Auftritt in der Mediathek

Jessica Gall »beamte« Oberkircher Publikum weg

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red/RK
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09. März 2018
Jessica Gall und Band verzauberten in der Mediathek Oberkirch ihr Publikum.

Jessica Gall und Band verzauberten in der Mediathek Oberkirch ihr Publikum. ©Isabell Hartmann

Gerade ist sie wieder auf Tour mit ihrer neuen Jazz-CD »Picture Perfect« und hat einen Abstecher zu »Musik.Erleben.Verstehen« in die Mediathek Oberkirch gemacht. Eine tolle Gelegenheit, Jessica Gall, eine der renommierten deutschen Jazz-Sängerinnen, zu hören und bei ihr zu erfragen, was denn das Tour-Leben und die Arbeit an der CD so mit sich bringt und wie der Prozess bis zum fertigen Album aussieht.
 

Jessica Gall verzaubert mit ihrer weichen, warmen und bis in die höchsten Höhen sauber geführten  Stimme. In eigenen, stimmungsvollen Songs – begleitet von Robert Matt am Piano und Johannes Feige an der Gitarre – »beamt« sie ihr Publikum weg in andere  Sphären, entrückt in feine Stimmungen mal verträumt, weit und sphärisch und mal groovig mit einem wirklich ganz eigenen Sound. Das klingt samtig, fließend, voll. Immer wieder gibt es Passagen, in denen auch ihre Begleiter durch mehrstimmigen Gesang, zusätzlich zu den Instrumentalfarben, neue Klänge und harmonische Fülle schaffen. Das Publikum ist konzentriert, begeistert und echt berührt. In einer Auswahl an   verschiedenen Songs präsentiert Jessica Gall einfühlsam verschiedene Texte aus dem Alltag, aus dem Leben oder sie malt quasi mit Klängen ganze Naturstimmungen, wie in »Misty Morning«.

Klangerlebnis

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Eine gute Stunde intensives Klangerlebnis war das, in der Moderator Simon Moser einiges Wissenswertes rund um das Musik-Business herauskitzelte und in der das Publikum durch Jessica Gall animiert wurde, immer wieder mitzuschnipsen oder auch im Refrain mitzusingen.

Die interaktive Komponente hat bei  »Musik.Erleben.Verstehen« schon Tradition und das Publikum ist nicht nur nah dran, sondern auch schon  mal mittendrin – zusammen mit den Künstlern.

Groovig ging es mit »Real Life Girl« und »Saturday Night« dem Finale entgegen, in dem Robert Matt zudem mit einer furiosen Piano-Improvisation begeisterte. 

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