Appenweier

Individuelles Lernen an der Schwarzwaldschule

Autor: 
Steffi Rohn
Lesezeit 2 Minuten
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15. Januar 2017

Einen Einblick ins Schulsystem »Gemeinschaftsschule« bekamen Eltern und Interessenten. ©Steffi rohn

Appenweier (str). Die Schwarzwaldschule Appenweier hatte am Donnerstag zum Infoabend »Wie gelingt die Gemeinschaftsschule in Appenweier« eingeladen. Neben Input über Vorträge, Kurzfilme und Gespräche konnten die Interessenten auch die unterschiedlichen Lernräume kennenlernen.

»Individuelles Lernen, Kompetenzen fördern, Coaching«, diese Begriffe hörten die interessierten Eltern an diesem Abend öfter. Die gar nicht mehr ganz so neue Schulart, inzwischen seit fünf Jahren ins Schulsystem von Baden-Württemberg integriert, wird an der Schwarzwaldschule seit drei Jahren umgesetzt. »Vor über sieben Jahren haben wir begonnen, unsere Schule stark weiterzuentwickeln«, erinnert Rektorin Laura Klawonn an die Anfänge. Man wollte das Lernen nachhaltiger gestalten, Kompetenzen statt Inhalte vermitteln und sich dem Laufe der Zeit anpassen. Lernen fände, so Klawonn, dann statt, wenn es auf den Schüler zugeschnitten sei, dabei spiele auch die Beziehung zum Lehrer eine große Rolle. »2012 merkten wir, dass unsere Grundsätze zum Konzept einer Gemeinschaftsschule passen«, erklärte sie.

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Individuelles Lernen an der Schwarzwaldschule, wie funktioniert das in der Praxis?. Zu dieser Frage gab es am Info-Abend reichlich Auskunft und ein interessanter Blick hinter die Kulissen. Die Grundsätze einer Gemeinschaftsschule sind überall die gleichen: das Lernen auf drei verschiedenen Niveaustufen (Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasial-Niveau), 
Ganztagsschule, die Entscheidung, welchen Abschluss angestrebt wird findet erst in der  achten Klasse statt oder Noten nur auf Wunsch der Eltern. Die Umsetzung sei jedoch jeder Schule selbst überlassen. Hier werde die Schwarzwaldschule vonseiten des Schulamtes als »Vorzeige-Gemeinschaftsschule« genannt, erklärte Laura Klawonn.

Lernzyklus 

Die Lernbegleiter Stefanie Hautkappe, Steffen Bach und Rüdiger Lange gingen hier ins Detail und erklärten den Besuchern die Handhabung des schuleigenen Lernzyklus, also das Herangehen an die Lernthemen, mit dem das individuelle Lernen umgesetzt wird. Am Anfang eines Themas steht, so Bach, der Orientierungsplan, unterteilt in verschiedene Kompetenzen. Nach der Bearbeitung wird vom Lernbegleiter eine so genannte Diagnose gestellt, um festzustellen, wie individuell gefördert werden kann. Am Ende des Themas folgt ein Check, ähnlich einer Klassenarbeit, dann gibt es Rückmeldungen.
Währenddessen lernten die Interessenten auch die unterschiedlichen Lernräume kennen. Neben Input-Räumen und Arbeitsräumen für die ILZ (Individuelle Lernzeit) wurde auch die umfangreiche mediale Ausstattung, wie iPads oder Apple-TV vorgestellt. 

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