Oberkirch

Kritik an Werbebannern in der Oberkircher Fußgängerzone

Autor: 
Patric König
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
13. Dezember 2016
Am Oberkircher Baustellenzaun darf neben der Stadt auch jeder Einzelhändler, der sich von den Bauarbeiten beeinträchtigt sieht, ein Banner aufhängen. Ein Unternehmen nutzte diese Regelung nach Meinung von Stadträten zu weidlich aus.

Am Oberkircher Baustellenzaun darf neben der Stadt auch jeder Einzelhändler, der sich von den Bauarbeiten beeinträchtigt sieht, ein Banner aufhängen. Ein Unternehmen nutzte diese Regelung nach Meinung von Stadträten zu weidlich aus. ©Patric König

Auf den Baustellenzäunen der künftigen Fußgängerzone dürfen Oberkircher Einzelhändler kostenlos werben. Einer – das ist am Montag im Bauausschuss zur Sprache gekommen – hat es mit seinen Bannern aber übertrieben.

Manuela Bijanfar hatte es ziemlich plakativ angesprochen in der Bauausschusssitzung: Der Baustellenzaun in der Oberkircher Haupstraße sei mit Werbung »zugeklatscht«. Der Bannstrahl der Grünen-Stadträtin traf ein Unternehmen, das gleich drei große Banner aufgehängt hatte. Das sei »einfach übertrieben«.

Es ist offenbar auch nicht im Sinne des Erfinders:Laut Wirtschaftsförderin Nadine Klasen besteht der »Deal«, dass jeder Einzelhändler, der sich durch die Baustelle beeinträchtigt sieht, genau ein Plakat am Baustellenzaun aufhängen dürfe. Man müsse einen »guten Mittelweg« finden. 

Kostenlose Werbefläche

- Anzeige -

Der besteht darin, dass die Baustelle für die Passanten einsehbar bleibt, die Einzelhändler aber gleichzeitig genügend kostenlose Werbefläche erhalten. Am Zaun zu werben, ist aus der Sicht von Oberbürgermeister Matthias Braun »absolut legitim. Die Einzelhändler haben schon zu kämpfen«. Nadine Klasen regle das aber »perfekt«. Klasen will nun das Gespräch mit dem Unternehmer suchen.
Die Plätze seien durchaus gefragt: Auf Nachfrage von Frank Hellstern (FWV) erläuterte Klasen, dass es durchaus schon Diskussionen um die Platzierung gegeben habe. 

Diskussionen gab es am Dienstagmorgen auch unter den Passanten in der Hauptstraße: Vor ihnen tat sich auch am Gehweg eine Sperrung auf, sie mussten einen Umweg laufen. Bedingt war sie durch Handwerkerarbeiten am ehemaligen »Radio Schwarz«. In das Gebäude soll bald Mode Giesler einziehen. Weil auch die Schaufensterscheiben entfernt wurden, war die Sperrung nötig. Laut Klasen wiesen auf beiden Seiten Aufsteller auf die Sperrung hin, die am Nachmittag schon wieder beendet sein soll.

Gehweg kurz gesperrt

Rund um den Bauzaun gab es am Montag auch Lob: und zwar für die Weihnachtsbeleuchtung, die Stadtmarketingverein und Baustellenbüro dort für den Weihnachtsmarkt angebracht hatten. »Das war eine tolle Aktion«, sagte Rudolf Hans Zillgith (BfO).

