Bürgermeister Gregor Bühler vor Ort

Kloster Erlenbad ist bald Thema im Sasbacher Gemeinderat

Autor: 
red
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13. Oktober 2018
Bürgermeister Gregor Bühler, Provinzoberin Rita Eble, Ortsvorsteher Rudi Retsch und Michaela Meyer von der Joseph-Stiftung vor dem Kloster Erlenbad.

Bürgermeister Gregor Bühler, Provinzoberin Rita Eble, Ortsvorsteher Rudi Retsch und Michaela Meyer von der Joseph-Stiftung vor dem Kloster Erlenbad. ©Gemeinde Sasbach

Bürgermeister Gregor Bühler und Ortsvorsteher Rudi Retsch stimmten sich im  Kloster Erlenbad mit der Provinzleitung der Franziskanerinnen von Erlenbad und den Ordensberatern der Bamberger Joseph-Stiftung über die weitere Vorgehensweise in Bezug auf die klösterlichen Liegenschaften ab. 

Noch in einer der nächsten Gemeinderatssitzung soll der aktuelle Sachstand, der Beratungsprozess und die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten der Liegenschaften des Ordens im Gemeinderat vorgestellt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Sasbach.

»Seit Beginn unserer Tätigkeit als Provinzleitung arbeiten wir an unseren drängenden Zukunftsfragen. Dazu haben wir uns vor über zwei Jahren die Ordensberater der Joseph-Stiftung aus Bamberg ins Haus geholt. Wir entwickeln gemeinsam die Zukunft unserer Liegenschaften, die mit den Bedürfnissen unserer Gemeinschaft in Einklang gebracht werden sollen«, sagt Provinzoberin Rita Eble. Man arbeite in Workshops und Besprechungsrunden gemeinsam mit Architektin Michaela Meyer und dem katholischen Pfarrer Alexander Gießen die umfangreichen Gebäudeinformationen und Ordensinterna auf und entwickle Handlungsoptionen für den Orden.

Stimmiges Konzept

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»Die Gemeinschaft und die Gebäude des Ordens sind identitätsstiftend für die Bürger von Erlenbad und aus der Umgebung. Alle Beteiligten sehen und tragen die damit einhergehende Verantwortung. Die verschiedenen Möglichkeiten werden sorgsam untersucht und müssen für die Ordensschwestern und für den Ort ein stimmiges Gesamtkonzept ergeben«, erklärt Michaela Meyer von der Joseph-Stiftung. Nun wäre es an der Zeit, den Gemeindevertreterinnen und -vertretern die Optionen vorzustellen und stärker in den Dialog zu treten: »Wir benötigen das Feedback der Gemeinde zu den vielfältigen Überlegungen, um die Weichen richtig stellen zu können«, betont Michaela Meyer.

Bürgermeister Gregor Bühler hat die Schwestern und die Fachleute der beratenden Joseph-Stiftung zur Sitzung des Gemeinderats am 3. Dezember. »Ich begrüße die angestrebte Transparenz und habe Verständnis dafür, dass die Überlegungen zunächst in einer nicht öffentlichen Sitzung dargestellt werden sollen um die Suche nach den geeigneten Akteuren nicht zu gefährden«, sagte Gregor Bühler. 
Zu gegebener Zeit werde er dafür sorgen, dass Zwischenergebnisse auch in einer öffentlichen Sitzung oder als Ausstellung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

Für die Ordensgemeinschaft ist die angelaufene Entwicklung ein wichtiger Schritt. Heute leben noch 25 Schwestern in Außenstationen und 65 Schwestern im Kloster Erlenbad, gut die Hälfte davon ist pflegebedürftig, heißt es im Pressetext. 

Deren gute Versorgung müsse sichergestellt werden, bevor eine weitere Entwicklung der Liegenschaften möglich sein werde.

Info

Joseph-Stiftung

Über die Joseph-Stiftung Im Rahmen der kirchlich-sozialen Tätigkeiten berät die Joseph-Stiftung Ordensgemeinschaften in ganz Deutschland in Fragen der Zukunftsentwicklung der Gemeinschaften und deren Liegenschaften.

Die Joseph-Stiftung wurde 1948 als kirchliches Wohnungsunternehmen durch den damaligen Bamberger Erzbischof gegründet und ist christlichen Grundwerten verpflichtet. Stiftungszweck ist eine angemessene und sozial vertretbare Verbesserung der Wohnungsversorgung. Der eigene Wohnungsbestand umfasst in der Metropolregion Nürnberg und den Ballungsräumen Regensburg und Dresden rund 5500 Wohneinheiten.

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