Bebauungsplan Dörnau I

Innerörtliche Firmenumsiedlung in Helmlingen ermöglicht

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 2 Minuten
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14. Februar 2020

Mit der Erweiterung des Helmlinger Bebauungsplans Dörnau I ebnet der Gemeinderat den Weg zur innerörtlichen Umsiedlung der Firma CNC-Fertigung. ©Ellen Matzat

Einstimmig billigte der Gemeinderat am Mittwoch den Entwurf zur Erweiterung des Bebauungsplans Dörnau I in Helmlingen. Damit wird der Weg zur innerörtlichen Umsiedlung eines Unternehmens geebnet.

 Es folgt die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die Anhörung der Träger öffentlicher Belange. Der Helmlinger Rat hatte bereits am 10. Februar die Zustimmung empfohlen (wir berichteten). Am 25. September hatte der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen.

„Wir gingen im September 2019 ins Verfahren, damit sich Unternehmer in Rheinau entwickeln können. Wir freuen uns, dass auch in den Ortsteilen Arbeitsplätze angeboten werden, denn wir können nicht alles ins Freistetter Gewerbegebiet schicken“, sagte Annette Fritsch-Acar (CDU/FWG). Da in Helmlingen keine Alternativflächen vorhanden und keine Anregungen eingegangen sind stimme ihre Fraktion zu, auch wenn der Unternehmer – die Firma CNC-Fertigung – aufgrund der Hochwassergefahr ein gewisses Risiko in Kauf nehme. 

Auf die Frage, ob die Bedenken bezüglich der Kulturdenkmale jungsteinzeitlicher Siedlungen das Verfahren verzögere, meinte Bauamtsleiter Roland Mündel, dass beim Abgraben jemand vom Landesdenkmalamt dabei sein wolle. Den Unterschied zwischen der zum Ausgleich vorgeschlagenen Obstbaumwiese und dem vom Landratsamt empfohlenen Wiesenknopf „Silkenwiese“ und ob dies umsetzbar sei, konnte er nicht erklären. Dazu müsse er die Stellungnahme des Biologen nachreichen. 

Schon länger gesucht

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Der Helmlinger Ortsvorsteher Manfred Kress ergänzte, dass der Unternehmer derzeit seinen Betrieb in der Ortsmitte habe und schon länger auf der Suche nach einer geeigneten Fläche sei. Die aktuellen Räume seien angemietet und die Mietdauer laufe aus. Der Unternehmer wolle aber gerne im Dorf bleiben. Da die Ackerflächen frei sind und nebenan bereits Gewerbegebiet ist, sah man dies als sinnvoll an, sagte Kress. Die Grundstücke konnte der Unternehmer bereits erwerben, worüber das Ortsgremium sehr froh sei. 

Man wisse zwar, dass das Gebiet erst zwecks Kampfmittelbeseitigung überflogen werden müsse. Eine weitere denkmalgeschützte Fläche gebe es auf der anderen Seite des Friedhofes sowie unter dem benachbarten Gewerbegebiet. 

Lasten verteilen

Bürgermeister Michael Welsche ergänzte, dass es gut sei, die Last in allen Stadtteilen zu verteilen. Man würde neben den Arbeitsplätzen auch den zusätzlichen Verkehr und die Emissionen verteilen. Er selbst sei bei der Eröffnung der Firma am jetzigen Standort dabei gewesen und freute sich über die Entwicklung. „Es ist wichtig, dass wir in Rheinau Möglichkeiten zur Weiterentwicklung anbieten können.“

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