Aus der Not geboren

Kindergarten hat in Seebach als Erster schnelles Internet

Autor: 
Berthold Gallinat
Lesezeit 2 Minuten
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18. September 2019

Kindergartenleiterin Elke Lamm, Georg Friedmann (Leiter Stadtwerke Bühl), Dirk Mathea (zuständig für Breitbandanschlüsse) und Seebachs Bürgermeister Reinhard Schmälzle freuen sich, dass der katholische Kindergarten St. Elisabeth in Seebach bereits an das Glasfaserbreitbandnetz angeschlossen ist und wieder Kommunikation möglich ist. ©Berthold Gallinat

Der katholische Kindergarten St. Elisabeth in Seebach ist als erstes Gebäude an das Glasfaserbreitbandnetz angeschlossen – noch vor dem offiziellen Startschuss für das Seebacher Netz. Dabei war das laut Bürgermeister Reinhard Schmälzle eigentlich gar nicht so geplant.

Eher aus der Not geboren ist der jetzt bereits vollzogene Breitbandanschluss des Seebacher Kindergartens. Die Not verursachte ein großes Telekommunikationsunternehmen, das dem Seebacher Kindergarten nach Vertragskündigung den Anschluss abgeschaltet hatte. Das geschah sogar unbemerkt in den Kindergartenferien. Als der Kindergarten wieder öffnete, herrschte Funkstille.

Bereits in Ortsmitte

Glücklicherweise läuft die Verlegung des Glasfasernetzes in Seebach sehr zügig und war so in der Ortsmitte bereits angekommen. Der Point of Presence (POP) war auch gesetzt, so dass das Kindergartengebäude ans neu installierte Glasfasernetz angeschlossen werden konnte.

Da die technischen Anschlüsse über den POP im Kurpark und zum Leitungsnetz nach Bühl bereits einwandfrei funktionieren, konnten die Servicemitarbeiter auch den Ortsnetzanschluss zum Kindergarten herstellen. Dank des schnellen Handelns des Netzbetreibers Baden-Net in verantwortlicher Regie der Stadtwerke Bühl war die Freischaltung innerhalb von wenigen Tagen da.

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Das freute die dankbare Kindergartenleiterin Elke Lamm sehr. Einziger Wermutstropfen: Die bisherige Rufnummer des Kindergartens hat sich geändert. Beim Vor-Ort-Termin waren auch der technische Leiter der Stadtwerke Bühl, Georg Friedmann, und Dirk Mathea, Servicemitarbeiter der Stadtwerke Bühl, zugegen. 

Acht Arbeitskolonnen

Insgesamt laufen die Arbeiten am neuen Glasfaser-Breitbandnetz in Seebach in allen Ortsteilen auf Hochtouren. Acht Arbeitskolonnen unterschiedlicher Firmen, darunter eine Spleißerkolonne, die die Glasfaser einbläst, arbeiten an der Herstellung des Hochgeschwindigkeitsnetzes in der Mummelseegemeinde, hieß es. »Sie liefern bis dato eine sehr gute Arbeit ab«, lobte Bürgermeister Reinhard Schmälzle. Dennoch könnten nicht alle Anwesen gleichzeitig angeschlossen werden, dafür bat er um Verständnis.

Die Verlegung im schwierigen Gelände brauche einfach Zeit. Bis spätestens Ende 2020 sollen möglichst alle Anschlüsse verlegt sein. Der offizielle Start des Glasfasernetzes werde demnächst im Rahmen eines Festaktes geschehen. 

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