvorsteherin Elfriede Watzl lobte in ihren Dankesworten den kameradschaftlichen Zusammenhalt in der Maisacher Wehr. Sie freue sich, das Kommando weiterhin in guten Händen zu wissen.   

Drei Beförderungen konnte Gesamtkommandant Albert Schmitt bei dieser Hauptversammlung vollziehen. Nach erfolgreicher Grundausbildung ernannte er Raphael Huber zum Feuerwehrmann. Aufgrund Dienstzeit und Verbindung mit weiterführenden Lehrgängen wurden Dominik Rohrer zum Oberfeuerwehrmann und Matthias Huber zum Löschmeister befördert. »Wir brauchen junge Leute, auch in der Führung, besucht Lehrgänge«, appellierte Albert Schmitt in diesem Zusammenhang und sprach den Maisacher Floriansjüngern seinen Dank für die umfassende ehrenamtliche Tätigkeit aus.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

In luftiger Höhe beringten Gérard Mercier (Foto) und Paulette Gawron die Jungstörche im Hanauerland, wie hier an der Grundschule in Rheinbischofsheim.
Storchenberingung
vor 10 Stunden
Mit rund 400 Jungstörchen im Ortenaukreis ist 2018 ein sehr gutes Jahr für Meister Adebar. Darüber freuen sich Gérard Mercier und Paulette Gawron, die die Tiere in luftiger Höhe beringten.
Seebachs große Naturflächen nehmen bei Starkregen viel Wasser auf, ebenso die naturnahen Bachläufe. Dabei gibt es kaum irgendwo im Land so viele Unwetter wie in der Mummelseegemeinde.
Dennoch kaum Überschwemmungen
vor 13 Stunden
Laut einer Auswertung des Deutschen Wetterdienstes für die Deutsche Versicherungswirtschaft fällt nur am Feldberg mehr Starkregen nieder als in Seebach. Seit 2001 wurden am Feldberg 64,6 Stunden Starkregen gemessen, gefolgt von Seebach mit 57,9 und Isny im Allgäu mit 57,8.
Wassermeister Josef Müller (links) und Kappelrodecks Bürgermeister Stefan Hattenbach mit dem Zuschussbescheid für den neuen Trinkwasserbehälter am Standort im Besenstiel.
Große Baustelle am Besenstiel
vor 15 Stunden
Seit den Folgen des Unwetters 2014 am Besenstiel in Kappelrodeck war die Gemeinde bemüht, dort für bessere Infrastruktur und Hochwasserschutz zu sorgen. Dank eines seltenen Zuschusses vom Land wird das nun bald baulich umgesetzt.
Bei einer gemeinsamen Feuerwehrprobe retteten die Großweierer und Fautenbacher Abteilungen nach einem Brand vermisste Mitarbeiter der Firma Hodapp.
Feuerwehrprobe
vor 15 Stunden
Die Großweierer Firma Hodapp stellt Brandschutztüren her, aber auch hier kann es brennen. Einen derartigen Einsatz probten die Floriansjünger am Montagabend.
Paul freut sich aufs Ferienprogramm und hat seine Favoriten schon angekreuzt.
Ferienprogramm
vor 15 Stunden
Das Lautenbacher Kinderprogramm für die  Ferienzeit ist ab sofort erhältlich. Anmeldungen werden ab dem 2. Juli  entgegengenommen.
An die Sasbachrieder Rheingoldhalle soll ein Anbau für den Musikverein errichtet werden.
Geplantes Probelokal
vor 15 Stunden
Das an die Rheingoldhalle anzubauende Probelokal soll ein Flachdach erhalten. Auch für das Innere gibt es klare Vorstellungen, damit die Raumakustik stimmt.
Pankraz-Kolumne
vor 15 Stunden
Ein gewaltiger Blitzeinschlag – oder besser seine Folgen – stellen das Leben des Pankraz vorübergehend auf den Kopf: kein Telefon, kein Internet, kein Fernseher. Ein Klagelied! 
Der Dauerbrenner Römerstraße mit dem Wunsch für mehr Verkehrssicherheit stand bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwochabend mit Bürgern und in der Sitzung des Sasbachrieder Ortschaftsrates auf der Tagesordnung.
Ortstermin mit Bürgern
vor 15 Stunden
Ampel, Tempo 30, Zebrastreifen! Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwochabend mit Bürgern und weiter in der Sitzung des Sasbachrieder Rates gab es einige Vorschläge, wie die Römerstraße verkehrsberuhigter gemacht werden kann. 
Kommende Woche kommen in der Oberacherner Straße Anlieger nicht mehr mit dem Auto zu den Häusern.
Asphalt für Brücken und Fahrbahn
vor 15 Stunden
In Oberachern wird nächste Woche unter Vollsperrung der Asphalt auf der Ortsdurchfahrt aufgebracht. Das bedeutet Vollsperrung. Danach aber sind wieder Wege frei. Gebaut wird trotzdem darüber hinaus noch.
Mundartdichter Harald Hurst in Renchen
vor 15 Stunden
Als feinsinnigen Beobachter von Alltagssituationen erwies sich am Donnerstag der Karlsruher Mundartdichter Harald Hurst. Unter dem Titel seines jüngsten Buches »So isch's wore« hatten die Grimmelshausenfreunde zu einer Autorenlesung ins Simplicissimushaus eingeladen und landeten einen Volltreffer...
Pfarrer Rolf Stehlin von der Seelsorgeeinheit Rheinmünster/Lichtenau, zu der auch Helmlingen gehört, wird morgen, Sonntag, in den Ruhestand verabschiedet.
Auch für Helmlingen tätig
vor 15 Stunden
»Du musst verwirklichen, dass Jesus Christus in Dir ist!«, lautet ein christliches Koan des japanischen Zen-Meisters Ruon Roshi. Nach diesem Leitfaden lebt Pfarrer Rolf Stehlin, der morgen, Sonntag, in einem Gottesdienst um 10 Uhr im Schwarzacher Münster in den Ruhestand verabschiedet wird.
Von der Schönbüch hinunter nach Seebach führt der erste Abschnitt des Glasfasernetzes. Für dessen Realisierung hat die Gemeinde einen Eigenbetrieb gegründet.
Hohe Investitionen geplant
vor 15 Stunden
Der Gemeinderat gab rückwirkend zum 1. Januar grünes Licht für die Gründung eines Eigenbetriebs Breitbandnetz. Ziel ist es, Seebach mit Breitbandtechnologie zu versorgen, so dass jedes Haus und Unternehmen ans Glasfasernetz angeschlossen werden kann.