Gebühren erhöhen sich moderat

Kita-Neubau beginnt in Lauf im September

Autor: 
Reinhard Brunner
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
17. Mai 2018
Zwischen Schule und Kinderkrippe St. Anna soll der neue Kindergarten St. Josef in Lauf gebaut werden. Im September soll der eigentliche Bau beginnen.

Zwischen Schule und Kinderkrippe St. Anna soll der neue Kindergarten St. Josef in Lauf gebaut werden. Im September soll der eigentliche Bau beginnen. ©Reinhard Brunner

Die Gemeinde Lauf will den ehrgeizigen Zeitplan beim Kindergartenneubau in der Schulstraße einhalten. Die Gebühren für die Nutzung der Kitas werden auf jeden Fall steigen.

Das Architekturbüro Planum hat bereits die ersten sieben Leistungsphasen für die Planung des neuen Laufer Kindergartens St. Josef abgeschlossen. Die Sachnähe und die Dringlichkeit des Projekts (die Kinderanmeldezahlen haben sich weiter erhöht, mit Kapazitätsengpässen ist zu rechnen) sprechen nun dafür, sagte Bürgermeister Oliver Rastetter am Dienstag im Gemeinderat, den Weg mit dem bisherigen Planer fortzusetzen.

Die Baufreigabe wurde noch nicht erteilt, da die bautechnische Prüfung noch aussteht, der Auftrag dafür ist aber erteilt. Mehrheitlich beschloss der Gemeinderat, das Bühler Büro Planum für rund 115 000 Euro mit der Bauleitung zu beauftragen. Abbruch- und Erdarbeiten sollen noch im Juli beginnen und bis Anfang September dauern, sagte Rastetter. Dann beginnt der eigentliche Bau. Der Gemeinderat vergab die Erdarbeiten an die Spraul GmbH aus Oberkirch-Haslach für 120 400 Euro (mehr als geplant).

830 000 Euro

Intensiv wurden die Bedarfsplanung und die Gebühren für das Kindergartenjahr 2018/19 diskutiert. Die katholische Kirchengemeinde hat im April die Gebühren festgesetzt, die sich weitestgehend an den Empfehlungen der kommunalen Landesverbände orientieren, wonach 20 Prozent der Kosten durch Elternbeiträge zu decken sind. Die übrigen 80 Prozent sind vom Träger zu finanzieren, wobei überwiegend die politische Gemeinde gemeint ist. Lauf zahlt rund 830 000 Euro nur für den laufenden Betrieb, sagte Bürgermeister Rastetter.

- Anzeige -

Ab März 2019 werden mehr Plätze in der Ganztagsbetreuung benötigt, während eine Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Form der Altersmischung entfallen kann. Es stehen mehr Plätze zur Verfügung, allerdings wird auch geringfügig mehr Personal benötigt. Auch könne es sein, dass gegen Ende des Kindergartenjahrs eine befristete Kleingruppe in Halbtagsbetreuung zur Abdeckung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz installiert werden muss, hieß es. Dafür wären weitere 0,7 Fachkräfte notwendig. 

Kommune zahlt

Deshalb und wegen der Tariferhöhung müssen die Kindergartengebühren erhöht werden (siehe Hintergrund). Oliver Rastetter erwähnte, dass es bei der katholischen Kinderkrippe St. Anna höhere Zuschüsse vom Land für die Kommune gibt, allerdings zahlt Lauf 87 Prozent des Defizits.

Abschließend stimmte der Gemeinderat mehrheitlich den Kindergartengebühren für die Einrichtungen St. Anna und St. Josef sowie der Stellenerhöhung von 0,26 Fachkräften ab März 2019 und einer Erhöhung der Leistungsfreistellung um 0,05 Stellen ab 2018 im Kindergarten St. Josef zu. 

Hintergrund

Es wird teurer

Das Architekturbüro Planum hat bereits die ersten sieben Leistungsphasen für die Planung des neuen Laufer Kindergartens St. Josef abgeschlossen. Die Sachnähe und die Dringlichkeit des Projekts (die Kinderanmeldezahlen haben sich weiter erhöht, mit Kapazitätsengpässen ist zu rechnen) sprechen nun dafür, sagte Bürgermeister Oliver Rastetter am Dienstag im Gemeinderat, den Weg mit dem bisherigen Planer fortzusetzen.

Die Baufreigabe wurde noch nicht erteilt, da die bautechnische Prüfung noch aussteht, der Auftrag dafür ist aber erteilt. Mehrheitlich beschloss der Gemeinderat, das Bühler Büro Planum für rund 115 000 Euro mit der Bauleitung zu beauftragen. Abbruch- und Erdarbeiten sollen noch im Juli beginnen und bis Anfang September dauern, sagte Rastetter. Dann beginnt der eigentliche Bau. Der Gemeinderat vergab die Erdarbeiten an die Spraul GmbH aus Oberkirch-Haslach für 120 400 Euro (mehr als geplant).

830 000 Euro

Intensiv wurden die Bedarfsplanung und die Gebühren für das Kindergartenjahr 2018/19 diskutiert. Die katholische Kirchengemeinde hat im April die Gebühren festgesetzt, die sich weitestgehend an den Empfehlungen der kommunalen Landesverbände orientieren, wonach 20 Prozent der Kosten durch Elternbeiträge zu decken sind. Die übrigen 80 Prozent sind vom Träger zu finanzieren, wobei überwiegend die politische Gemeinde gemeint ist. Lauf zahlt rund 830 000 Euro nur für den laufenden Betrieb, sagte Bürgermeister Rastetter.

