Gässelsmatt/Heidenhof in Vorbereitung

Kappelrodecker Neubaugebiet kommt wohl 2020

Autor: 
ARZ-Redaktion
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18. März 2019

Fabian Bimmerle (Bauamt Kappelrodeck), Bürgermeister Stefan Hattenbach, Geschäftsführer Stefan Ursprung (KBB) und Bauamtsleiter Paul Huber freuen sich auf die Realisierung des Neubaugebietes. ©GEmeinde Kappelrodeck

Das Baugebiet »Gässelsmatt/Heidenhof« in Kappelrodeck steht vor der Realisierung. Das knapp 3,2 Hektar große Gebiet soll in absehbarer Zeit weiter überplant und dann erschlossen werden. 
 

Rund 40 neue Bauplätze in einem ortsnahen, grünen und attraktiven Wohngebiet können im Gebiet »Gässelsmatt / Heidenhof« im Rahmen eines städtebaulichen Lückenschlusses als Innenentwicklung entstehen, teilt die Gemeindeverwaltung Kappelrodeck mit. Der Bedarf an Wohnbauplätzen sei riesig. »Unsere Infrastruktur und deren Standard ist für unsere Gemeindegröße mit rund 6100 Einwohnern überdurchschnittlich groß, insbesondere in den Bereichen Kindergärten, Schulen und Vereine«, so Bürgermeister Stefan Hattenbach, der unter anderem auch die Sportanlagen, die Mobilität und das Glasfasernetz hervorhebt.

Man wolle trotz allem eine maßvolle, nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung für die Gemeinde. Auch mit diesem Baugebiet würde nur ein Teil der vorhandenen Entwicklungschancen genutzt.
»Die Haupterschließung soll über die sanierte Heidenhofbrücke erfolgen, zwei Bäche renaturiert und die Acher und somit auch das Element Wasser erlebbar gemacht werden.«, so Fabian Bimmerle, der bei der Gemeindeverwaltung das Projekt leitet. Der Blick auf sonnige Weinberge und Ostwiesen sei vom vergleichsweise ebenen Neubaugebiets-Standort aus in der Gemeinde in der Vorbergzone zudem inklusive.

Um die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, unterzeichneten Bürgermeister Stefan Hattenbach und der Geschäftsführer des beauftragten Erschließungsträgers KBB GmbH (Kommunalberatung & Infrastrukturentwicklung) aus Baden-Baden, Stefan Ursprung, dieser Tage den hierfür erforderlichen Städtebaulichen Vertrag, so die Gemeindeverwaltung. 

In diesem Vertrag sind Regelungen zu allen erforderlichen Schritten im Verlauf der Erschließungsmaßnahme getroffen. 

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So sind die Konditionen zur Aufstellung des Bebauungsplanes, die Grundlagen zur Durchführung der Baulandumlegung und Details für Planung und Vergabe der Tiefbauarbeiten festgesetzt. Der Gemeinderat bleibe jederzeit »Herr des Verfahrens«, heißt es weiter in der Mitteilung.

Erste Gespräche

Der Vertrag sieht vor, dass zu der Erschließung des Baugebietes die betroffenen Eigentümer die anfallenden Kosten zu 100 Prozent übernehmen. Hierzu wird die KBB GmbH mit jedem der späteren bauwilligen Eigentümer eine Kostenerstattungsvereinbarung abschließen. Erste Gespräche mit den Eigentümern wurden seitens der Gemeindeverwaltung zur Klärung der Mitwirkungsbereitschaft bereits geführt. Vorabstimmungen mit den Fachbehörden in Sachen Hochwasser- und Naturschutz sind ebenfalls von der Gemeindeverwaltung bereits geleistet, teilt die Gemeindeverwaltung Kappelrodeck mit.
Dennoch gehe man bei der Gemeinde aufgrund der erforderlichen Dauer der Verfahren von einer Realisierung im Jahr 2020 aus, so Bauamtsleiter Paul Huber.

Mehrere Varianten

Die Gemeinde hat unter zwei Ingenieurbüros einen Planungswettbewerb ausgelobt und erwartet bis zum Juni mehrere Varianten, um dann daraus eine für das Gebiet optimale Lösung erhalten zu können. Grundgerüst des städtebaulichen Konzepts soll die Öffnung und Renaturierung der im Gebiet bislang verdolten Gewässerabschnitte der Bäche und der angrenzenden Acher werden, aber auch einen Spielplatz mit Mini-Spielfeld wünscht sich die Gemeinde. 

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