Guter Zuspruch das Jahr über

Immer gut was los beim Altenwerk Fautenbach

Autor: 
Michael Karle
Lesezeit 2 Minuten
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12. Januar 2019
Das neue Leitungsteam des Altenwerks Fautenbach stellte sich am Donnerstagabend vor (von links): Brigitte Neufeld, Christel Hodapp, Theresa Genter, Heinrich Genter, Maria Sucher, Edmund Schindler und Pfarrer Joachim Giesler.

Das neue Leitungsteam des Altenwerks Fautenbach stellte sich am Donnerstagabend vor (von links): Brigitte Neufeld, Christel Hodapp, Theresa Genter, Heinrich Genter, Maria Sucher, Edmund Schindler und Pfarrer Joachim Giesler. ©Michael Karle

Märchenhaftes erlebten die Mitglieder des Altenwerks Fautenbach bei ihrer Jahresversammlung am Donnerstag. Brigitte Neufeld, Sprecherin des Leitungsteams, freute sich, dass wieder rund 50 Personen den Weg zu den Senioren in den Pfarrsaal gefunden hatten.

Beispielhaft seien die Besucherzahlen des Fautenbacher Altenwerks nicht nur bei der Versammlung am Donnerstag, sondern auch im abgelaufenen Jahr gewesen. »Etwa 50 Personen und viel Lob hatten wir im Schnitt bei den Veranstaltungen mit attraktiven Programmen. Insgesamt 230 Personen nahmen an den Tages- und Halbtagesfahrten teil, die unter anderem nach Worms, ins Markgräflerland oder nach Buhlbach geführt hatten«, sagte Sprecherin Brigitte Neufeld.

Privates Café

Anerkennung durfte Monika Schindler doppelt entgegennehmen. »Mit deinem Mann Edmund hast du im Sommer wieder das Café Schindler in der Lindenstraße betrieben. Alle waren willkommen, die nicht mehr an den Fahrten teilnehmen können«, dankte Neufeld. Den zweiten Grund für die Würdigung benannte sie mit »einem weinenden Auge«: die Verabschiedung aus dem Leitungsteam. »Du warst knapp 20 Jahre aktiv und gestaltend im Leitungsteam, deine hilfreiche Hand war überall, deine Ideen und Vorschläge für Blumengestaltungen und in der Küche waren immer willkommen, mit viel Liebe hast du die Tische geschmückt«, fasste die Sprecherin zusammen.

Direkt nach langjähriger Mitwirkung im Pfarrgemeinderat sei Monika Schindler seinerzeit beim Altenwerk in verantwortliche Position gegangen. Als Dank überreichte Brigitte Neufeld einen Blumenstrauß und ein Geschenk. »Du bist natürlich weiterhin als Besucherin willkommen.« 

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Edmund Schindler hatte zuvor den Kassenbericht vorgetragen. Neben den vielen Unternehmungen hat man auch ordentlich gewirtschaftet. Kassenprüfer Leopold Lorenz bestätigte die Sorgfalt. Ortsvorsteher Gebhard Glaser dankte: »Eure Bildungsarbeit ist beispielhaft.«

Ins Wunderland

Viel Beifall erhielten auch die neuen Mitglieder des Leitungsteams. Neben Brigitte Neufeld sind das Christel Hodapp, Teresa Genter, Heinrich Genter, Maria Sucher und Edmund Schindler. Märchenhaftes präsentierte im Fortgang Nadja Lederer. Spielte der Musiker Gerhard Burgert volkstümliche Weisen mit der Quetschkommode, so servierte die Erzählerin das Märchen vom Rotkäppchen, den Sterntaler, Rumpelstilzchen und das vom Großvater. Facettenreich und mit auswendigem Vortrag aus dem Lehnstuhl zog die Märchenerzählerin ihr Publikum ins jeweilige Wunderland.

Danken durfte Brigitte Neufeld am Ende auch ihrem Mann Franz Xaver, dessen Klaviervorträge einmal mehr zu den künstlerischen Kostbarkeiten gehörten. 

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