Achern

Jugend in Achern erhält eine Vertretung

Autor: 
Andreas Cibis
Lesezeit 2 Minuten
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24. Juni 2015
Bislang konnten sich die Acherner Jugendlichen beim Jugendhearing zu Themen und Projekten äußern. Künftig soll ein Gremium die Interessen der Jugendlichen vertreten. Ob es dennoch weiterhin das Jugendhearing geben wird, ist noch offen.

Bislang konnten sich die Acherner Jugendlichen beim Jugendhearing zu Themen und Projekten äußern. Künftig soll ein Gremium die Interessen der Jugendlichen vertreten. Ob es dennoch weiterhin das Jugendhearing geben wird, ist noch offen. ©Andreas Cibis

Wie genau ein Acherner Jugendgemeinderat oder ein ähnliches Gremium aussehen wird, ist noch offen. Aber das Gemeinderat hat den Weg frei gemacht für einen Jugendgemeinderat oder ein ähnliches Gremium in Achern.

Tim Maurer, Realschüler aus Großweier, hatte sich vor einem Jahr für einen Jugendgemeinderat in Achern stark gemacht. Auf Antrag der Freien Wähler wurde am Montag im Gemeinderat das Thema »Einführung eines Jugendgemeinderats« diskutiert. Die Räte beschlossen, »eine Form der institutionalisierten Jugendarbeit einzuführen«. Die Jugendlichen sollen in den nächsten Monaten mit Unterstützung der Stadtverwaltung »nach einer passenden Form der Jugendbeteiligung in Achern suchen und für den Gemeinderat einen entsprechenden Vorschlag erarbeiten«.

Im Rahmen der Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2016/17 soll dann über die vorgeschlagene Form der Jugendbeteiligung entschieden werden.

Denn die Stadt müsste sich im Jugendbereich personell besser aufstellen, um einen Jugendgemeinderat entsprechend begleiten zu können. 2016 solle man personell entsprechend ausgestattet starten können, erläuterte Thomas Kohler (FW). Eine entscheidende Rolle werden nach Ansicht von Thomas Kohler und Edgar Gleiß (FW) die Schulen beim Projekt Jugendgemeinderat spielen.

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»Oft schnelle Erfolge«

Der Jugendgemeinderat schließe das bestehende Jugendhearing nicht aus, so Edgar Gleiß. Das Jugendhearing habe viele, oft schnelle  Erfolge erzielt, betonte Christian Zorn (CDU). Deshalb hält er die Beibehaltung des Jugendhearings für sinnvoll. Beate Flick-Schreiber (ABL) verwies darauf, dass die Acherner Jugendlichen sich eine eigene Form eines Gremiums erarbeiten müssen. »Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit«, blickte Patrik Schneider (SPD) optimistisch in die Zukunft.

Die Stadtverwaltung bemühe sich, junge Menschen am Gemeindeleben zu beteiligen. Dem habe man mit der Einführung des Jugendhearings und des Neujahrsempfangs für Jugendliche Rechnung getragen, merkte OB Klaus Muttach an. Er erwähnte auch, dass dank des Jugendhearings der Bogenschießplatz am Gymnasium Achern realisiert werden kann.

Thomas Kohler geht davon aus, dass es ein halbes bis dreiviertel Jahr dauert, bis die genaue Form der Jugendvertretung gefunden ist.

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