Mehr Platz als im Rathaus

In Mösbach können sich Paare nun im Pfarrheim trauen lassen

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 2 Minuten
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18. Mai 2018
Der Romannussaal im Pfarrheim in Mösbach steht künftig auch Brautpaaren zur standesamtlichen Trauung offen (von links): Jasmin Küpferle, Oberbürgermeister Klaus Muttach, Jürgen Wilhelm (Gemeindeteam), Birgit Wilhelm vom Pfarrgemeinderat, Pfarrer Martin Karl und Ortsvorsteherin Gabi Bär.

Der Romannussaal im Pfarrheim in Mösbach steht künftig auch Brautpaaren zur standesamtlichen Trauung offen (von links): Jasmin Küpferle, Oberbürgermeister Klaus Muttach, Jürgen Wilhelm (Gemeindeteam), Birgit Wilhelm vom Pfarrgemeinderat, Pfarrer Martin Karl und Ortsvorsteherin Gabi Bär. ©Roland Spether

Für den schönsten Tag im Leben stehen Brautpaaren in Mösbach nun zwei Türen offen. Das Trauzimmer in der Ortsverwaltung war bisher schon dafür zu haben. Neu ist, dass nun auch im Romanussaal im Pfarrheim nebenan standesamtlich geheiratet werden darf.

OB Klaus Muttach und Ortsvorsteherin Gabi Bär haben sich den Romanussaal mit Pfarrer Martin Karl, Birgit Wilhelm vom Pfarrgemeinderat und Jürgen Wilhelm vom Gemeindeteam angeschaut, in der Sitzung des Ortschaftsrats am Dienstag informierte Gabi Bär die Ratskollegen. Sie sagte, dass es seit Jahren standesamtliche Trauungen im Rathaus gebe und die immer mehr zu Festen ausgebaut würden für Familie und Freunde.

Einfach zu klein

»Bei meinen letzten Trauungen waren es jedes Mal mehr als 50 Personen«, erzählte Bär. Dafür sei das Trauzimmer einfach zu klein, es biete höchstens 30 Personen Platz. Gäste müssten im Flur oder Eingangsbereich stehen. Deshalb habe sie mit dem Landratsamt, mit OB, Pfarrer Giesler und Standesamtchef Hubert Kloos gesprochen und die Zusage erhalten, dass Trauungen auch im Romanussaal möglich seien. Wer dort heiraten will, kann sich bei der Ortsverwaltung melden.

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Jeweils einstimmig haben die Ortschaftsräte der Firma Kist in Lauf den Zuschlag für die Erneuerung der Türen in der Grundschule für rund 9600 Euro erteilt. Im Haushaltsplan seien dafür ebenso 10 000 Euro vorgesehen wie für den Lufterhitzer im Feuerwehrgerätehaus. Den Zuschlag zum Preis von 7075 Euro bekam die Firma Volz in Achern.

Ein weiterer einstimmiger Beschluss betraf die Auszahlungshöhe für Maßnahmen zur Wildschadensverhütung. Wie die Ortsvorsteherin mitteilte, hätten die Landwirte insgesamt Rechnungen von 876 Euro eingereicht. 2017 waren 90 Prozent davon aus der Jagdpacht bezahlt worden, den gleichen prozentualen Anteil wird es auch in diesem Jahr geben. 

Aus der Mitte des Rates wurden auch der jüngste Stromausfall bei den Straßenlampen sowie Schäden in der Renchtal- und Waldulmerstraße angesprochen. Auch das zunehmende Parken an Stellen, die zwar erlaubt seien, aber den Verkehr behindern, wurde angesprochen. »Das ist ein Thema in der ganzen Stadt«, bemerkte die Ortsvorsteherin.

Info

Ratssplitter/Appelle an die Vernunft

Eine große Bitte richteten in der Sitzung des Mösbacher Ortschaftsrats am Dienstag alle am Ratstisch an die Autofahrer: Sie mögen in der Hänfer,- Lochmatt- und Brunnstraße doch maximal 30 Kilometer fahren, wie dies auch auf Schildern ausgewiesen sei.

Die unerlaubte Müllentsorgung beim Parkplatz am Friedhof werde immer mehr zu einem Problem, auch an anderer Stelle werde einfach Hausmüll abgeladen, sagte Gabi Bär. Auch hier wurde am Dienstag ein großer Appell an die Bürger gesendet, ihren Müll dort zu entsorgen, wo er auch tatsächlich hingehört.

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