Ab März 2019 werden mehr Plätze in der Ganztagsbetreuung benötigt, während eine Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Form der Altersmischung entfallen kann. Es stehen mehr Plätze zur Verfügung, allerdings wird auch geringfügig mehr Personal benötigt. Auch könne es sein, dass gegen Ende des Kindergartenjahrs eine befristete Kleingruppe in Halbtagsbetreuung zur Abdeckung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz installiert werden muss, hieß es. Dafür wären weitere 0,7 Fachkräfte notwendig. 

Zwei Beispiele für die nun zum neuen Kindergartenjahr erhöhten Entgelte: Bei der Ganztagsbetreuung in St. Anna erhöhen sich die Gebühren fürs erste Kind von 245 auf 260 Euro, die Regelbetreuung in St. Josef erhöht sich für das erste Kind von 117 auf 125 Euro.rb

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

Die ersten Fortschritte bei der Flurneuordnung Oppenau-West, wie hier die Auffahrt zum Kimmighof in Ramsbach, nahmen (von links) Bauleiter Felix Bürk, Bürgermeister Uwe Gaiser, Ibachs Ortsvorsteher Martin Springmann und Ramsbachs Ortsvorsteher Hubert Treyer in den Blick.
Topographie erschwert Arbeiten
vor 2 Stunden
Mitten in der Umsetzung befindet sich die aktuelle Tranche der Flurneuordnung Oppenau-West. In Teilbereichen der Ortschaften Ibach und Ramsbach werden Hofzufahrten ausgebaut und befestigt. Neue Waldwege zur besseren Forst-Bewirtschaftung entstehen.
Stadtmarketing Oberkirch
vor 5 Stunden
Das Stadtmarketing Oberkirch führt ein neues Gutscheinsystem ein. Das neue System soll flexibler sein und neue Optionen eröffnen.  
Stadtmarketing Oberkirch
vor 5 Stunden
Das Stadtmarketing Oberkirch führt ein neues Gutscheinsystem ein. Das neue System soll flexibler sein und neue Optionen eröffnen.  
Stadtmarketing Oberkirch
vor 5 Stunden
Das Stadtmarketing Oberkirch führt ein neues Gutscheinsystem ein. Das neue System soll flexibler sein und neue Optionen eröffnen.  
ARZ-Geflüster
vor 5 Stunden
Die Oberkircher sind in der Regel ein geduldiges Volk – trotz Verkehrsproblematik in der Innenstadt und jede Menge Baustellen. Doch die Oberkircher beweisen eine bemerkenswerte Geduld. 
Helfer in Achern weiterhin gesucht
vor 6 Stunden
Einen Tag der offenen Tür hatten all jene organisiert, die das alte Josefshaus in Achern nutzen dürfen. Sobald das Projekt Vison Europa von Alina Atlantis eine neue Stufe erreicht haben wird, werden sich die gemeinnützigen Einrichtungen eine neue Bleibe suchen müssen.
Erneute Diskussion wie schon 2017
vor 6 Stunden
Die Ferienplanung im Kindergarten St. Johannes in Wagshurst hatte schon 2017 für Diskussionen im Ortschaftsrat gesorgt, am Mittwoch war das nicht anders. Der Hiebsplan für die 120 Hektar Wald war ebenfalls Thema.  
De Pankraz
vor 6 Stunden
Jetzt war die Geburtstagsfeier, zu der der Pankraz eingeladen war, doch eigentlich schön. Doch dann ruft der Musikant zu einer bestimmten Form des Mitfeierns auf. Au weia!
Literaturtage eröffnet
vor 6 Stunden
Im Rahmen der achten Oberkircher Literaturtage trat Willy Astor aus München in einer ausverkauften Erwin-Braun-Halle auf. Der Wortkünstler zeichnete sich nicht nur durch einen interessanten Satzbau aus, sondern offenbarte sich in der Zugabe als Virtuose auf der Gitarre.
Premierenübung von Sasbach und Ottersweier
vor 6 Stunden
Dass der Einsatzleiter der Sasbacher Feuerwehr bei einem »Brand« Einsatzkräfte von der Feuerwehr Ottersweier anfordert, hat es bisher bei einer Übung noch nicht gegeben. Nun war also Premiere bei einer Übung bei der LuK.  
Entwidmungs-Antrag gebilligt
vor 7 Stunden
Der Stadt Rheinau liegt seit dieser Woche ein Schreiben des Regierungspräsidiums vor, wonach die Pestalozzi-Schule nun offiziell entwidmet ist. Damit ist der Weg frei für eine außerschulische Nachnutzung des Gebäudes. Wie diese aussehen könnte, ist aber weiterhin völlig offen.  
Bekannter Maler
vor 7 Stunden
Wer war der bekannte Grindemoler« Otto Eckart senior? Dieser Frage ging ein Team des SWR-Fernsehen in Sasbachwalden nach. Dabei hatte auch der ehemalige Bürgermeister Valentin Doll einiges zu berichten.