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

Am Donnerstag hat die Stadtverwaltung Achern das Hauptspielfeld im Hornisgrindestadion gesperrt. Es wurde von einer Schar Rabenvögel auf Nahrungssuche nach Würmern regelrecht durchgepflügt.
Vögel wühlten im Boden wie Wildschweine
vor 2 Stunden
Kein Aprilscherz: Den Hauptplatz im Hornisgrindestadion in Achern hat die Stadtverwaltung am Donnerstag, 16. August, für unbespielbar erklären müssen, weil Krähen den Platz regelrecht umgepflügt haben.
Der Tatort bei Kappelwindeck: Die Ziegen blieben verschont, Geflügel und Hasen wurden grausam getötet.
Tiere angezündet
vor 4 Stunden
Für großes Entsetzen sorgte die Tötung vieler Tiere in Kappelwindeck. Wie gehen die Nachforschungen der Polizei voran?
Falkner Jan-Moritz Berl bot beim Dorffest Nußbach auf dem Sportplatz eine einstündige Show.
Oberkirch-Nußbach
vor 4 Stunden
Ein Highlight beim Dorffest in Nußbach war am  Sonntagnachmittag die die Greifvogelschau des Falkners Jan-Moritz Berl  auf dem Sportplatz. Einige hundert Besucher nutzten die Gelegenheit,  sich in faszinierende Welt der Greifvögel einführen zu lassen.
Urloffen
vor 5 Stunden
Vor zwei Jahren mussten sich Appenweiers Bürgermeister Manuel Tabor und Urloffens Ortsvorsteher Wendelin Huschle gegen das Duo Willi Stächele/Bernd Rendler beim Boule-Duell in Urloffen geschlagen geben. Jetzt kam die lang erwartete Revance für das Duo – mit Erfolg.
Vier Fahrzeuge in Renchen-Ulm beschädigt
vor 6 Stunden
Gleich vier Fahrzeuge sind von Samstag auf Sonntag in Renchen-Ulm beschädigt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen auf den Parkplätzen neben der Kirche in der Mauritiusstraße gemacht haben. Neben eingedellten Autodächern, wurde in ein Fahrzeug ein Hakenkreuz eingeritzt...
Rund 80 Teilnehmer zählte die 7. Ibacher Nostalgieradfahrt am Samstag. Mit geschmückten Rädern und in historischer Kleidung gingen sie von Oppenau aus auf Tour.
Ibach
vor 8 Stunden
Vernarrt in uralte Drahtesel und historische Klamotten fuhren bei der 7. Ibacher Nostalgieradfahrt gut 80 Männer und Frauen durchs Tal und hatten bei dieser ungewöhnlichen Ausfahrt nicht nur bei den reichlichen »Tankstellen« einen schier unbändigen Spaß. 
Marcel Körner ist über den beschädigten Zaun an seinem Wollschweingehege zwischen Hohbühn und Holzhausen sehr verärgert.
Züchter Marcel Körner ist sauer
vor 11 Stunden
Wollschweinzüchter Marcel Körner ärgert sich über einen beschädigten Zaun. Er geht von Fremdverschulden aus. Die betroffenen Gehege werden ab Herbst dringend gebraucht.
Gelungene Premiere am Wochenende
vor 15 Stunden
Sommer, Sonne, Superpremiere! Erfolgreicher und stimmungsvoller hätte der Auftakt für das Kulinarische Kurparkfest, das neue Fest im Blumen- und Weindorf, nicht sein können. Bürgermeisterin Sonja Schuchter eröffnete es am Samstag mit dem Anzapfen eines Freiweinfasses vom Alde Gott.  
Fragen zum Wolf blieben nicht aus
vor 15 Stunden
Die Grindenbeweider, der Nationalpark und das Nationalpark-Hotel Schliffkopf richteten am Samstag und Sonntag wieder das Grindenfest aus. Die Besucher erfreuten sich an einem vielseitigen Bauernmarkt und einem reichhaltigen Programm.
Rentner des Heimatvereins sehr fleißig
vor 15 Stunden
Ganz stolz ist man in Sasbachwalden auf die professionell erneuerte Fußgängerbrücke über den Sasbach hinter der Winzergenossenschaft. Sie wurde von einer zwölfköpfigen Rentnergruppe unter dem Dach des Heimat- und Tourismusvereins (HTV)ab- und neu aufgebaut. Sie wird rege genutzt.
Ortsgeschichte zum Anfassen
vor 16 Stunden
Eine Zeitreise unternahm der Verein Wagshurst Anno Dazumal am Freitagabend. Eine alte Dreschmaschine und erstmals eine »Windmühle« war beim dritten Schaudreschen im Einsatz. Das fand erstmals beim Tabakverwiegeschopf in der Wehrstraße vor zahlreichen Interessierte statt. Gevespert wurde auch.
Egal ob große oder kleine Traktorfahrer, wer mit seinem Schlepper zum Mühlenfest kam, erhielt ein Freigetränk.
Interesse ist ungebrochen
vor 16 Stunden
Die Rainbauernmühle in Furschenbach stand am Sonntag im Mittelpunkt des traditionellen Mühlenfestes. Dieses wurde 1974 erstmals gefeiert  und hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren.