Ehrenamtlicher Einsatz

Jung und Alt pflastern Fußweg in Gamshurst

Autor: 
Michael Karle
Lesezeit 2 Minuten
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16. Juli 2019
Jung und Alt packten bei den Pflasterarbeiten in Gamshurst für einen 75 Meter langen Fußweg an.

Jung und Alt packten bei den Pflasterarbeiten in Gamshurst für einen 75 Meter langen Fußweg an. ©Michael Karle

Mit viel ehrenamtlichem Einsatz ist in Gamshurst ein 75 Meter langer Fußweg gepflastert worden. Ortsvorsteher Morgenstern hofft aber, dass künftig derartige Projekte wieder von der Stadt übernommen werden.

Auch in der neuen Wahlperiode trägt das Gamshurster Modell Früchte: Die Ortschaft und die Anwohner der Baugebiete Finkenstraße und Im Kleinfeld können künftig den Weg in die Sport- und Festhalle oder zur Schule gehen, ohne nasse und schlammige Füße zu bekommen. Mit ehrenamtlicher Arbeit haben Mitglieder von Vereinen mit Ortsvorsteher Hans Jürgen Morgenstern den 75 Meter langen Fußweg in mehreren Arbeitseinsätzen gepflastert.

»Dieser Fußweg war bisher mit Bergsand eingesandet. Nach starken Unwettern waren die Pfützen und der Schlamm allenfalls schön für spielende Kinder. Wer den Weg jedoch passieren musste, hat sich geärgert«, erklärt Ortsvorsteher, warum die Verbindung mehrfach für den Haushalt hätte angemeldet werden sollen. 

Durch Ansprache des Ortsvorstehers fanden sich unter »Kapo« Fritz Dusch jüngere und ältere Ortsbewohner zusammen und gaben dem neuen Weg nun das entsprechende Outfit. »Die Stadt hat das Material, darunter 200 Kubikmeter Pflastersteine, zur Verfügung gestellt und auch eine zusätzliche Leuchte angebracht. Mit ihr wird es hier auch nachts nicht zu dunkel«, nennt Morgenstern den Sicherheitsaspekt. 

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Das Wichtigste ist ihm freilich, dass sich die Nachbarn auch gefahrlos und gut besuchen können. »Solche Wege sind im Alltag wichtig«, so Morgenstern. Aus diesem Grund ist ihm auch wichtig, dass solche »kleineren Projekte« künftig auch wieder im Haushalt der Stadt ihren Platz bekommen. 

Schon viel erreicht«

»Wir haben hier schon viel erreicht und eingespart. Aber die Einsätze finden auch ihre Grenzen und deshalb muss auch der Haushalt wieder solche kleineren Projekte enthalten können«, sagt der Ortsvorsteher. Wenn nun der letzte Pflastereinsatz geleistet ist, werden noch die Betonränder wieder der Umgebung angeglichen und jüngere und ältere Baumeister sich am gemeinsam Erreichten freuen. 

Positive Befürwortung, so Morgenstern, haben im Übrigen auch die Nachbarn in Form eines Scheins und in Form von »Flüssignahrung« gegeben. »Heute haben wir gar einen Mitarbeiter, der direkt von der Nachtschicht auf unsere Baustelle kam«, lobte Morgenstern beim jüngsten Einsatz. 

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