Mittelanmeldung für 2019

Holzhausen pocht auf einen Radweg nach Linx

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 2 Minuten
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22. September 2018
Holzhausen wünscht sich seit Langem einen Radweg nach Linx. Am Donnerstag setzte der Ortschaftsrat das rund 400 000 Euro teure Vorhaben erneut auf die Wunschliste.

Holzhausen wünscht sich seit Langem einen Radweg nach Linx. Am Donnerstag setzte der Ortschaftsrat das rund 400 000 Euro teure Vorhaben erneut auf die Wunschliste. ©Ellen Matzat

Der Holzhauser Rat stellte am Donnerstag seine Wunschliste zur Mittelanmeldung für 2019 zusammen. Darauf stand einmal mehr der Radweg nach Linx.

Dem Wunsch nach einem befestigten Weg beim Notausgang des »Holzhuser Bürgerhuses« wird bereits in diesem Herbst entsprochen; er konnte somit wieder von der Mittelanmeldung genommen werden, wie am Donnerstag im Holzhauser Ortschaftsrat zu erfahren war. »Der Kindergarten hatte eine Sicherheitsbegehung und manches entspricht nicht den aktuellen Sicherheitsbestimmungen«, erklärte Ortsvorsteherin Marlies Bliß den nächsten Punkt. Für ihn wurden 10 100 Euro für abschließbare Griffe für alle Fenster, eine neue Treppentür, Warmwasser in der Kindertoilette im Erdgeschoss, Schutznetze für die Treppengeländer, einen Waschtisch im Wickelbereich sowie eine bereits montierte Hitzeschutzmarkise für die Küche veranschlagt. Weiter wünschte sich das Ortsgremium einen klappbaren Wickeltisch in der Damentoilette des Holzhuser Bürgerhuses für 500 Euro, eine zusätzliche Leuchte bei der Grabenstraße 2 für 2500 Euro sowie 500 Euro pauschal zur Dorfverschönerung.

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In Holzhausen habe man sich für »Freiwillig 40« in der Ortsdurchfahrt ausgesprochen, sagte Bliß. »Die Beschilderung stelle ich mir vor wie in Griesheim mit Herz auf der Straße sowie einem Danke«, erklärte sie. Mittelfristig wurden zwei Radwege gewünscht. Für 330 000 Euro als Lückenschließung der Radweg von der Staudte-Kreuzung bis zum Anschluss an den Radweg von Rheinbischofsheim nach Wagshurst entlang der K 5317. Da es sich um eine Kreisstraße handle, ginge das zwar über das Landratsamt, aber so beschäftige man sich schon mal damit, meinte sie. Es gebe bereits einen durch Gräben unterbrochenen Wirtschaftsweg. »Diese fehlenden Brücken machen das Ganze wahrscheinlich so teuer«, mutmaßte Bliß. 

Zum wiederholten Mal stand der Wunsch nach einem Radweg nach Linx für 400 000 Euro auf dem Wunschzettel. Fahrradfahrer seien trotz begrenzten Verkehrs gefährdet, betonte sie. Da es sich um einen Gemeindeverbindungsweg handle, müsse dieser Radweg komplett aus dem Stadtsäckel finanziert werden. Gemäß dem Brückensanierungsprogramm steht für 2019 die Brücke am Wirtschaftsweg Hausgereuter Wald/Kammbach für 49 000 Euro auf dem Programm. Für die Erneuerung für Telefon-, Fax- und Internetanschlüssen der Feuerwehr standen noch keine Preise zur Verfügung.

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